Photovoltaik in Regensburg: Anbieter, Angebote, Preise & Tipps
Wussten Sie, dass Regensburg zu den wenigen bayerischen Städten gehört, die Photovoltaikanlagen direkt bezuschussen? Über das Programm „Regensburg effizient" gibt es bis zu 1.700 Euro – auch für Erweiterungen und für Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden. Und in diesem Herbst kommt ein zweiter Grund hinzu: Nach dem Regierungsentwurf zum EEG 2027 sichern sich nur Anlagen mit Inbetriebnahme bis Ende 2026 die feste Einspeisevergütung für 20 Jahre.
Auf dieser Seite erfahren Sie, was eine Photovoltaikanlage in Regensburg kostet, welche Erträge realistisch sind, wie die städtische Förderung funktioniert und was in der Welterbe-Altstadt gilt.
Das Wichtigste in Kürze
- Sehr gute Erträge: In Regensburg sind rund 1.000 bis 1.100 kWh je kWp und Jahr realistisch – auf dem Niveau von München und Nürnberg.
- Städtischer Zuschuss: 100 Euro je kWp, höchstens 1.500 Euro pro Gebäude, plus 200 Euro Bonus etwa für Denkmal- oder Fassadenanlagen. Antrag vor Kauf bzw. Baubeginn.
- Kosten: Eine 10-kWp-Anlage kostet rund 10.000 bis 15.000 Euro, mit 10-kWh-Speicher 15.000 bis 23.000 Euro – ohne Mehrwertsteuer dank Nullsteuersatz.
- Balkonkraftwerk: Der Energieversorger REWAG bezuschusst Stecker-Solargeräte – interessant für Mieter.
- Solarpflicht in Bayern: verpflichtend für Nichtwohngebäude, für private Wohngebäude nur als Soll-Vorschrift.
- Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung (bis 10 kWp), fest für 20 Jahre – nach dem EEG-2027-Entwurf nur noch für Anlagen mit Inbetriebnahme bis 31.12.2026.
Wie gut sind die Bedingungen in Regensburg?
Regensburg liegt an der Donau am Nordrand des bayerischen Alpenvorlands. Die Globalstrahlung beträgt rund 1.100 bis 1.150 kWh je Quadratmeter und Jahr, die Sonnenscheindauer langjährig rund 1.700 bis 1.800 Stunden – gute Werte, die zu den besseren in Deutschland gehören.
Entscheidend für die Planung ist der spezifische Ertrag: Eine gut ausgerichtete Anlage erzeugt in Regensburg rund 1.000 bis 1.100 Kilowattstunden je kWp im Jahr. Für eine vorsichtige Kalkulation sollten Sie mit etwa 1.050 kWh/kWp rechnen. Angebote mit deutlich über 1.100 kWh/kWp sind auch in Regensburg zu optimistisch.
Wie gut Ihr konkretes Dach geeignet ist, zeigt das Solarpotenzial-Tool der Stadt im Rahmen des Green Deal Regensburg. Für persönliche Fragen steht die Energieagentur Regensburg zur Verfügung.
Flächenangaben für moderne Module mit rund 430 Wp. Zuschuss ohne Bonus; mit Bonus für besondere Anlagen bis zu 200 € mehr. Ost-West-Dächer liefern etwa 10 bis 15 Prozent weniger Ertrag.
Was kostet eine Photovoltaikanlage in Regensburg?

2026 liegen schlüsselfertige Anlagen bei rund 1.000 bis 1.600 Euro je kWp. Größere Anlagen sind je kWp günstiger, weil sich Fixkosten für Gerüst, Planung und Netzanschluss auf mehr Leistung verteilen.
Schlüsselfertige Preise inklusive Montage, Wechselrichter und Netzanschluss, ohne Mehrwertsteuer durch den Nullsteuersatz und vor Abzug des städtischen Zuschusses. Stand: September 2026.
Speicher kosten installiert rund 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde. Mehr als 600 Euro je kWh sollten Sie nicht bezahlen.
Achten Sie auf versteckte Positionen: Zählerschrank-Umbau (1.200 bis 2.500 Euro), Gerüst (400 bis 1.200 Euro) und Überspannungsschutz (200 bis 500 Euro) fehlen häufig im ersten Angebot. Bei denkmalgeschützten Gebäuden können Indach-Lösungen oder farblich angepasste Module die Kosten erhöhen.
Laufende Kosten für Versicherung, Messstellenbetrieb, Wartung und Rücklagen liegen bei rund 200 bis 400 Euro im Jahr. Die Montage selbst dauert meist ein bis drei Tage.
Weiterführend: Was kostet eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Wann rechnet sich die Anlage?

Die Wirtschaftlichkeit hängt vor allem daran, wie viel Ihres Solarstroms Sie selbst verbrauchen. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent Netzstrom, jede eingespeiste bringt 7,70 Cent Vergütung. Selbst erzeugter Solarstrom kostet über die Lebensdauer rund 8 bis 12 Cent je Kilowattstunde.
Zwei Kennzahlen werden dabei oft verwechselt: Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welchen Anteil Ihres Solarstroms Sie selbst nutzen. Der Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil Ihres Verbrauchs die Anlage deckt. Ohne Speicher nutzt ein typischer Haushalt nur rund 20 bis 30 Prozent seines Solarstroms selbst; mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto steigt der Wert auf rund 55 bis 70 Prozent. Jährliche Einsparungen, die höher liegen als der Wert des gesamten erzeugten Stroms, sind nicht möglich.

Beispiel A: Familie ohne Wärmepumpe, 7 kWp ohne Speicher
Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch installiert in Regensburg eine 7-kWp-Anlage für rund 9.500 Euro. Die Anlage erzeugt etwa 7.350 kWh.
Die Familie nutzt davon rund 1.650 kWh selbst und spart bei 37 Cent etwa 610 Euro. Die übrigen 5.700 kWh bringen bei 7,70 Cent rund 440 Euro Einspeisevergütung. Abzüglich 200 Euro laufender Kosten bleiben rund 850 Euro im Jahr – ohne Zuschuss amortisiert sich die Anlage nach gut 11 Jahren.
Mit dem städtischen Zuschuss von 700 Euro sinkt die Investition auf 8.800 Euro, die Amortisation auf rund 10,5 Jahre.
Weiterführend: Was kostet eine 7 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Beispiel B: Haushalt mit Wärmepumpe und E-Auto, 10 kWp mit Speicher
Ein Haushalt mit 9.000 kWh Verbrauch installiert eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher für rund 19.000 Euro. Die Anlage erzeugt etwa 10.500 kWh.
Durch Speicher, Wärmepumpe und Wallbox nutzt der Haushalt rund 5.100 kWh selbst. Weil ein Teil davon den günstigeren Wärmepumpentarif ersetzt, rechnen wir mit einem Mischpreis von 33 Cent: rund 1.685 Euro Ersparnis. Die eingespeisten 5.400 kWh bringen weitere 415 Euro. Abzüglich 300 Euro laufender Kosten sind das rund 1.800 Euro im Jahr – ohne Zuschuss Amortisation nach etwa 10,5 Jahren.
Mit dem städtischen Zuschuss von 1.000 Euro sind es rund 10 Jahre.
Weiterführend: Was kostet eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Zur Einordnung: Beide Beispiele rechnen mit heutigen Strompreisen. Steigen diese, verkürzt sich die Amortisation. Die Wärmepumpe braucht ihren Strom überwiegend im Winter – ihr Bedarf wird auch mit Speicher nur zu rund 20 bis 35 Prozent aus Solarstrom gedeckt.
Mit unseren 3 Photovoltaik-Rechnern erfahren Sie:
- wie viel Strom Ihre Solaranlage produzieren wird
- welche Anzahl an Solarpanels für Sie und Ihr Dach optimal ist
- wann sich Ihre PV-Anlage finanziell lohnt bzw. amortisiert hat
Förderung in Regensburg

Das städtische Programm „Regensburg effizient"
„Regensburg effizient" ist das zentrale Klimaschutz-Förderprogramm der Stadt im Rahmen des Green Deal Regensburg. Für Photovoltaik gilt:
- Zuschuss: 100 Euro je kWp installierter Leistung, höchstens 1.500 Euro pro Gebäude
- Bonus: zusätzlich 200 Euro für Anlagen unter besonderen Bedingungen, etwa an einem denkmalgeschützten Gebäude oder an einer Fassade
- Förderfähig: fest installierte, netzgekoppelte Anlagen im Stadtgebiet – Neuanlagen, Erweiterungen und Erneuerungen; auch auf Garagen, Carports oder Terrassenüberdachungen, die baulich zum Wohngebäude gehören
- Antragsberechtigt: Privatpersonen, Eigentümergemeinschaften, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen; pro Gebäude wird eine Maßnahme gefördert
Die wichtigste Regel: Der Antrag muss vor Kauf bzw. Baubeginn gestellt und bewilligt sein. Wer erst nach der Montage beantragt, verliert den Anspruch. Die Mittel werden in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben und hängen vom städtischen Haushalt ab. Ansprechpartner ist die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz der Stadt.
REWAG: Zuschuss für Balkonkraftwerke
Der Regensburger Energieversorger REWAG bezuschusst Balkonkraftwerke und Wallboxen. Die aktuellen Konditionen finden Sie auf der Website der REWAG.
Freistaat Bayern
Der Freistaat Bayern bietet derzeit kein Zuschussprogramm für private Photovoltaikanlagen.
Weiterführend: Photovoltaik-Förderung in Bayern: Das müssen Sie wissen
Bundesweite Vorteile
Nullsteuersatz: Seit dem 1. Januar 2023 fällt auf Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden keine Mehrwertsteuer an – einschließlich Speicher, Wechselrichter und Montage.
Einkommensteuerbefreiung: Einnahmen aus Photovoltaikanlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit – insgesamt bis 100 kWp je Steuerpflichtigem – sind einkommensteuerfrei.
KfW-Kredit 270: Das Programm „Erneuerbare Energien – Standard" finanziert Photovoltaikanlagen und Speicher mit einem zinsgünstigen Darlehen, auch bis zur vollen Investitionssumme. Die Konditionen ändern sich laufend – den tagesaktuellen Zinssatz erfahren Sie bei Ihrer Hausbank. Der Kredit lässt sich mit dem städtischen Zuschuss kombinieren.
Weiterführend: KfW-Förderung für Photovoltaik

Solarpflicht in Bayern

Bayern regelt die Solarpflicht in der Bayerischen Bauordnung. Sie ist bewusst zurückhaltender als etwa in Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen:
Nichtwohngebäude: Für neue gewerbliche und sonstige Nichtwohngebäude sowie bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut von Nichtwohngebäuden ist Photovoltaik verpflichtend.
Wohngebäude: Für private Wohngebäude gilt nur eine Soll-Vorschrift – neue Wohngebäude sollen mit Photovoltaik ausgestattet werden, eine Pflicht mit Sanktionen besteht aber nicht.
Für Eigenheimbesitzer in Regensburg ist die Entscheidung für Photovoltaik damit freiwillig – und dank sehr guter Erträge und städtischem Zuschuss wirtschaftlich attraktiv.
Weiterführend: Solarpflicht in Deutschland – Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen
Photovoltaik in der Welterbe-Altstadt und auf Denkmälern

Die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof ist UNESCO-Welterbe, und viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Lange galt Photovoltaik dort als kaum genehmigungsfähig. Das hat sich geändert: Seit dem EEG 2023 liegen erneuerbare Energien im überragenden öffentlichen Interesse, was bei denkmalrechtlichen Abwägungen berücksichtigt werden muss. Auch in Bayern ist Photovoltaik auf Baudenkmälern inzwischen deutlich leichter genehmigungsfähig als früher.
Was das praktisch bedeutet:
- Für Anlagen auf Baudenkmälern und im Ensemble ist weiterhin eine denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich. Stimmen Sie sich früh mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt ab.
- Gute Chancen haben Anlagen, die vom öffentlichen Raum aus kaum sichtbar sind, etwa auf Innenhof- oder Rückseitendächern.
- Indach-Module, rote oder schwarze Module und flächenbündige Montage erleichtern die Genehmigung.
- Die Stadt fördert Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden mit dem Bonus von 200 Euro zusätzlich zum regulären Zuschuss.
Außerhalb der Altstadt sind Dachanlagen auf Wohngebäuden in der Regel genehmigungsfrei.
Einspeisevergütung, Solarspitzengesetz und EEG 2027

Die aktuellen Vergütungssätze
Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen:
Quelle: Bundesnetzagentur. Die Sätze werden anteilig nach Leistung berechnet.
Der Satz bei Inbetriebnahme gilt für das Inbetriebnahmejahr plus 20 volle Kalenderjahre. Für Eigenheime ist die Teileinspeisung fast immer die bessere Wahl.
Das Solarspitzengesetz
Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Bei negativen Börsenstrompreisen gibt es keine Vergütung, die ausgefallenen Zeiten werden aber anteilig an das Ende der 20 Jahre angehängt. Ohne intelligentes Messsystem dürfen höchstens 60 Prozent der Leistung eingespeist werden – das betrifft nur die Einspeisung, nicht den Eigenverbrauch. Über 7 kW ist ein Smart Meter Pflicht. Bestehende Anlagen sind nicht betroffen.
Was mit dem EEG 2027 geplant ist
Am 29. Juli 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Er sieht vor, die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen ab dem 1. Januar 2027 abzuschaffen. Stattdessen soll es für kleinere Anlagen eine auf 36 Monate befristete Übergangszahlung von rund 5 Cent je Kilowattstunde geben, danach die Vermarktung am Markt. Zusätzlich ist eine dauerhafte Begrenzung der Einspeiseleistung auf 50 Prozent vorgesehen.
Der Entwurf ist noch kein Gesetz – der Bundestag berät ihn seit September. Anlagen mit Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember 2026 sollen ihre 20-jährige Vergütung nach bisherigem Recht behalten.
Rechnen Sie vom ersten Angebot bis zur Inbetriebnahme mit sechs bis zehn Wochen – bei denkmalgeschützten Gebäuden wegen der Erlaubnis länger. Da auch der städtische Zuschuss vor Baubeginn bewilligt sein muss, sollten Sie jetzt beginnen.
Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung: Höhe und Entwicklung
Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser und Mieter

Für Vermieter und Eigentümergemeinschaften
Beim Mieterstrom verkauft der Anlagenbetreiber den Solarstrom direkt an die Mieter und erhält dafür den Mieterstromzuschlag nach dem EEG, der nach dem aktuellen Gesetzentwurf auch ab 2027 erhalten bleiben soll. Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung aus dem Solarpaket I ist die einfachere Alternative ohne Zuschlag, aber mit deutlich weniger Aufwand.
Auch Eigentümergemeinschaften können den städtischen Zuschuss beantragen. Für eine gemeinsame Anlage ist ein Beschluss der Eigentümerversammlung erforderlich.
Für Mieter: das Balkonkraftwerk
Mieter ohne eigenes Dach können mit einem Balkonkraftwerk einsteigen. Erlaubt sind Wechselrichter bis 800 Watt und bis zu 2.000 Wp Modulleistung; bis 960 Wp genügt ein normaler Schuko-Stecker. Die Anmeldung erfolgt nur im Marktstammdatenregister. Mieter haben seit Oktober 2024 einen gesetzlichen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters.
Ein Set mit rund 800 Wp kostet 400 bis 600 Euro und spart in Regensburg je nach Ausrichtung und Verbrauch etwa 110 bis 200 Euro im Jahr. Die REWAG bietet dafür einen Zuschuss an.
Weiterführend: Balkonkraftwerk: Förderung und Kosten
Ist mein Dach geeignet?

Ausrichtung: Süddächer liefern den höchsten Ertrag. Ost-West-Dächer liefern etwa 10 bis 15 Prozent weniger, verteilen die Erzeugung aber auf Vormittag und Nachmittag – das erhöht oft den Eigenverbrauch.
Neigung: Ideal sind 30 bis 35 Grad. Flachdächer werden aufgeständert oder in Ost-West-Ausrichtung belegt.
Verschattung: Bäume, Kamine oder Nachbargebäude mindern den Ertrag – in der dicht bebauten Altstadt häufiger als in den Außenbezirken. Wechselrichter mit mehreren MPP-Trackern oder Moduloptimierer können Teilverschattung teilweise ausgleichen.
Dachzustand: Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an, sollten Sie diese vorziehen und die Anlage gleich mitplanen.
Weiterführend: Photovoltaik-Dachflächenrechner
Anmeldung und Installation

Eine Dachanlage muss beim Netzbetreiber – in Regensburg die Netzgesellschaft der REWAG – angemeldet und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden. Beides übernimmt in der Regel der Installateur.
Die Modulmontage darf grundsätzlich auch von Laien übernommen werden. Elektrischen Anschluss und Inbetriebnahme muss ein Elektrofachbetrieb durchführen, der im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist.
Der typische Ablauf:
- Eignungscheck
- Vor-Ort-Termin
- Angebot mit Ertragsprognose und allen Nebenkosten
- Förderantrag bei der Stadt und Abwarten der Bewilligung
- bei Denkmälern die denkmalrechtliche Erlaubnis
- Auftragsvergabe
- Netzanmeldung
- Montage in ein bis drei Tagen
- Inbetriebnahme mit Zählertausch und Registrierung
- Übergabe mit Monitoring-App
Photovoltaik-Anbieter in Regensburg

In Regensburg und Umgebung ist eine Reihe regionaler Fachbetriebe aktiv. Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar.
Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Statt einzelne Betriebe anzufragen, können Sie über unseren kostenlosen Vergleich Angebote mehrerer geprüfter Fachbetriebe aus der Region erhalten und Preise und Leistungen direkt gegenüberstellen.
Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

Wartung und Lebensdauer
Photovoltaikanlagen sind wartungsarm. Module haben meist eine Leistungsgarantie von 25 bis 30 Jahren, Wechselrichter von 5 bis 10 Jahren, Speicher von 10 bis 15 Jahren. Rechnen Sie damit, den Wechselrichter während der Laufzeit einmal zu tauschen (1.500 bis 2.500 Euro).
Fazit

Regensburg bietet mit rund 1.050 kWh je kWp sehr gute Bedingungen für Photovoltaik und gehört zu den wenigen bayerischen Städten mit einem eigenen PV-Zuschuss. Eine Familie ohne Wärmepumpe kommt mit einer 7-kWp-Anlage auf rund 850 Euro Ertrag im Jahr, ein Haushalt mit Wärmepumpe, Speicher und E-Auto auf rund 1.800 Euro. Mit dem städtischen Zuschuss amortisiert sich die Anlage nach rund 10 bis 10,5 Jahren.
Auch in der Welterbe-Altstadt ist Photovoltaik heute nicht mehr ausgeschlossen – mit frühzeitiger Abstimmung mit der Denkmalbehörde und einem zusätzlichen Bonus der Stadt. Mieter können über die REWAG ein gefördertes Balkonkraftwerk nutzen.
Der wichtigste Punkt ist in diesem Herbst der Zeitpunkt: Nach dem EEG-2027-Entwurf sichern sich nur Anlagen mit Inbetriebnahme bis Jahresende die feste Vergütung für 20 Jahre. Da der städtische Zuschuss vor Baubeginn bewilligt sein muss, heißt das: Jetzt Angebote einholen und den Antrag stellen.
Jetzt kostenlos Angebote vergleichen
Photovoltaik-Anbieter in weiteren Städten & Bundesländern
Photovoltaik in Hannover: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Dortmund: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Hamburg: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik im Saarland: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Nürnberg: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in München: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Bremen: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Bielefeld: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Leipzig: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Köln: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik in Mönchengladbach: Vergleich, Angebote & Tipps
Photovoltaik Anbieter in Oldenburg: Vergleich, Angebote & Tipps
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Photovoltaikanlage in Regensburg?
Eine 10-kWp-Anlage kostet rund 10.000 bis 15.000 Euro schlüsselfertig, mit 10-kWh-Speicher 15.000 bis 23.000 Euro. Durch den Nullsteuersatz fällt keine Mehrwertsteuer an; der städtische Zuschuss senkt die Investition um bis zu 1.700 Euro.
Wie fördert die Stadt Regensburg Photovoltaik?
Über „Regensburg effizient" mit 100 Euro je kWp, höchstens 1.500 Euro pro Gebäude. Für besondere Anlagen – etwa auf Denkmälern oder an Fassaden – gibt es 200 Euro Bonus. Auch Erweiterungen bestehender Anlagen sind förderfähig. Der Antrag muss vor Kauf bzw. Baubeginn bewilligt sein.
Gibt es einen Zuschuss für Balkonkraftwerke?
Ja, über die REWAG. Die aktuellen Konditionen finden Sie auf der Website des Energieversorgers.
Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage in Regensburg?
Rund 1.000 bis 1.100 kWh je kWp im Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit etwa 10.000 bis 11.000 kWh. Ost-West-Dächer liefern rund 10 bis 15 Prozent weniger.
Darf ich in der Regensburger Altstadt eine PV-Anlage bauen?
Grundsätzlich ja, aber auf Baudenkmälern und im Ensemble ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig. Seit dem EEG 2023 werden erneuerbare Energien bei der Abwägung stärker gewichtet. Wenig sichtbare Dachflächen und angepasste Module erhöhen die Chancen. Die Stadt zahlt für Denkmalanlagen 200 Euro Bonus.
Gibt es in Bayern eine Solarpflicht?
Für Nichtwohngebäude ja. Für private Wohngebäude gilt nur eine Soll-Vorschrift ohne Sanktionen.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?
Für Anlagen, die seit dem 1. August 2026 in Betrieb gehen: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung (bis 10 kWp), fest für 20 Jahre.
Fällt die Einspeisevergütung 2027 weg?
Nach dem Regierungsentwurf zum EEG 2027 soll die feste Vergütung für neue Anlagen ab dem 1. Januar 2027 durch eine befristete Übergangszahlung ersetzt werden. Der Entwurf ist noch kein Gesetz. Anlagen mit Inbetriebnahme bis Ende 2026 behalten nach dem Entwurf ihre 20-jährige Vergütung.
Wann amortisiert sich eine PV-Anlage in Regensburg?
Ohne Zuschuss nach rund 10,5 bis 11 Jahren, mit dem städtischen Zuschuss nach rund 10 Jahren. Angaben von sechs oder sieben Jahren beruhen auf unrealistisch hohen Einsparungen.
Ratgeber zum Thema
News zum Thema
Quellenverweise
Unsere Service auch für Ihre Stadt
Egal wo, Checkfox.de hilft Ihnen, den passenden Solaranlagen-Anbieter für sich zu finden.
- Photovoltaik-Anbieter in Berlin im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Hamburg im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Hannover im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Bielefeld im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Leipzig im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Bremen im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter im Saarland im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Nürnberg im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Dortmund im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in München im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Köln im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Mönchengladbach im Vergleich
- Photovoltaik-Anbieter in Oldenburg im Vergleich
















