Photovoltaik-Förderung in Brandenburg 2026: Übersicht und Tipps

Photovoltaik-Förderung in Brandenburg 2026: Übersicht und Tipps

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Wussten Sie, dass Brandenburg bei der installierten PV-Leistung pro Kopf deutschlandweit ganz vorne liegt – und das bis 2030 auf 18 Gigawatt steigern will? Kein Wunder: Das Land bietet mit vielen Sonnenstunden, großzügigen Dachflächen im ländlichen Raum und einer solarfreundlichen Landespolitik ideale Voraussetzungen. Doch welche Fördermittel stehen 2026 tatsächlich zur Verfügung – auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene?

In diesem Ratgeber zeigen wir, welche Fördermöglichkeiten Photovoltaik-Anlagenbesitzer in Brandenburg 2026 konkret nutzen können. Dabei berücksichtigen wir sowohl klassische PV-Anlagen auf Wohnhäusern als auch Gewerbeanlagen, Solarspeicher und Balkonkraftwerke. Zusätzlich geben wir praxisnahe Tipps zur Antragstellung, informieren über steuerliche Vorteile und erklären, wann sich ein Solar-Vergleich besonders lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Brandenburg plant bis 2030 eine installierte PV-Leistung von 18.000 MW.
  • EEG-Vergütung 2026 bleibt attraktiv – mit halbjährlicher Degression.
  • KfW-Kredit Nr. 270 bietet zinsgünstige Finanzierung, auch für Speicher.
  • Steuerliche Vorteile: 0 % Mehrwertsteuer, keine Einkommensteuer bis 30 kWp.
  • Landesweite Zuschüsse v. a. für Gewerbe & Spezialprojekte (Agri-, Floating-PV).
  • Kaum kommunale Zuschüsse 2026, frühere Töpfe wie in Potsdam sind oft ausgelaufen.
  • Balkonkraftwerke: Keine Förderung, aber vereinfachte Regeln & steuerfrei.

Bundesweite Photovoltaik-Förderungen 2026 (EEG, KfW, BAFA, Steuer)

Auch 2026 bleiben die bundesweiten Förderinstrumente zentrale Säulen für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen – ganz gleich ob in Brandenburg oder anderswo in Deutschland. Die folgenden Programme sind besonders relevant:

EEG-Einspeisevergütung 2026

Nach wie vor erhalten Betreiber einer neuen PV-Anlage eine garantierte Einspeisevergütung für den ins Netz eingespeisten Strom – aktuell für 20 Jahre. Die Vergütung sinkt halbjährlich und orientiert sich am Zubau. Für typische Dachanlagen gelten 2026 folgende Sätze:

Überschusseinspeisung (Standard bei Eigenverbrauch):

Anlagengröße Einspeisevergütung (Überschuss, Jan. 2026)
bis 10 kWp 7,78 Cent/kWh
10–40 kWp 7,01 Cent/kWh
40–100 kWp 6,81 Cent/kWh

Volleinspeisung:

Anlagengröße Einspeisevergütung (Volleinspeisung, Jan. 2026)
bis 10 kWp 12,35 Cent/kWh
10–40 kWp 10,87 Cent/kWh
40–100 kWp 10,43 Cent/kWh

Wichtiger Hinweis: Die Einspeisevergütung nach EEG gilt für 20 Jahre ab Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage. Maßgeblich ist der Vergütungssatz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme; zukünftige Degressionen haben darauf keinen Einfluss.

Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung - Höhe & Entwicklung

KfW-Kredit 270 – Erneuerbare Energien

Die staatliche Förderbank KfW bietet mit dem Programm 270 weiterhin zinsgünstige Kredite für die Finanzierung von PV-Anlagen und Speichern.

Besonders attraktiv: Die Kredite sind tilgungsfrei in der Anfangsphase und kombinierbar mit weiteren Förderungen.

Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik

Steuerliche Vorteile seit 2023

Wer eine PV-Anlage bis 30 kWp betreibt, profitiert weiterhin von folgenden steuerlichen Erleichterungen:

  • 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf & Installation
  • Keine Einkommensteuerpflicht für eingespeisten oder selbst genutzten Strom
  • Vereinfachte Buchführung für Betreiber

Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer

BAFA- & BEG-Förderung für ergänzende Maßnahmen

Zwar fördern BAFA und BEG nicht direkt PV-Anlagen, aber Speicher, Wärmepumpen und energetische Maßnahmen lassen sich kombinieren – etwa in einem Gesamtsanierungskonzept oder im Neubau.

Weiterführend: Alles zu Wärmepumpen-Förderungen in Deutschland

Landesförderung in Brandenburg: Regionale Programme und Initiativen

Landesförderung in Brandenburg: Regionale Programme und Initiativen
Bild: Checkfox.de

Neben den bundesweiten Programmen bietet das Land Brandenburg auch eigene Förderungen und Informationsangebote für Solarinteressierte. Ziel ist es, den Ausbau der Photovoltaik aktiv zu beschleunigen – sowohl auf Dächern als auch auf Freiflächen.

Förderfähige Maßnahmen

Im Mittelpunkt stehen Fördermittel für:

Das Land bündelt viele Informationen im Energieportal Brandenburg, das auch über kommunale Zusatzangebote informiert.

Beispielhafte Förderhöhe

Je nach Wohnort lohnt es sich, bei Stadtwerken oder Gemeinden nach zusätzlichen Zuschüssen zu fragen.

Maßnahme Mögliche Förderung (2026)
PV-Anlage für Einfamilienhaus Keine pauschale €/kWp-Förderung; indirekte Förderung über EEG-Vergütung, KfW-Kredite und 0 % MwSt.
Stromspeicher (privat) Kommunale Zuschüsse möglich (z. B. projekt- oder pauschalabhängig); kein bundesweiter Standardsatz
Balkonkraftwerk Einmalige kommunale Zuschüsse möglich (häufig 100–500 €), abhängig von Kommune und Budget

Wichtiger Hinweis: Die genannten Fördermöglichkeiten sind abhängig von Region, Kommune und Förderprogramm. Es bestehen 2026 keine bundesweit einheitlichen Zuschüsse in festen Beträgen pro kWp oder kWh. Maßgeblich sind ausschließlich die jeweils gültigen Förderrichtlinien der zuständigen Förderstellen; Förderprogramme können kurzfristig geändert oder eingestellt werden.

Augen offen halten für lokale Förderungen

Auch wenn Brandenburg aktuell keine eigenen Förderprogramme bietet, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Webseiten der Städte, Gemeinden und regionalen Energieversorger. Manchmal werden dort kurzfristig neue Förderungen ins Leben gerufen – gerade auf kommunaler Ebene tut sich hin und wieder was.

Förderbedingungen, Steuervorteile und Vergütungssätze – all das kann sich mit der Zeit ändern. Bevor Sie also mit der Planung loslegen, holen Sie sich am besten aktuelle Infos direkt bei den zuständigen Stellen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Fördermöglichkeiten in anderen Bundesländern und Städten

Photovoltaik-Förderung für Balkonkraftwerke in Brandenburg

Photovoltaik-Förderung für Balkonkraftwerke in Brandenburg
Bild: Checkfox.de

Auch in Brandenburg erfreuen sich Stecker-Solargeräte – sogenannte Balkonkraftwerke – wachsender Beliebtheit. 2026 profitieren Verbraucher hier gleich doppelt: durch vereinfachte Anschlussbedingungen und teils attraktive Zuschüsse.

Was genau ist ein Balkonkraftwerk?

Typischerweise besteht so ein Mini-Solar-Kraftwerk aus:

  • 1 bis 2 Solarmodulen mit jeweils rund 300–400 W Leistung
  • einem Wechselrichter, der den Strom fürs Hausnetz nutzbar macht
  • und einem Anschluss – meist per spezieller Einspeisesteckdose oder einfach über eine normale Schuko-Steckdose

Der Strom fließt direkt in den Haushaltskreislauf und wird dort verbraucht. Überschüsse gehen zwar ins öffentliche Netz, bringen aber in der Regel keine Vergütung – das ist bei Balkonkraftwerken (noch) nicht vorgesehen.

Förderdetails für Mini-PV

  • Zielgruppe: Mieter & Wohnungseigentümer mit Balkon oder Terrasse
  • Förderhöhe: Je nach Kommune bis zu 500 €
  • Anmeldung: Oft nur beim Netzbetreiber notwendig, kein Zählertausch erforderlich
  • Technische Vorgaben: Max. 800 Watt (seit 2024 gesetzlich erlaubt), rücklaufgesperrter Zähler

Mehr Infos und aktuelle Förderbedingungen finden Interessierte u. a. bei lokalen Energieagenturen oder auf dem Energieportal Brandenburg.

Kombination mit Bundesförderung und Steuererleichterungen

Kombination mit Bundesförderung und Steuererleichterungen
Bild: Checkfox.de

Brandenburger profitieren doppelt, wenn sie regionale Förderungen mit bundesweiten Maßnahmen kombinieren. Durch geschickte Nutzung lassen sich die Investitionskosten spürbar senken – ideal für Hausbesitzer, Unternehmen oder kommunale Einrichtungen.

Förderkombinationen im Überblick

  • KfW-Kredite mit Tilgungszuschuss: besonders für Komplettsanierungen oder Effizienzmaßnahmen interessant
  • Steuerliche Vorteile: Umsatzsteuerbefreiung beim Kauf & Installation (0 % MwSt.) und Wegfall der Einkommenssteuerpflicht für Erträge kleiner Anlagen (bis 30 kWp)
Kombinierte Förderung Vorteil
Landes- oder Kommunalförderung + KfW-Kredit Reduzierter Eigenkapitalbedarf bei gleichzeitig zinsgünstiger Gesamtfinanzierung
Kommunale Speicherförderung + Steuererleichterungen Geringere Investitionskosten und höhere Wirtschaftlichkeit durch gesteigerten Eigenverbrauch

Hinweis: Eine bundesweite Zuschussförderung für Stromspeicher durch das BAFA besteht aktuell nicht. Fördermöglichkeiten ergeben sich 2026 ausschließlich über kommunale Programme, zinsgünstige Kredite sowie steuerliche Erleichterungen (z. B. 0 % Umsatzsteuer). Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien.

Voraussetzungen, Antrag & wichtige Tipps

Voraussetzungen, Antrag & wichtige Tipps
Bild: Checkfox.de

Um von der Photovoltaik-Förderung in Brandenburg 2026 zu profitieren, ist eine sorgfältige Planung und Antragstellung unerlässlich. Die Mittel sind oft limitiert – daher zählt oft das Eingangsdatum.

Wichtige Voraussetzungen

  • Förderantrag vor Maßnahmenbeginn stellen
  • Nachweise über Installation, Speichergröße, Leistung etc. erforderlich
  • Technische Mindeststandards einhalten (z. B. netzkonformes Einspeisemanagement)

Antragstellung & Ansprechpartner

  • Zentrale Anlaufstelle: Energieportal Brandenburg
  • Kommunale Zusatzprogramme: Informationen meist über Stadtwerke oder Gemeindeverwaltungen

Tipp: Frühzeitige Beratung durch einen zertifizierten Energieberater kann helfen, alle Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen und die Wirtschaftlichkeit zu maximieren.

Praxisratgeber: So planen Sie Ihre Photovoltaikanlage richtig

Praxisratgeber: So planen Sie Ihre Photovoltaikanlage richtig

Wer sich für eine Solaranlage entscheidet, sollte nichts überstürzen – gute Planung zahlt sich aus. Denn je durchdachter Sie vorgehen, desto besser passt die Anlage zu Ihrem Bedarf. Und: Sie holen am Ende mehr raus – technisch wie finanziell.

1. Wie viel Strom brauchen Sie eigentlich?

  • Starten Sie mit einem Blick auf Ihre Stromrechnung: Wie hoch ist Ihr Jahresverbrauch? In einem typischen 4-Personen-Haushalt liegt der bei rund 4.000 kWh im Jahr.
  • Ziel ist es, mit der PV-Anlage etwa 70 bis 90 Prozent dieses Bedarfs selbst zu decken. Je mehr Sie selbst verbrauchen, desto mehr sparen Sie.

2. Welche Anlagengröße passt zu Ihrem Haushalt?

  • Eine einfache Faustregel: 1 kWp Photovoltaik-Leistung bringt Ihnen etwa 950 bis 1.050 kWh Strom pro Jahr.
  • Wenn Ihr Bedarf bei 4.000 kWh liegt, sollten Sie also mit einer Anlage zwischen 4 und 5 kWp rechnen.
  • Noch besser: gleich mit Speicher planen – so können Sie mehr Sonnenstrom direkt selbst nutzen, auch abends oder bei schlechtem Wetter.
Verbrauch (kWh/Jahr) Empfohlene Anlagengröße (kWp) Speichergröße (kWh)
2.000 ca. 2,5 3–5
4.000 ca. 5–6 5–7
6.000 7–9 7–10

3. Standortanalyse & Ausrichtung – wo scheint die Sonne am besten?

Die Himmelsrichtung Ihres Daches macht echt einen Unterschied:

  • Südausrichtung? Jackpot – hier gibt’s die beste Ausbeute.
  • Ost oder West? Kein Drama – Sie verlieren vielleicht 5 bis 15 %, aber das ist in vielen Fällen völlig okay.
  • Nordseite? Eher nicht – da kommt einfach zu wenig Sonne an.

Achten Sie auch auf mögliche Verschattungen durch Bäume, Kamine oder Dachgauben.

4. Wirtschaftlichkeit – wann rechnet sich das Ganze?

So setzen sich die Ersparnisse zusammen:

  • Eigenverbrauch spart Stromkosten – aktuell ca. 30 Cent pro kWh
  • Überschussstrom, den Sie nicht brauchen, können Sie einspeisen – aktuell gibt’s z. B. 7,94 ct/kWh
  • Amortisationszeit? In der Regel zwischen 8 und 12 Jahren – danach produziert Ihre Anlage quasi kostenlos weiter

Berechnen Sie die Amortisationszeit mit unserem Online-Rechner: Photovoltaik Amortisationszeit Rechner

5. Anbieter vergleichen – lohnt sich!

Holen Sie sich ruhig 3 bis 5 Angebote direkt von Fachbetrieben ein und achten Sie dabei auf:

  • Zertifizierungen, z. B. nach DIN EN 62446
  • Langfristige Garantien: 25 Jahre auf die Module sind Standard, 10 Jahre auf den Wechselrichter auch
  • Leistungsversprechen, also wie viel Strom pro installiertem kWp erzeugt wird

6. Förderungen prüfen – und rechtzeitig beantragen

Ganz wichtig: Beantragen Sie alle Förderungen vor Vertragsunterschrift. Fragen Sie bei Ihrer Bank oder Ihrer Kommune nach passenden Programmen. Auch die KfW bietet häufig Fördermöglichkeiten an.

7. Installation & Anmeldung – jetzt wird’s ernst

Lassen Sie nur Fachfirmen ran – am besten solche mit Erfahrung und guten Bewertungen.
Nach der Montage meldet die Firma Ihre Anlage beim Netzbetreiber und ggf. im Marktstammdatenregister an. Dann kann’s losgehen!

Fazit: Jetzt Förderung in Brandenburg sichern und sparen

Fazit: Jetzt Förderung in Brandenburg sichern und sparen
Bild: Checkfox.de

Die Photovoltaik-Förderung in Brandenburg 2026 bietet attraktive Chancen für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen. In Kombination mit bundesweiten Zuschüssen, Krediten und Steuererleichterungen lassen sich die Investitionskosten für Solaranlagen deutlich reduzieren. Wer frühzeitig plant, profitiert nicht nur von finanziellen Vorteilen, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag zur Energiewende im Land Brandenburg.

Ihre nächsten Schritte:

  • Je früher Sie loslegen, desto besser stehen die Chancen auf gute Förderbedingungen und hohe Einsparungen.
  • Also: Lassen Sie sich beraten, prüfen Sie Ihre Fördermöglichkeiten und holen Sie sich mehrere Angebote rein.
  • Unser Solar-Vergleichsrechner hilft Ihnen dabei, passende Angebote zu finden – kostenlos, unverbindlich und individuell.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Förderungen gibt es 2026 in Brandenburg für Photovoltaik?

Brandenburg bietet Fördermöglichkeiten über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie über kommunale Programme. Ergänzend greifen bundesweite Förderungen wie die KfW-Förderung oder Steuererleichterungen.

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Regionale Zuschüsse variieren – je nach Gemeinde, Vorhaben und Kombination mit Speichern oder Gründächern. In der Regel sind einige Hundert bis über 1.000 Euro Förderung pro Anlage möglich.

Wo kann ich die Fördermittel beantragen?

Die Anträge werden meist über das Energieportal Brandenburg, die ILB oder die jeweilige Kommune gestellt. Wichtig: Antragstellung muss vor Projektstart erfolgen.

Gibt es auch Förderungen für Stromspeicher?

Teilweise ja. Wenn Speicher Bestandteil des PV-Projekts sind, sind Kombiförderungen möglich – entweder aus Landesmitteln oder als Ergänzung zu KfW-Programmen wie dem Kredit Nr. 270.

Was ist mit Balkonkraftwerken in Brandenburg?

Einige Kommunen fördern Balkonkraftwerke mit bis zu 500 €. Es lohnt sich, bei der Stadt- oder Kreisverwaltung nach aktuellen Angeboten zu fragen.

Können Privatpersonen die Förderung mit KfW-Programmen kombinieren?

Ja, sofern es sich nicht um eine Doppelförderung handelt. Die Kombination ist oft möglich, insbesondere bei der Nutzung unterschiedlicher Förderquellen (z. B. Land + Bund).

Gibt es in Brandenburg eine Solarpflicht?

Aktuell (Stand: Januar 2026) besteht in Brandenburg noch keine gesetzliche Solarpflicht, jedoch werden entsprechende Initiativen diskutiert – vor allem für Neubauten und öffentliche Gebäude.

Wie lange gelten die Programme?

Viele Programme laufen solange Budget verfügbar ist. Für 2026 sind einige Programme befristet oder haushaltsabhängig. Aktuelle Informationen finden sich auf dem Energieportal Brandenburg.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Förderung zu beantragen?

Förderanträge erfordern die Erfüllung bestimmter Kriterien, darunter die Größe und Leistung der Photovoltaikanlage und die Einhaltung spezifischer Bewerbungsverfahren. In der Regel ist der Antrag vor dem Kauf oder Baubeginn einzureichen.

Welche Vorteile hat die Kombination mit einem Elektroauto?

Wenn Sie Ihre Solaranlage mit einem Speicher und einer Wallbox kombinieren, laden Sie Ihr E-Auto mit selbst erzeugtem Strom – am besten tagsüber, wenn die Sonne scheint. Das erhöht den Eigenverbrauch deutlich und verbessert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.

Welche Schritte sind bei der Planung einer Photovoltaikanlage wichtig?

Die Planung einer solchen Anlage beginnt mit der Analyse Ihres Energiebedarfs und der Auswahl eines geeigneten Standorts. Es empfiehlt sich, Angebote über Vergleichsportale zu erkunden, um die besten Konditionen zu finden.

Ist der Kauf einer PV-Anlage steuerlich absetzbar?

Ja, zumindest indirekt: Seit Anfang 2023 zahlen Sie keine Umsatzsteuer mehr auf Kauf und Installation. Außerdem sind Einnahmen aus dem Betrieb kleiner Anlagen bis 30 kWp einkommensteuerfrei – solange die Anlage auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes betrieben wird.

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Quellenverweise

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