Wussten Sie, dass Nordrhein-Westfalen zu den führenden Bundesländern beim Ausbau von Photovoltaik gehört – aber 2026 kaum direkte Förderungen für private Hausbesitzer bietet? Dennoch gibt es für viele Projekte interessante Alternativen. Denn wer jetzt auf Solarenergie setzt, profitiert nicht nur von bundesweiten Zuschüssen, sondern auch von kommunalen Fördermitteln und langfristigen Einsparungen.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Förderprogramme in NRW 2026 wirklich relevant sind, wie Sie die Zuschüsse und Kredite optimal nutzen – und warum ein PV-System auf Ihrem eigenen Dach auch ohne eine Landesförderung wirtschaftlich bleibt.
Das Wichtigste in Kürze
- Keine landesweite Förderung für private Dach-PV-Anlagen mehr, dafür gezielte Programme wie progres.nrw für spezielle Anwendungen.
- Solardachpflicht ab 2026 bei Dachsanierungen und Neubauten in NRW.
- Bundesweite Förderungen wie KfW-Kredite, BAFA-Zuschüsse und EEG-Einspeisevergütung weiterhin verfügbar.
- Kommunale Förderungen in Städten wie Köln, Düsseldorf, Münster oder Bonn – oft mit Deckelung und Antragspflicht vor Kauf.
- progres.nrw fördert u.a. Elektrikmodernisierung, Mieterstrom, Speicher in Mehrparteienhäusern – aber nicht Einfamilienhausdächer.
- Wirtschaftlichkeit: Amortisation innerhalb von 8–12 Jahren möglich, vor allem bei Eigenverbrauch mit Speicher.
- Nutzen Sie unseren PV-Anbieter-Check & Kosten-Vergleich, um das beste Angebot für Ihre Region zu finden.
Photovoltaik-Förderung in NRW – Überblick 2026
Nordrhein-Westfalen hat zum Jahresbeginn 2026 keine landesweiten Zuschüsse mehr für private Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern vorgesehen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Solarausbau stagniert: Statt pauschaler Förderungen setzt NRW auf gezielte Programme für spezielle Zielgruppen – etwa über progres.nrw oder im Rahmen kommunaler Förderinitiativen.
Für klassische PV-Dachanlagen müssen private Haushalte daher primär auf bundesweite Instrumente wie die KfW-Förderung, die EEG-Einspeisevergütung oder auf lokale Förderprogramme ihrer Stadt zurückgreifen.
Besonders relevant in NRW ist zudem die neue Solardachpflicht, die ab 2026 bei Neubauten und größeren Dachsanierungen greift.
Kommunale Förderprogramme in NRW

Obwohl es keine landesweiten Zuschüsse gibt, fördern zahlreiche Städte und Gemeinden in NRW weiterhin den Ausbau von Solaranlagen. Besonders aktiv zeigen sich Großstädte wie Köln, Bonn oder Düsseldorf mit eigenen Programmen für private Haushalte, Wohnungseigentümergemeinschaften und kleinere Betriebe.
Beispielsweise bieten Kommunen:
- Investitionszuschüsse pro installiertem kWp,
- Zusatzförderungen für Batteriespeicher,
- spezielle Programme für Mieterstromprojekte oder Balkonkraftwerke.
Ein Blick auf die Website der Stadt oder der örtlichen Energieagentur lohnt sich, da viele Förderungen nur zeitlich oder budgetär begrenzt sind.
Fördermöglichkeiten in anderen Bundesländern und Städten
- Photovoltaik-Förderung in Stuttgart
- Photovoltaik-Förderung in Brandenburg
- Photovoltaik-Förderung in Hamburg
- Photovoltaik-Förderung in Hessen
- Photovoltaik-Förderung in München
- Photovoltaik-Förderung in Niedersachsen
- Photovoltaik-Förderung in Rheinland-Pfalz
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen
- Photovoltaik-Förderung in Saarland
- Photovoltaik-Förderung in Bayern
- Photovoltaik-Förderung in Thüringen
- Photovoltaik-Förderung in Baden-Württemberg
- Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein
- Photovoltaik-Förderung im Bremen
- Photovoltaik-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen-Anhalt
Solardachpflicht in NRW ab 2026

Seit dem 1. Januar 2026 gilt in NRW eine Solardachpflicht für bestimmte Neubauten und umfangreiche Dachsanierungen.
Das bedeutet: Wer baut oder saniert, muss in vielen Fällen eine Photovoltaikanlage einplanen und umsetzen – Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen möglich.
Die wichtigsten Punkte:
- Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden: PV-Anlage verpflichtend, wenn technisch möglich.
- Dachsanierungen ab 75 m² Fläche: Solarpflicht greift, sofern wirtschaftlich zumutbar.
- Carports & überdachte Stellflächen ab 35 Stellplätzen: PV-Anlagenpflicht auf den Dächern.
Die Verpflichtung soll den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und ist Teil des Klimaschutzgesetzes NRW. Wer der Pflicht nachkommt, kann gleichzeitig Fördermittel aus Bundesprogrammen nutzen – und langfristig Energiekosten sparen.
Weiterführend: Was bedeutet Solarpflicht und warum ist sie so relevant?
Weiterführend: Solarpflicht in Deutschland – Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen
Besondere Förderungen für Mieterstrom & Balkonkraftwerke

NRW fördert nicht nur klassische Dachanlagen auf Einfamilienhäusern, sondern setzt auch verstärkt auf Mieterstrommodelle und Balkonkraftwerke, um auch Mieter in die Energiewende einzubinden.
- Städte wie Dortmund unterstützen die Anschaffung solcher Mini-PV-Anlagen mit pauschalen Zuschüssen zwischen 100 € und 300 €.
- Für Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) ist Mieterstrom eine attraktive Möglichkeit, ungenutzte Dachflächen sinnvoll zu verwenden und den Strom lokal zu verteilen.
- Das Land NRW stellt für die technische Umsetzung in Mehrfamilienhäusern zudem Beratungs- und Planungszuschüsse bereit.
Unser Tipp: Eine Kombination aus Bundesförderung und kommunaler Förderung ist oft möglich. Es lohnt sich, die Angebote vorab zu vergleichen.
Bundesweite PV-Förderungen

Neben den Programmen in NRW gibt es auch vom Bund starke Unterstützung für Solaranlagen. Besonders interessant sind hier die zinsgünstigen KfW-Kredite, die gesetzlich garantierte EEG-Einspeisevergütung und die steuerlichen Vorteile.
KfW-Kredit „Erneuerbare Energien – Standard (270)"
Mit diesem Förderkredit unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Investitionen in Photovoltaik – und das zu fairen Konditionen. Der Kredit Nr. 270 lässt sich sogar mit anderen Zuschüssen kombinieren.
Was gefördert wird:
- PV-Module, Wechselrichter, Speicherbatterien
- Planung, Montage und Installation
- Anschluss ans Stromnetz, Zählerschrank, Energiemanagementsysteme
Die Konditionen:
- Kreditrahmen: bis zu 150.000 €
- Effektivzins: ab 3,23 % pro Jahr
- Laufzeit: bis zu 20 Jahre
- Tilgungsfrei starten: bis zu 3 Jahre Pause am Anfang
- Antrag: über Ihre Hausbank

Tipp: Die Kombination mit Landesförderungen wie progres.nrw oder kommunalen Programmen ist ausdrücklich erlaubt – das kann Ihren Eigenanteil deutlich senken.
Weiterführend: KfW-Förderung für Photovoltaik
EEG-Einspeisevergütung
Die Einspeisevergütung ist ein zentrales Element der Photovoltaik-Finanzierung. Sie erhalten eine feste Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde, garantiert über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Sinkende Vergütung – aber 20 Jahre lang garantiert:
- Die Einspeisevergütung wird alle sechs Monate um 1 % gekürzt.
- Aber keine Sorge: Sobald Ihre Anlage in Betrieb ist, bleibt der Vergütungssatz für volle 20 Jahre gleich.
Volleinspeisung vs. Überschusseinspeisung – was ist sinnvoller?
- Volleinspeisung: Sie verkaufen Ihren gesamten Strom. Vorteilhaft bei niedriger Eigennutzung oder einem hohen Vergütungssatz.
- Überschusseinspeisung: Sie nutzen einen Teil Ihres Stroms selbst und speisen nur den Überschuss ein. Dies ist sinnvoll bei hohem Eigenverbrauch und weiter steigenden Strompreisen.
Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung
Steuervorteile für Ihre PV-Anlage in NRW

Seit dem 1. Januar 2023 gibt es bundesweit deutliche steuerliche Erleichterungen für Photovoltaikanlagen. Besonders für Hausbesitzer in NRW bedeutet das: niedrigere Kosten beim Kauf und weniger Aufwand bei der Abwicklung.
0 % Umsatzsteuer auf alles rund um die Anlage
Für Anlagen bis 30 kWp fällt beim Kauf und bei der Installation keine Umsatzsteuer mehr an – das gilt für:
- PV-Module
- Wechselrichter, Montagematerial
- Batteriespeicher
- Wallboxen (wenn sie zusammen mit der PV-Anlage installiert werden)
- Handwerkerleistungen wie Montage und Elektroarbeiten
Wichtig: Die Anlage muss auf oder in direkter Nähe eines Wohngebäudes montiert werden.
Keine Einkommensteuer auf den Solarstrom
Wer privat eine PV-Anlage bis 30 kWp betreibt, muss auf die Einspeisevergütung keine Einkommensteuer zahlen – und auch nicht auf den Strom, den man selbst nutzt (auch wenn er rechnerisch bewertet wird).
Das heißt konkret:
- Keine Gewinnermittlung mehr nötig
- Keine extra Steuererklärung nur wegen der PV-Anlage
- Keine Gewerbesteuer, solange Sie nicht gewerblich damit handeln
Das spart nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Nerven.

Fördervoraussetzungen & Antragstellung in NRW

Damit Sie Fördermittel erfolgreich beantragen können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
- Antragsstellung vor Beginn des Vorhabens: Die meisten Förderprogramme erfordern, dass der Antrag vor dem Kauf bzw. der Beauftragung gestellt wird.
- Fachgerechte Installation: Nur Anlagen, die von zertifizierten Fachfirmen installiert werden, sind förderfähig.
- Einhaltung technischer Standards: Zum Beispiel ein Mindestwirkungsgrad der Module oder die Kombination mit einem Stromspeicher bei der Speicherförderung.
Die Antragstellung erfolgt:
- bei Bundesprogrammen über das BAFA oder die KfW,
- bei kommunalen Programmen meist über die Webseite der Stadt oder über regionale Energieagenturen.
Ein Beispiel: In Köln erfolgt die Förderung über die „Koordinationsstelle Klimaschutz“, während in Düsseldorf das Umweltamt zuständig ist.
PV-Preise & Amortisation in NRW

Die Preise für Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen sind 2026 im Vergleich zu den Vorjahren leicht gesunken.
Aktuell liegen die Kosten für eine schlüsselfertige Anlage mit 5–10 kWp je nach Anbieter und Ausstattung zwischen 1.200 € und 1.600 € pro kWp – inklusive Montage und Wechselrichter. Speicherlösungen kosten zusätzlich etwa 700 € bis 1.200 € pro kWh Speicherkapazität.
Dank Förderungen, Einspeisevergütung und Eigenverbrauch amortisieren sich die Investitionen in NRW meist innerhalb von 8 bis 12 Jahren – abhängig von Förderhöhe, Strompreis, Eigenverbrauchsquote und Speicherintegration.
Beispielrechnung:
- Eine 7-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Köln mit Speicher (7 kWh) kostet ca. 17.000 €.
- Nach Förderung (bis zu 4.000 €) und Einspeisevergütung liegt die Amortisationszeit bei etwa 10 Jahren.
Weiterführend: Was kostet eine 7 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Berechnen Sie die Amortisationszeit mit unserem Online-Rechner: Photovoltaik Amortisationszeit Rechner
Vorteile & Zukunftsausblick

NRW verfolgt ambitionierte Klimaziele und setzt stark auf den Ausbau der Solarenergie. Die Landesregierung will bis 2030 den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen deutlich steigern. Photovoltaik spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Vorteile für Hausbesitzer in NRW:
- Deutlich reduzierte Stromkosten durch Eigenverbrauch
- Hohe Fördermittel (Kombination aus Bund, Land, Kommunen möglich)
- Wertsteigerung der Immobilie
- Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz
Zudem ist mit weiteren Förderanpassungen in den kommenden Jahren zu rechnen. Technologische Fortschritte und neue Gesetzesinitiativen könnten die Attraktivität von PV-Anlagen noch weiter erhöhen.
Typische Fehler bei der PV-Förderung – und wie Sie sie vermeiden

Auch wenn man eigentlich alles richtig machen will, passieren im Förderprozess schnell kleine Patzer – die dann aber große Folgen haben können. Im schlimmsten Fall platzt dadurch der komplette Förderzuschuss. Damit Ihnen das nicht passiert, schauen wir uns die häufigsten Stolperfallen an – und was Sie besser machen können.
Fehler #1: Der Antrag kommt zu spät
- Viele Förderprogramme verlangen, dass der Antrag gestellt wird, bevor irgendwas gekauft oder beauftragt wird. Wer das verpasst, ist leider raus – ganz egal, wie gut das Projekt geplant ist.
- So vermeiden Sie es: Stellen Sie den Antrag so früh wie möglich – auch wenn noch nicht alles bis ins Detail feststeht.
Fehler #2: Förder-Kombi nicht erlaubt oder schlecht dokumentiert
- Nicht jede Förderung lässt sich mit anderen Programmen verbinden – und wenn doch, dann oft nur mit klaren Vorgaben. Wer da nicht sauber dokumentiert, riskiert Ärger.
- So vermeiden Sie es: Checken Sie bei jeder Förderstelle, ob Kombinationen erlaubt sind – und legen Sie zur Sicherheit eine Übersicht mit allen Programmen bei.
Fehler #3: Wichtige Unterlagen fehlen
- Wenn technische Datenblätter, Rechnungen oder Fotos fehlen, gibt’s Rückfragen – und das zieht den Prozess unnötig in die Länge.
- So vermeiden Sie es: Sammeln Sie alle nötigen Dokumente vorab in einer digitalen Mappe – am besten als PDFs.
Fehler #4: Mit alten Infos geplant
- Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Wer mit veralteten Zahlen oder Regeln arbeitet, kann sich ganz schnell verrechnen – oder außerhalb der Fristen landen.
- So vermeiden Sie es: Nutzen Sie nur offizielle Infos – und achten Sie immer auf das Veröffentlichungsdatum. Beispiel: Die EEG-Vergütung richtet sich nach dem Monat, in dem Ihre Anlage ans Netz geht.
Fehler #5: Keine Absprache mit dem Installateur
- Manche Handwerksbetriebe legen direkt los – ohne zu wissen, dass der Förderantrag noch gar nicht durch ist. Das kann die ganze Förderung gefährden.
- So vermeiden Sie es: Klären Sie vertraglich, dass erst nach offizieller Förderzusage gestartet wird – schriftlich ist besser als mündlich.
Unser Tipp: Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich Unterstützung – zum Beispiel von Ihrer Stadtverwaltung, der Verbraucherzentrale NRW oder einem erfahrenen Energieberater. Die wissen genau, worauf es bei der Antragstellung wirklich ankommt.

Fazit: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in NRW 2026?

Die Kombination aus bundesweiten Zuschüssen und attraktiven Landesprogrammen macht den Einstieg in die Solarenergie in Nordrhein-Westfalen auch 2026 besonders lohnenswert. Egal ob Sanierung oder Neubau – wer jetzt investiert, profitiert nicht nur finanziell, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.
Was Sie jetzt tun sollten:
- Nicht warten: Fördermittel sind begrenzt und oft schnell vergriffen
- Beratung nutzen: Stadtverwaltung, Energieberater oder Verbraucherzentrale – viele Angebote sind kostenlos
- Anträge zuerst, Verträge später: Reichen Sie Ihre Unterlagen vor dem Kauf oder Baubeginn ein
- Kombi-Möglichkeiten checken: Viele Förderprogramme lassen sich clever bündeln – das steigert Ihre Ersparnis
- In die Zukunft denken: PV mit Speicher und Wallbox kombinieren – für mehr Autarkie und eine wertvollere Immobilie
Unser Tipp: Nutzen Sie unseren Solar-Anbieter- und Kosten-Vergleich, um das beste Angebot für Ihre Region zu finden und Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Förderungen für Photovoltaik gibt es in Nordrhein-Westfalen 2026?
In NRW profitieren Hauseigentümer von einer Kombination aus bundesweiten Programmen (z. B. KfW) und landeseigenen Förderprogrammen, z. B. dem Landesförderprogramm für Solaranlagen, regional ergänzt durch kommunale Zuschüsse.
Wie hoch fällt die Förderung in NRW aus?
Die Förderhöhe variiert je nach Programm und Art der Maßnahme: Land NRW: bis zu 2.000 € Zuschuss für PV-Anlagen, KfW: zinsgünstige Kredite und ggf. Tilgungszuschüsse sowie kommunale Programme: oft 300 – 1.000 €.
Gibt es in NRW eine Pflicht für Photovoltaik?
Ja, seit Januar 2024 gilt eine Solardachpflicht für Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen für bestimmte Gebäudetypen.
Wer kann Fördermittel beantragen?
Förderberechtigt sind Privatpersonen, Vermieter, Unternehmen und Kommunen, sofern sie die technischen und formalen Voraussetzungen erfüllen.
Können mehrere Förderungen kombiniert werden?
Ja, die Kombination von KfW-, Landes- und kommunalen Fördermitteln ist vielfach möglich, sofern keine Doppelförderung vorliegt. Eine vorherige Prüfung wird empfohlen.
Wo stelle ich den Förderantrag für NRW?
Landesmittel: über die NRW.BANK oder zuständige Ministerien, KfW-Förderung: über Ihre Hausbank sowie kommunale Zuschüsse: direkt bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.
Gibt es spezielle Förderungen für Batteriespeicher?
Ja, einige Städte und Gemeinden in NRW sowie einzelne Landesprogramme fördern Stromspeicher, insbesondere in Verbindung mit einer neu installierten PV-Anlage.
Muss ich die Einspeisevergütung versteuern?
Nein, seit 2023 nicht mehr – zumindest dann, wenn Ihre Anlage bis zu 30 kWp groß ist und auf einem Wohngebäude installiert wurde.
Kann ich Förderungen auch nachträglich beantragen?
Leider nein. Bei fast allen Programmen gilt: Erst Antrag stellen, dann kaufen oder bauen – sonst geht der Anspruch verloren.
Wie lange dauert die Bearbeitung meines Antrags?
Zwischen zwei und sechs Wochen – je nach Programm. Wenn viele Anträge reinkommen, kann’s auch mal länger dauern. Unser Tipp: Frühzeitig digital einreichen und nichts vergessen!
Gilt die 0 % Umsatzsteuer auch für Speicher?
Ja – solange der Speicher zusammen mit einer förderfähigen PV-Anlage gekauft wird und direkt mit ihr verbunden ist.
Gibt es auch was für Mieterstrom oder Balkonkraftwerke?
Ja, in vielen Städten werden Mieterstrom-Modelle oder kleine Balkon-Anlagen mit bis zu 200–400 € gefördert. Die Bedingungen sind je nach Kommune verschieden.
Welche Kreditprogramme bietet die KfW für Photovoltaikanlagen?
Die KfW-Bank bietet über ihr Programm „Erneuerbare Energien - Standard (270)“ günstige Kredite. Diese richten sich an Käufer und Betreiber von Photovoltaikanlagen. Die Darlehen decken neben den Anschaffungskosten auch Planungs-, Installations- und Batteriespeicherkosten ab.


















