Wussten Sie, dass ein Solar-Carport im Jahr 2026 nicht nur Ihre Stromkosten senken, sondern auch steuerfrei bleiben und von Zuschüssen bis zu mehreren Tausend Euro profitieren kann? Angesichts steigender Strompreise, wachsender E-Mobilität und verschärfter Solarpflichten ist der Bau eines PV-Carports heute mehr als nur ein ökologisches Statement – es ist eine strategische Investition in Ihre Energieunabhängigkeit.
Ob als Privatperson mit Eigenheim oder als Gewerbebetrieb mit Parkfläche: Mit der richtigen Förderstrategie lässt sich der Traum vom eigenen Stromdach wirtschaftlich realisieren. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die aktuellen Fördermöglichkeiten, steuerlichen Vorteile, gesetzlichen Anforderungen und die Finanzierungshilfen rund um Photovoltaik auf dem Carport.
Das Wichtigste in Kürze
- Umsatzsteuerfrei: Lieferung und Installation von PV-Anlagen auf Carports sind dank Nullsteuersatz von der Mehrwertsteuer befreit.
- Einkommensteuerbefreiung: Einnahmen aus Eigenverbrauch und Einspeisung bei Anlagen bis 30 kWp bleiben steuerfrei.
- EEG-Vergütung 2026: Bis zu 12,35 Cent/kWh bei Volleinspeisung; 7,78 Cent bei Teileinspeisung – 20 Jahre garantiert.
- KfW-Kredite & L-Bank-Zuschüsse: Bis zu 100 % Finanzierung möglich – besonders attraktive Bedingungen in Baden-Württemberg.
- Kommunale Zuschüsse: Städte wie Stuttgart, Düsseldorf oder Berlin bieten bis zu 300 €/kWh für Batteriespeicher.
- Baugenehmigung oft nicht nötig: Unter bestimmten Bedingungen sind die Carports und PV-Anlagen verfahrensfrei.
- Pflicht statt Kür?: In vielen Bundesländern gilt eine Solarpflicht – auch für Carports bei Neubauten oder Sanierungen.
PV-Carport-Förderung 2026 auf einen Blick
Die Förderlandschaft für Solar-Carports hat sich 2026 deutlich strukturiert: Statt Einzelprämien steht nun ein Mix aus Steuererleichterungen, Vergütungssätzen, zinsgünstigen Krediten und regionalen Zuschüssen im Fokus. Förderfähig sind nicht nur die Solarmodule auf dem Carportdach, sondern auch die Batteriespeicher, Steuerungstechnik, Ladeinfrastruktur und begleitende Baukosten.
Diese vier Förderpfeiler lassen sich gezielt kombinieren:
- Steuervorteile: 0 % Umsatzsteuer und Einkommenssteuerfreiheit für Kleinanlagen
- EEG-Vergütung: Gesetzlich garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre
- Förderkredite: z. B. über das KfW-Programm 270 oder regionale Förderbanken
- Zuschüsse: Kommunale Programme und Länderboni, z. B. in Baden-Württemberg
Wichtig: Ein Solar-Carport wird als bauliche Maßnahme eingestuft – Die Förderung gilt nur, wenn die Anlage vor Beauftragung beantragt wird. Bei Kombination mit einem Speicher oder Ladepunkt erhöht sich der Förderwert oft deutlich.
Lesen Sie unsere Ratgeber: Förderung für Photovoltaik 2026: Aktuelle Infos & Tipps
Steuervorteile für Solar-Carports

Seit Anfang 2023 gelten umfangreiche steuerliche Erleichterungen für private Betreiber von Photovoltaikanlagen – auch auf Carports. Diese Regelungen bleiben auch 2026 bestehen und machen den Einstieg besonders attraktiv:
- Umsatzsteuer 0 %: Gilt für Lieferung & Montage, sowohl bei Neu- als auch bei Bestandsbauten (§ 12 Abs. 3 UStG)
- Einkommensteuerbefreiung: Für Anlagen bis 30 kWp (pro Einheit), unabhängig von Volleinspeisung oder Eigenverbrauch (§ 3 Nr. 72 EStG)
- Keine Pflicht zur Gewerbeanmeldung: Sofern keine Einspeisung über 30 kWp oder gewerbliche Stromvermarktung erfolgt
Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer
Diese Regelungen vereinfachen nicht nur die steuerliche Abwicklung, sondern senken die Investitionskosten real um rund 15 bis 19 %, da die Umsatzsteuer entfällt.

Unser Tipp: Auch bei Kombination mit einem KfW-Kredit profitieren Sie von der 0 % Umsatzsteuer – wichtig ist die korrekte Rechnungsstellung durch den Anbieter.
Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik
EEG 2026 – Einspeisevergütung für Solar-Carports

Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist auch 2026 ein zentraler Anreiz für Carport-PV-Anlagen. Sie wird für 20 Jahre gesetzlich garantiert und richtet sich nach der installierten Leistung und dem Einspeisemodell:
Was bedeutet das für Carports?
Viele Carport-Anlagen liegen unter 10 oder 15 kWp – hier ist die Volleinspeisung besonders lukrativ, wenn kein Eigenverbrauch geplant ist. Wer gleichzeitig ein E-Auto lädt oder einen Stromspeicher nutzt, profitiert dagegen vom Eigenverbrauch und sollte die Teileinspeisung wählen.
Wichtig: Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto schneller amortisiert sich die Anlage – auch wenn die Vergütung geringer ausfällt.
Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung 2026 - Höhe & Entwicklung

Finanzierung über KfW & Landesbanken

Auch wenn es 2026 keinen Zuschuss der KfW für Solar-Carports gibt, bleibt das Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ ein attraktives Finanzierungsinstrument. Es bietet zinsgünstige Darlehen für Anlagen, Speicher, Wallboxen und Netzanschlüsse.
Konditionen (Stand Januar 2026):
- Zinssätze ab ca. 3,27 % (bonitätsabhängig, Laufzeit 10–30 Jahre)
- Tilgungsfreie Startphase bis zu 5 Jahre
- Finanzierung bis zu 100 % der Kosten
- Antrag ausschließlich über Hausbank
Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik
Zusätzlich bieten einzelne Bundesländer eigene Förderbanken mit Sonderkonditionen:
In Baden-Württemberg zum Beispiel gewährt die L-Bank ergänzende Zuschüsse bei PV-Anlagen auf Carports, sofern bestimmte Umweltstandards eingehalten werden (z. B. Dachbegrünung oder netzdienlicher Speicherbetrieb).
Tipp: Lassen Sie sich von Ihrer Bank oder einem zertifizierten Energieberater beraten – oft ist eine Kombination aus KfW-Kredit und kommunalem Zuschuss möglich.
Regionale & kommunale Zuschüsse für Solar-Carports

Neben den bundesweiten Förderprogrammen bieten viele Städte und Länder auch 2026 eigene Zuschüsse für Solar-Carports und Batteriespeicher. Diese Programme sind meist budgetiert, also zeitlich oder finanziell begrenzt – frühes Handeln lohnt sich.
Förderbeispiele aus Städten & Bundesländern:
Achtung: Die genaue Ausgestaltung kann sich im Jahresverlauf ändern.
Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland
- Photovoltaik-Förderung in Baden-Württemberg
- Photovoltaik-Förderung in Bayern
- Photovoltaik-Förderung in Brandenburg
- Photovoltaik-Förderung in Berlin
- Photovoltaik-Förderung in Hamburg
- Photovoltaik-Förderung in Hessen
- Photovoltaik-Förderung in München
- Photovoltaik-Förderung in Niedersachsen
- Photovoltaik-Förderung in Rheinland-Pfalz
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen
- Photovoltaik-Förderung in Stuttgart
- Photovoltaik-Förderung in Thüringen
- Photovoltaik-Förderung in NRW
- Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein
- Photovoltaik-Förderung im Saarland
- Photovoltaik-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen-Anhalt
- Photovoltaik-Förderung in Bremen
Bau- & Genehmigungsrecht: Was ist beim Solar-Carport zu beachten?

Ein großer Vorteil von Carports: In vielen Bundesländern sind sie genehmigungsfrei – insbesondere, wenn sie bestimmte Maße und Grenzabstände einhalten. Dennoch gilt: Photovoltaikanlagen auf Carports sind bauliche Anlagen und unterliegen dem Baurecht des jeweiligen Bundeslandes.
Typische Voraussetzungen für Genehmigungsfreiheit:
- Max. 3 Meter Höhe, 9 Meter Länge
- Abstand zur Grundstücksgrenze mind. 3 Meter (oder Brandschutzregel beachten)
- Kein dauerhafter Aufenthaltsraum unter dem Dach
- Keine Beeinträchtigung der Nachbarschaft (z. B. Verschattung)
Baden-Württemberg erlaubt seit 2022 explizit den bauantragsfreien Bau von Carports mit PV, wenn die PV-Anlage unter 30 kWp bleibt und das Gebäude nicht als Aufenthaltsraum genutzt wird. Ähnliche Regelungen gelten auch in den Bundesländern Bayern, NRW und Hessen.
Achtung: In einigen Gemeinden gibt es abweichende Bebauungspläne. Im Zweifel immer eine Bauvoranfrage stellen – gerade bei Kombination mit Speicher oder Ladeinfrastruktur.
Technische Voraussetzungen & Wirtschaftlichkeit

Ein Solar-Carport stellt höhere Anforderungen an die Statik und Planung als eine Dachanlage – insbesondere bei Schneelast, Winddruck und Integration von Speicher oder Wallbox. Zugleich sind die Kosten pro kWp meist höher, da auch die Unterkonstruktion (Carport selbst) neu gebaut oder verstärkt werden muss.
Typische Kostenstruktur (Stand Januar 2026):
Durch 0 % Umsatzsteuer, KfW-Finanzierung und Zuschüsse lassen sich diese Kosten effektiv auf unter 20.000 € drücken. Je nach Eigenverbrauchsquote (z. B. für E-Auto oder Wärmepumpe) amortisiert sich ein Solar-Carport in 8 bis 12 Jahren – danach erzeugen Sie kostenlosen Strom.
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Sektorenkopplung & Smart Charging: Mehr rausholen aus dem Carport

Ein moderner Solar-Carport ist mehr als eine Überdachung mit Solarmodulen – er wird zur zukunftsfähigen Energiezentrale, wenn er intelligent mit Haushalt, Speicher und E-Mobilität vernetzt ist:
Typische Kopplungselemente:
- PV-Anlage + Speicher: Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 % realisierbar
- Wallbox mit Ladeoptimierung: Zeitlich gesteuertes Laden bei PV-Überschuss
- Smart Meter + Energiemanagementsystem (EMS): Transparente Steuerung aller Komponenten
- Dynamische Stromtarife + Cloud-Systeme: Weitere Einsparpotenziale durch netzdienliche Nutzung
Unser Tipp: Wenn Sie ein E-Auto besitzen, rechnet sich ein Solar-Carport besonders schnell – ein Jahresverbrauch von 2.000–3.000 kWh für das Laden kann direkt mit Solarstrom gedeckt werden.
Voraussetzungen für die Förderung einer PV-Anlage auf dem Carport

Um Zuschüsse für eine Photovoltaikanlage auf Ihrer Carportanlage zu erhalten, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese betreffen sowohl bauliche als auch technische Aspekte sowie den Antragsvorgang selbst.
Bauvorschriften & Genehmigungen
Bevor Sie eine PV-Anlage auf Ihrem Carport installieren, prüfen Sie die lokalen Bauvorschriften. In vielen Fällen ist eine Baugenehmigung erforderlich. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde über spezifische Anforderungen für erneuerbare Energien-Anlagen.
Technische Anforderungen
Für eine Förderung muss Ihre PV-Anlage bestimmte technische Kriterien erfüllen:
- Mindestleistung von 5 kWp
- Bei Speichern: Mindestkapazität von 5 kWh
- Netzanschluss gemäß EEG-Vorgaben
Antragsstellung und Dokumentation

Um eine Photovoltaik-Carport-Förderung zu beantragen, ist eine sorgfältige Vorbereitung und Dokumentation erforderlich. Es ist wichtig, alle notwendigen Unterlagen korrekt zusammenzustellen. So maximieren Sie Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Förderung. Verstehen Sie den zeitlichen Ablauf, um den Prozess reibungslos zu gestalten.
Notwendige Unterlagen
Für einen erfolgreichen Förderantrag benötigen Sie bestimmte Dokumente:
- Ausgefülltes Antragsformular
- Detaillierter Kostenvoranschlag für die PV-Anlage
- Nachweis der Eigentumsverhältnisse des Grundstücks
- Technische Spezifikationen der geplanten Anlage
- Energiebedarfsberechnung für Ihr Gebäude

Wichtig ist, dass für die Photovoltaik-Carport-Förderung eine "fabrikneue Anlage" erforderlich ist. Das bedeutet, die Anlage muss unbeschädigt und nicht in Betrieb genommen sein.
Zeitlicher Ablauf
Der Antragsprozess verläuft in der Regel wie folgt:
Eine förderfähige Energie- und Baubegleitung kann den Prozess optimieren. Sie erhöht Ihre Chancen auf Förderung. Dies fördert nicht nur den Umweltschutz, sondern spart auch langfristig Kosten.
Checkliste für die optimale Planung

Standort & Genehmigungen prüfen:
- Bauvorschriften: Überprüfen Sie, ob der Bau des Carports den lokalen Bauvorschriften entspricht. Es ist wichtig zu wissen, ob eine Baugenehmigung nötig ist.
- Verschattung: Der Standort sollte so gewählt werden, dass wenig Schattenwurf entsteht. Das erhöht die Effizienz der Photovoltaikanlage.
Passende Förderprogramme recherchieren:
- Bundesweite Programme: Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten der KfW für Photovoltaikanlagen.
- Regionale Programme: Schauen Sie nach, ob Ihr Bundesland oder Ihre Kommune spezielle Förderungen für Solar-Carports bietet.
Kosten & Amortisation berechnen:
- Investitionskosten: Berechnen Sie die Gesamtkosten für den Bau und die Installation der Photovoltaikanlage.
- Laufende Kosten: Denken Sie an Wartungs- und Betriebskosten.
- Einnahmen & Einsparungen: Schätzen Sie die möglichen Einsparungen und Einnahmen.
- Amortisationszeit: Berechnen Sie, wie lange sich die Investition amortisiert.
Antragstellung rechtzeitig vorbereiten:
- Förderanträge: Sorgen Sie dafür, dass Sie alle nötigen Unterlagen fristgerecht einreichen.
- Netzanschluss: Beantragen Sie den Anschluss an das Stromnetz rechtzeitig.

Ein Solar-Carport kann eine lohnende Investition sein. Er bietet ökologische und ökonomische Vorteile. Durch sorgfältige Planung und Nutzung von Förderungen wird er sich auszahlen.
Fazit: Jetzt von Förderung und Steuerfreiheit profitieren

Ein Solar-Carport lohnt sich 2026 mehr denn je: Steuervorteile, Einspeisevergütung, zinsgünstige Kredite und kommunale Zuschüsse machen die Investition nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Wer die Planung strategisch angeht und Förderungen kombiniert, kann mehrere Tausend Euro sparen – und langfristig seinen Eigenverbrauch optimieren.
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Häufig gestellte Fragen
Gibt es 2026 spezielle Zuschüsse für Solar-Carports?
Ja, in vielen Bundesländern und Städten gibt es Förderprogramme – etwa SolarPLUS in Berlin oder Zuschüsse über die L-Bank in BW.
Kann ich den Carport mit der KfW finanzieren?
Ja. Über das KfW-Programm 270 lassen sich PV-Anlage, Speicher und Technik auf dem Carport zu günstigen Zinsen finanzieren – bis 100 % der Kosten.
Gilt die 0 % Umsatzsteuer auch für Carport-Anlagen?
Ja, sofern die PV-Anlage auf dem Carport mit dem Gebäude/eigenen Haushalt verbunden ist, fällt keine Umsatzsteuer auf Lieferung und Montage an.
Muss ich einen Bauantrag für einen Solar-Carport stellen?
Oft nicht – in vielen Bundesländern sind einfache Carports mit PV genehmigungsfrei. Eine Bauvoranfrage wird bei Unsicherheiten empfohlen.
Wie schnell amortisiert sich ein Solar-Carport?
Je nach Eigenverbrauch, Förderung und Bauweise in etwa 8 bis 12 Jahren – danach produzieren Sie Strom praktisch kostenlos.
Welche Vorteile bietet die Installation von Photovoltaik auf einem Carport?
Die Installation von Photovoltaik auf einem Carport hat viele Vorteile. Es nutzt ungenutzte Fläche für Stromerzeugung. Zudem bietet es Schutz für Fahrzeuge und steigert die Energieunabhängigkeit. Die Stromkosten werden reduziert und die Umwelt profitiert durch die Nutzung erneuerbarer Energien.
Was kostet Photovoltaik auf dem Carport?
Die Kosten für Photovoltaik auf einem Carport hängen von Größe und Ausstattung ab. Man sollte mit 1.250 bis 1.750 Euro pro Kilowatt-Peak rechnen, inklusive Montage. Ein einfacher Solarcarport kostet zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Eine Wallbox kann optional für 500 bis 2.500 Euro hinzugefügt werden.
Wie viel Solarmodule auf Carport?
Die installierbare Leistung von Photovoltaik auf einem Carport hängt von der Größe ab. Pro Kilowatt-Peak werden etwa 7 bis 10 Quadratmeter Modulfläche benötigt. Ein durchschnittlicher Carport bietet Platz für eine Anlage mit 1 bis 10 kWp Leistung.
Wer darf Photovoltaikanlagen auf Dächer montieren?
Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, einen Fachbetrieb für die Installation zu beauftragen. Den Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektriker vornehmen. Es ist jedoch empfehlenswert, die Installation von Fachleuten durchführen zu lassen. So werden Sicherheitsrisiken minimiert und die Anlage optimal funktioniert.
Kann ich einen Stromspeicher mit meinem Solarcarport kombinieren?
Ja, die Kombination eines Solarcarports mit einem Stromspeicher ist möglich. Es kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein. Es gibt spezifische Fördermöglichkeiten für Speichersysteme, die die Wirtschaftlichkeit verbessern können. Eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung ist empfehlenswert.
Ist es möglich, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge in den Solarcarport zu integrieren?
Ja, die Integration einer Ladestation für Elektrofahrzeuge in einen Solarcarport ist möglich. Es wird oft als sinnvolle Ergänzung betrachtet. Es gibt spezielle Fördermöglichkeiten für die Installation von Ladestationen, die in Kombination mit dem Solarcarport genutzt werden können.
Welche Voraussetzungen müssen für eine Förderung erfüllt werden?
Die Voraussetzungen für eine Förderung umfassen in der Regel die Einhaltung von Bauvorschriften und die Einholung notwendiger Genehmigungen. Auch die Erfüllung technischer Anforderungen an die PV-Anlage und den Carport ist notwendig. Die genauen Bedingungen können je nach Förderprogramm und Standort variieren.
Wie läuft der Prozess der Antragsstellung für die Förderung ab?
Der Antragsprozess beginnt mit der Planung des Projekts und der Sammlung aller notwendigen Unterlagen. Anschließend wird der Antrag bei der zuständigen Stelle eingereicht. Der zeitliche Ablauf kann variieren. Es ist wichtig, die Förderung vor Beginn der Bauarbeiten zu beantragen. Eine fachkundige Beratung kann den Prozess erleichtern.
Wie hoch sind die typischen Investitionskosten für ein Solar-Carport?
Die Investitionskosten für ein Solar-Carport variieren je nach Größe, Ausführung und verwendeten Materialien. Sie liegen typischerweise zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Faktoren wie die Wahl von Premium-Solarglas oder die Integration eines Speichers können die Kosten beeinflussen.


















