Wussten Sie, dass Sie mit der richtigen Kombination aus Förderprogrammen, Krediten und Steuervergünstigungen bis zu 40 % der Kosten für Ihre Photovoltaik-Anlage sparen können? 2026 bringt einige wichtige Neuerungen – bundesweit wie regional. Wer jetzt investiert, profitiert von steuerlicher Entlastung, stabilen Einspeisevergütungen und zinsgünstigen Krediten.
Unser Ratgeber zeigt Ihnen detailliert und verständlich, welche Fördermöglichkeiten es aktuell gibt, wie Sie diese optimal für sich nutzen – und warum eine frühzeitige Antragstellung entscheidend ist.
Das Wichtigste in Kürze
- EEG-Vergütung 2026: Bis zu 12,35 Cent/kWh bei Volleinspeisung; garantiert für 20 Jahre.
- KfW-Kredit 270: Zinsgünstige Darlehen für PV, Speicher und Netzausbau – bis zu 150 Mio. €.
- Steuervorteile: 0 % Mehrwertsteuer + Einkommensteuerbefreiung für Solaranlagen bis 100 kWp.
- Energy-Sharing: Ab Juli 2026 – Stromverkauf an Nachbarn ohne einen Stromanbieterstatus möglich.
- Regionale Zuschüsse: Kommunale Programme bis über 8.000 €; Verfügbarkeit prüfen!
- Jetzt vergleichen: Unser PV-Kosten- & Anbietervergleich hilft Ihnen bei der Auswahl und Kalkulation.
EEG-Einspeisevergütung: So viel erhalten Sie pro eingespeister kWh
Die EEG-Einspeisevergütung bleibt auch 2026 der wichtigste bundesweite Fördermechanismus. Sie garantiert Betreibern einer privaten Photovoltaikanlage eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom – 20 Jahre lang.
Vergütungssätze ab 1. Februar 2026:
Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung 2025 - Höhe & Entwicklung
Ab dem 1. August 2026 sinken die Sätze leicht (z. B. 12,23 ct/kWh für 0–10 kWp bei Volleinspeisung). Wichtig: Bei negativen Strompreisen gibt es keine Vergütung – darauf sollten Sie bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung achten.
Mehr zu den aktuellen Sätzen finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur zur EEG-Vergütung.
KfW-Kredit 270: Förderkredit mit attraktiven Konditionen

Für alle, die ihre Solaranlage finanzieren möchten, bleibt der KfW-Kredit 270 eine zentrale Säule der Förderung. Das Programm unterstützt sowohl private Hausbesitzer als auch Unternehmen bei der Investition in Photovoltaik-Anlagen, Stromspeicher und Netzanschlüsse.
Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik
Förderkonditionen 2026 im Überblick:
Der Antrag erfolgt vor Umsetzung über Ihre Hausbank oder Förderberater. Eine Bonitätsprüfung ist entscheidend. Sie sollten keinen Kaufvertrag abschließen, bevor die Bewilligung da ist. Eine gute Sonneneinstrahlung, besonders im Süden, verbessert die Bedingungen.
Wichtig: Es gibt keinen Zuschuss, aber die Kombination mit regionalen Förderprogrammen ist möglich.

Steuerliche Vorteile 2026: Diese Erleichterungen gelten für Photovoltaik

Neben den Zuschüssen und Krediten sind steuerliche Vorteile einer der wichtigsten Hebel, um die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage zu verbessern. Die gute Nachricht: Diese Regelungen gelten auch 2026 weiter – und machen Photovoltaik deutlich attraktiver.
0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation
Für private Betreiber von Photovoltaikanlagen gilt weiterhin der Nullsteuersatz (0 % MwSt.) auf:
- Solarmodule
- Wechselrichter
- Stromspeicher
- Montage- und Installationsleistungen
Voraussetzung ist, dass die Anlage auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes installiert wird und die Leistung maximal 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit beträgt. Für Einfamilienhäuser ist diese Grenze in der Praxis kaum ein Problem.
Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer
Einkommensteuer: Einnahmen bleiben steuerfrei
Ebenfalls weiterhin gültig: Einnahmen aus dem Betrieb von PV-Anlagen bis 100 kWp sind einkommensteuerfrei. Das gilt unabhängig davon, ob Sie:
- Strom einspeisen
- Strom selbst verbrauchen
- Teile des Stroms verkaufen (z. B. an Mieter)
Sie müssen keine Gewinnermittlung mehr abgeben und keine Einnahmen versteuern. Das reduziert Bürokratie und erhöht die Nettorendite deutlich.
Wichtig: Die Steuerbefreiung gilt für private Betreiber. Bei Sonderkonstellationen (z. B. mehrere Gebäude, Gesellschaften) empfiehlt sich eine kurze steuerliche Prüfung.
Energy-Sharing & neue Vermarktungsmodelle ab 2026

Mit den Weiterentwicklungen im Energierecht gewinnt Energy-Sharing ab 2026 deutlich an Bedeutung. Dahinter steckt die Idee, selbst erzeugten Solarstrom lokal zu teilen – etwa mit Nachbarn, Mietern oder innerhalb einer Eigentümergemeinschaft.
Was bedeutet Energy-Sharing konkret?
Energy-Sharing ermöglicht es privaten Anlagenbetreibern, überschüssigen Strom:
- innerhalb eines Mehrparteienhauses
- in einer Nachbarschaft
- oder in lokalen Energiegemeinschaften
zu nutzen oder weiterzugeben – ohne selbst als klassischer Stromversorger auftreten zu müssen. Ziel ist es, den Eigenverbrauch zu erhöhen und das Stromnetz zu entlasten.
Was ändert sich ab 2026?
- Vereinfachte Abrechnung für kleinere Energiegemeinschaften
- Weniger bürokratische Hürden bei lokaler Weitergabe
- Bessere wirtschaftliche Perspektiven gegenüber reiner Einspeisung
- Besonders interessant für Mehrfamilienhäuser und Vermieter
Wichtig: Energy-Sharing ersetzt nicht automatisch die EEG-Einspeisevergütung, sondern ist ein ergänzendes Modell. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt stark vom Objekt, Verbrauchsprofil und den örtlichen Netzbedingungen ab.
Praxis-Tipp
Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus besitzen oder vermieten, lohnt sich eine frühzeitige Planung. Über einen Solar-Anbieter- und Kostenvergleich können Sie gezielt Anbieter finden, die bereits Erfahrung mit Mieterstrom- und Energy-Sharing-Konzepten haben.
Regionale Zuschüsse & Landesförderungen

Neben den bundesweiten Programmen bieten viele Bundesländer auch eigene Photovoltaik-Förderungen – mit teils attraktiven Direktzuschüssen für Kauf, Installation und Speicherlösungen. Diese Förderungen sind meist zeitlich und budgetär begrenzt, was eine frühzeitige Antragstellung besonders wichtig macht.
Ob Bayern, NRW, Sachsen oder Berlin – die Höhe und Bedingungen variieren stark. Einige Programme sind kombinierbar mit KfW-Krediten oder bieten Bonuszahlungen für ökologische Zusatzmaßnahmen wie Gründächer oder Speicher.
Berechnen Sie die Amortisationsdauer mit unserem Online-Rechner: Photovoltaik Amortisationsrechner

Kommunale Bonus-Programme: Wer besonders profitiert

Viele Städte und Gemeinden haben eigene PV-Förderungen aufgelegt – oft in Form von einmaligen Zuschüssen zwischen 300 € und 1.000 €. Besonders gefördert werden meist:
- Balkonkraftwerke / Mini-PV-Anlagen
- PV-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden
- Kombinationen mit Wärmepumpe oder Wallbox
Die meisten Kommunalprogramme sind begrenzt auf wenige Wochen, teils nach dem Prinzip „First Come, First Served“. Ein regelmäßiger Blick auf die Website der jeweiligen Stadt oder ein Anruf bei der Energieberatung lohnt sich auf jeden Fall.
Tabelle: Auswahl aktueller Förderprogramme nach Bundesland (Stand Dezember 2025)
Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland
- Photovoltaik-Förderung in Baden-Württemberg
- Photovoltaik-Förderung in Bayern
- Photovoltaik-Förderung in Brandenburg
- Photovoltaik-Förderung in Berlin
- Photovoltaik-Förderung in Hamburg
- Photovoltaik-Förderung in Hessen
- Photovoltaik-Förderung in München
- Photovoltaik-Förderung in Niedersachsen
- Photovoltaik-Förderung in Rheinland-Pfalz
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen
- Photovoltaik-Förderung in Stuttgart
- Photovoltaik-Förderung in Thüringen
- Photovoltaik-Förderung in NRW
- Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein
- Photovoltaik-Förderung im Saarland
- Photovoltaik-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen-Anhalt
- Photovoltaik-Förderung in Bremen
[CTA]
Neue gesetzliche Regelungen ab 2026: Das sollten Sie kennen

Solarpflicht: Wo sie 2026 (noch stärker) greift
Je nach Bundesland kann eine Solarpflicht bei Neubauten – und teils auch bei Dachsanierungen – gelten. In Nordrhein-Westfalen wird sie ab 1. Januar 2026 auch für Bestandsgebäude relevant, wenn das Dach „wesentlich“ saniert wird.
Weiterführend: Solarpflicht 2025 in Deutschland – Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen
Weiterführend: Was bedeutet Solarpflicht und warum ist sie 2025 so relevant?
Wichtig für die Praxis:
- Entscheidend sind Landesrecht und die genaue Definition (z. B. „wesentliche Dachsanierung“).
- Häufig ist eine Mindestbelegung (z. B. „30 % der Dachfläche“) vorgesehen – Details unterscheiden sich je nach Regelwerk.
- Tipp: Prüfen Sie zusätzlich die Übersicht zur Solarpflicht, wenn Sie mehrere Standorte/Bundesländer vergleichen.
Wenn Sie ohnehin Angebote einholen: Über den Solar-Anbieter- und Kostenvergleich von Checkfox.de können Sie mehrere passende Anbieter gegenüberstellen – das hilft, Förderung und Wirtschaftlichkeit sauber durchzurechnen.
Balkonkraftwerke & MaStR: Grenzen und Pflicht zur Registrierung
Für Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) gelten vereinfachte Regeln, aber die Basics bleiben wichtig:
- Leistungsgrenzen: Max. 2.000 Watt Modulleistung und 800 VA Wechselrichterleistung (für die vereinfachte Behandlung).
- Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR): Die Registrierung ist verpflichtend. Für Registrierungspflichten gilt in der Regel eine Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme.
- Was gilt als Inbetriebnahme? Beim Balkonkraftwerk ist das typischerweise der Moment, in dem erstmals ins Hausnetz eingespeist wird (Stecker das erste Mal eingesteckt).
Praxis-Hinweis: Wenn die Registrierung fehlt, kann das bei „großen“ PV-Anlagen sogar dazu führen, dass der Netzbetreiber die Auszahlung der Einspeisevergütung zunächst zurückhält – deshalb lieber früh erledigen.
Für die Kostenplanung passt als Ergänzung gut unser Checkfox.de-Ratgeber zu den typischen PV-Kosten (mit/ohne Speicher).
Antragsverfahren, Voraussetzungen & Praxistipps

Bei PV-Förderungen entscheidet oft nicht nur das „Ob“, sondern das „Wann“ und „Wie“. Viele Programme sind schnell ausgeschöpft oder gelten nur, wenn Sie vor Vertragsabschluss beantragen.
1. Erst prüfen: Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben?
Starten Sie mit der Förderdatenbank des Bundes. Dort finden Sie die Programme des Bundes, der Länder und teils auch regionale Angebote – filterbar nach Ort, Zielgruppe und Maßnahme.
Praxis-Tipp: Suchen Sie nicht nur nach „Photovoltaik“, sondern auch nach „Stromspeicher“, „Balkonkraftwerk“, „Gründach“ oder „Mieterstrom“, weil Förderungen oft unter diesen Begriffen laufen.
2. Reihenfolge einhalten (sonst gibt es kein Geld)
Für viele Zuschüsse und Kredite gilt: Erst beantragen, dann beauftragen.
Beim KfW-Programm 270 läuft der Antrag in der Regel über Ihre Hausbank – und muss vor dem Vorhabensbeginn gestellt werden.
Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik
3. Unterlagen, die fast immer gebraucht werden
- Angebot(e) inkl. Modulleistung, Wechselrichter, Speicher (falls geplant)
- Nachweis zum Gebäude/Standort (Eigentum, Adresse, ggf. Lageplan)
- Netzanschluss-/Netzbetreiberinfos (je nach Programm)
- Bei Zuschüssen: oft Foto-Doku oder Fachunternehmererklärung

Checkfox-Tipp: Holen Sie mindestens 2 bis 3 Angebote ein, bevor Sie final entscheiden. Das geht am schnellsten über den Solar-Anbieter- und Kostenvergleich. So sehen Sie Preis, Qualität und Lieferzeiten im direkten Vergleich.
Häufige Fehler & wie Sie sie vermeiden

Viele Förderanträge scheitern nicht an der Technik, sondern an Formalien. Diese Punkte sparen Ihnen Ärger:
Fehler 1: Zu früh unterschrieben
- Wenn Sie den Installationsvertrag unterschreiben, gilt das oft als „Vorhabensbeginn“ – und kann Förderungen ausschließen.
- Deshalb: Erst die Förderlogik prüfen, dann beauftragen.
Fehler 2: Fristen bei Registrierung/Anmeldung übersehen
- Für PV-Anlagen gelten Registrierungspflichten. Im Marktstammdatenregister (MaStR) gilt generell eine Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme.
- Gerade bei Balkonkraftwerken ist das wichtig, weil sonst organisatorische Prozesse (z. B. Zählerwechsel) haken können.
Fehler 3: Falsche Erwartungen an Landes-/Kommunalprogramme
- Kommunale Töpfe sind häufig klein, zeitlich begrenzt und „first come, first served“.
- Deshalb: früh prüfen, schnell beantragen und schriftliche Förderzusage abwarten.
Fehler 4: Solarpflicht ignoriert (z. B. NRW bei Dachsanierung)
- Wenn Sie 2026 ein Dach „grundlegend“ sanieren, kann je nach Bundesland eine PV-Pflicht greifen (NRW ist hier besonders relevant).
- Dann ist PV nicht nur „nice to have“, sondern Teil der Bauplanung.
Weiterführend: Solarpflicht 2025 in Deutschland – Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen
Weiterführend: Was bedeutet Solarpflicht und warum ist sie 2025 so relevant?
Kosten-Nutzen-Vergleich: Wann sich Photovoltaik 2026 besonders lohnt

Ob sich eine PV-Anlage wirtschaftlich rechnet, hängt 2026 weniger von der Einspeisevergütung ab – sondern vor allem vom Eigenverbrauch.
Eigenverbrauch vs. Volleinspeisung
- Eigenverbrauch spart Stromkosten von derzeit oft 30–40 ct/kWh
- Einspeisung bringt je nach Anlagengröße rund 8–12 ct/kWh
- Je mehr Strom Sie selbst nutzen, desto höher die Rendite
Gerade Haushalte mit Wärmepumpe, E-Auto oder hohem Tagesverbrauch profitieren besonders stark vom Eigenverbrauchsmodell.

Lohnt sich ein Stromspeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil oft von ca. 30 % auf 60–70 %. Das verbessert die Unabhängigkeit vom Strompreis – kostet aber zusätzlich Geld.
Faustregel 2026:
- Speicher lohnen sich besonders bei hohem Abend-/Nachtverbrauch
- Förderprogramme oder günstige Kredite (z. B. KfW 270) verbessern die Wirtschaftlichkeit
- Eine Überdimensionierung sollte vermieden werden
Rechtsschutzversicherung: Wenn beim Solarkauf etwas schiefläuft

Eine Photovoltaikanlage ist eine langfristige Investition – mit vielen vertraglichen Schnittstellen: Installationsfirma, Netzbetreiber, Wartung, ggf. Leasing oder Mietmodelle.
Was viele unterschätzen: Rechtliche Konflikte sind keine Seltenheit – sei es bei Lieferverzug, Montagefehlern oder fehlerhafter Einspeisung.
Wann hilft eine Rechtsschutzversicherung?
- Vertragsrechtsschutz schützt bei Streit mit Installateuren oder Anbietern
- Beratungsrechtsschutz für Förderfragen, Einspeisevergütung oder steuerliche Aspekte
- Viele Tarife enthalten Mediationsangebote, um gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden
- Wichtig: Photovoltaik muss im Tarif mitversichert sein – am besten vor Installation abschließen
Tipp: Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner für Rechtsschutzversicherungen, um Tarife mit PV-Rechtsschutz zu finden. So sind Sie auf der sicheren Seite, falls es zu Problemen mit dem Anbieter, Netzbetreiber oder dem Förderantrag kommt.
PV-Förderung 2025 vs. 2026 – was hat sich geändert?

Viele Grundlagen der Photovoltaik-Förderung sind gleich geblieben, der Fokus hat sich jedoch deutlich verschoben. Während 2025 noch stark von Zuschüssen und Einspeisevergütung geprägt war, rücken 2026 Eigenverbrauch, Steuererleichterungen und neue Nutzungsmodelle in den Vordergrund.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Was bedeutet das konkret für Sie?
- 2025 war stark auf Einspeisung und klassische Förderung ausgerichtet
- 2026 belohnt vor allem: hohen Eigenverbrauch, eine intelligente Kombination aus PV, Speicher und Verbrauch und die saubere Planung und Kostenkontrolle
Die reine Einspeisung ist weiterhin möglich, aber nicht mehr der wirtschaftliche Kern. Wer heute neu installiert oder nachrüstet, sollte die Anlage auf den eigenen Strombedarf optimieren.
Beispielrechnungen: So stark wirken sich PV-Förderungen finanziell aus

Die folgenden Rechenbeispiele zeigen, wie stark Förderungen, Steuervorteile und Eigenverbrauch die Wirtschaftlichkeit verbessern. Die Zahlen sind realistisch für 2025/2026 und bewusst konservativ gerechnet.
Beispiel 1: Einfamilienhaus mit 8 kWp – klassische PV ohne Speicher
Ausgangslage:
- Einfamilienhaus, 4 Personen
- Jahresstromverbrauch: 4.500 kWh
- PV-Anlage: 8 kWp
- Investitionskosten brutto (inkl. Montage): 13.600 €
- 0 % MwSt. → tatsächliche Kosten: 13.600 €
Ergebnis:
- Amortisation nach ca. 10–11 Jahren
- Danach jährlich rund 1.300 € Überschuss
- Einnahmen einkommensteuerfrei
Beispiel 2: PV + Speicher – höherer Eigenverbrauch, stärkere Förderung
Ausgangslage:
- PV-Anlage: 8 kWp
- Stromspeicher: 8 kWh
- Gesamtkosten: 19.500 € (0 % MwSt.)
- Optional: KfW-Kredit 270 zur Finanzierung
Ergebnis:
- Amortisation nach ca. 9–10 Jahren
- Deutlich höhere Unabhängigkeit vom Strompreis
- Besonders attraktiv bei Wärmepumpe oder E-Auto
Weiterführend: Was kostet eine 8 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Beispiel 3: Förderung + Anbieterpreisvergleich – versteckter Hebel
Viele Hausbesitzer unterschätzen den Angebotsvergleich als wirtschaftlichen Faktor.
Beispiel:
- Teuerstes Angebot: 21.500 €
- Günstiges Vergleichsangebot: 18.800 €
- Ersparnis allein durch Vergleich: 2.700 €
Fazit: Förderung 2026 nutzen – aber richtig

Die Photovoltaik-Förderung 2026 bietet weiterhin starke finanzielle Anreize, auch wenn der Fokus sich verschiebt: Weg von reinen Zuschüssen, hin zu steuerlichen Vorteilen, günstigen Krediten und smarter Nutzung des Eigenstroms.
Wer jetzt handelt, profitiert von:
- stabiler EEG-Vergütung,
- 0 % Mehrwertsteuer,
- steuerfreien Einnahmen,
- KfW-Finanzierung
- und neuen Modellen wie Energy-Sharing.
Entscheidend ist jedoch die richtige Kombination aus Förderung, Technik und Anbieter. Ein Anbieter- und Preisvergleich sowie eine saubere Planung machen oft den Unterschied zwischen „lohnt sich“ und „rechnet sich richtig“.
[CTA]
Häufig gestellte Fragen
Welche Förderung gibt es 2026 für Photovoltaik?
Bundesweit gelten weiterhin EEG-Einspeisevergütung, KfW-Kredite und steuerliche Vorteile. Zusätzlich gibt es regionale und kommunale Programme.
Gilt die 0 % Mehrwertsteuer auch für Stromspeicher?
Ja, wenn der Speicher zusammen mit der PV-Anlage installiert wird und die Anlage die Leistungsgrenzen einhält.
Muss ich Einnahmen aus PV-Strom versteuern?
Nein, bei Anlagen bis 100 kWp sind Einnahmen einkommensteuerfrei.
Lohnt sich Photovoltaik ohne Speicher noch?
Ja – besonders bei hohem Tagesverbrauch. Ein Speicher erhöht zwar den Eigenverbrauch, ist aber kein Muss.
Was passiert, wenn ich Förderanträge zu spät stelle?
Dann verfällt der Anspruch oft komplett. Deshalb gilt: erst Förderung klären, dann beauftragen.
Was hat sich mit der EEG-Reform 2023 geändert?
Nach der EEG-Reform 2023 ist die EEG-Umlage weggefallen. Kleinere Anlagen benötigen keinen Erzeugungszähler mehr. Die 70 %-Einspeisegrenze gibt es nicht mehr. Außerdem wurden die Vergütungen für neue Anlagen erhöht.
Wie erhalte ich einen KfW-Förderkredit für meine Photovoltaikanlage?
Beantragen Sie den KfW-Kredit bei Ihrer Bank. Ein Kaufvertrag darf erst nach Bewilligung unterzeichnet werden. Die Konditionen variieren je nach Standort und finanzieller Situation.
Gibt es Förderungen für Batteriespeicher?
Batteriespeicher können gefördert werden. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Kapazität. Kombinierte Förderungen für PV-Anlage und Speicher sind möglich.
Gibt es spezielle Förderungen für Fassadenanlagen oder denkmalgeschützte Gebäude?
Spezielle Programme gibt es für Fassaden- und denkmalgeschützte Gebäude. Diese erfordern meist eine separate Beantragung und haben eigene Anforderungen.
Welche Schritte sind notwendig für eine erfolgreiche Antragstellung?
Studieren Sie die Förderrichtlinien genau und reichen Sie alle nötigen Unterlagen ein. Stellen Sie den Antrag nach Erhalt eines Angebots und vor der Vergabe.



















