Photovoltaik-Anbieter in Leipzig im Vergleich

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In wenigen Schritten zur Photovoltaik-Anlage in Leipzig und Umgebung

Wussten Sie, dass eine Photovoltaikanlage in Leipzig rund zehn Prozent mehr Strom erzeugt als in Hamburg oder Bremen? Mit rund 1.000 kWh je kWp gehört Leipzig zu den sonnigeren Großstädten Deutschlands. Und in diesem Herbst kommt ein zweiter Grund hinzu: Nach dem Regierungsentwurf zum EEG 2027 sichern sich nur Anlagen mit Inbetriebnahme bis Ende 2026 die feste Einspeisevergütung für 20 Jahre.

Auf dieser Seite erfahren Sie, was eine Photovoltaikanlage in Leipzig kostet, welche Erträge realistisch sind, welche Förderung es in Sachsen nach dem Auslaufen der Landesprogramme noch gibt und worauf Sie bei der Anbieterwahl achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gute Erträge: In Leipzig sind rund 950 bis 1.050 kWh je kWp und Jahr realistisch.
  • Kosten: Eine 10-kWp-Anlage kostet rund 10.000 bis 15.000 Euro, mit 10-kWh-Speicher 15.000 bis 23.000 Euro – ohne Mehrwertsteuer dank Nullsteuersatz.
  • Keine Zuschüsse für Dachanlagen: Weder der Freistaat Sachsen noch die Stadt Leipzig fördern private PV-Dachanlagen mit Zuschüssen. Der sächsische Zuschuss für Balkonkraftwerke ist zum 30. Juni 2026 ausgelaufen.
  • Balkonkraftwerk für Leipzig-Pass-Inhaber: Die Stadt bezuschusst Stecker-Solargeräte für Haushalte mit Leipzig-Pass – Antrag vor dem Kauf.
  • Keine Solarpflicht: Sachsen verpflichtet private Bauherren und Eigentümer nicht zur Installation einer Photovoltaikanlage.
  • Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung (bis 10 kWp), fest für 20 Jahre – nach dem EEG-2027-Entwurf nur noch für Anlagen mit Inbetriebnahme bis 31.12.2026.

Wie gut sind die Bedingungen in Leipzig?

Leipzig liegt in der Leipziger Tieflandsbucht und profitiert vom vergleichsweise trockenen, kontinentaleren Klima Mitteldeutschlands. Die Globalstrahlung liegt bei rund 1.050 bis 1.100 kWh je Quadratmeter und Jahr – spürbar mehr als an der Küste und auf dem Niveau vieler süddeutscher Standorte.

Entscheidend für die Planung ist der spezifische Ertrag: Eine gut ausgerichtete Anlage erzeugt in Leipzig rund 950 bis 1.050 Kilowattstunden je kWp im Jahr. Für eine vorsichtige Kalkulation sollten Sie mit etwa 1.000 kWh/kWp rechnen.

Wie gut Ihr konkretes Dach geeignet ist, zeigt das Solarpotenzialkataster für Sachsen. Achten Sie darauf, ein sächsisches Kataster zu verwenden – Werte aus anderen Bundesländern sind nicht übertragbar.

AnlagengrößeDachfläche (ca.)Jahresertrag in LeipzigPassend für
5 kWp25–30 m²ca. 4.750–5.250 kWhKleiner Haushalt, 1–2 Personen
7 kWp35–40 m²ca. 6.650–7.350 kWhFamilie ohne Wärmepumpe
10 kWp50–60 m²ca. 9.500–10.500 kWhFamilie mit Wärmepumpe oder E-Auto
15 kWp75–90 m²ca. 14.250–15.750 kWhHoher Verbrauch, Wärmepumpe und E-Auto

Flächenangaben für moderne Module mit rund 430 Wp. Ost-West-Dächer liefern etwa 10 bis 15 Prozent weniger, verteilen die Erzeugung aber gleichmäßiger über den Tag.

Was kostet eine Photovoltaikanlage in Leipzig?

Was kostet eine Photovoltaikanlage in Leipzig?
Bild: Checkfox.de

2026 liegen schlüsselfertige Anlagen bei rund 1.000 bis 1.600 Euro je kWp. Auf die Module selbst entfällt davon nur ein kleiner Teil – der größere Anteil geht auf Wechselrichter, Montagesystem, Elektroinstallation, Gerüst und Arbeitszeit.

AnlageOhne SpeicherMit Speicher
5 kWpca. 7.000–9.500 €mit 5 kWh: ca. 10.500–14.000 €
7 kWpca. 8.500–12.000 €mit 7 kWh: ca. 12.500–17.000 €
10 kWpca. 10.000–15.000 €mit 10 kWh: ca. 15.000–23.000 €
15 kWpca. 14.000–20.000 €mit 15 kWh: ca. 22.000–28.000 €

Schlüsselfertige Preise inklusive Montage, Wechselrichter und Netzanschluss, ohne Mehrwertsteuer durch den Nullsteuersatz. Stand: September 2026.

Speicher kosten installiert rund 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde. Mehr als 600 Euro je kWh sollten Sie nicht bezahlen.

Achten Sie auf versteckte Positionen: Zählerschrank-Umbau (1.200 bis 2.500 Euro), Gerüst (400 bis 1.200 Euro) und Überspannungsschutz (200 bis 500 Euro) fehlen häufig im ersten Angebot. In Gründerzeitvierteln mit hohen Häusern und engen Höfen können die Gerüstkosten höher ausfallen.

Laufende Kosten für Versicherung, Messstellenbetrieb, Wartung und Rücklagen liegen bei rund 200 bis 400 Euro im Jahr. Eine regelmäßige Profi-Reinigung ist bei ausreichender Dachneigung meist nicht nötig – Regen reinigt die Module weitgehend selbst.

Weiterführend: Was kostet eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

Wann rechnet sich die Anlage?

Wann rechnet sich die Anlage?
Bild: Checkfox.de

Die Wirtschaftlichkeit hängt vor allem daran, wie viel Ihres Solarstroms Sie selbst verbrauchen. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent Netzstrom, jede eingespeiste bringt 7,70 Cent Vergütung.

Zwei Kennzahlen werden dabei oft verwechselt: Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welchen Anteil Ihres Solarstroms Sie selbst nutzen. Der Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil Ihres Verbrauchs die Anlage deckt. Ohne Speicher nutzt ein typischer Haushalt nur rund 20 bis 30 Prozent seines Solarstroms selbst; mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto steigt der Wert deutlich. Eine Selbstversorgung von 90 Prozent erreicht dagegen auch mit Speicher kaum ein Haushalt – realistisch sind 55 bis 70 Prozent.

Beispiel A: Familie ohne Wärmepumpe, 7 kWp ohne Speicher

Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch installiert in Leipzig eine 7-kWp-Anlage für rund 9.500 Euro. Die Anlage erzeugt etwa 7.000 kWh.

Die Familie nutzt davon rund 1.600 kWh selbst und spart bei 37 Cent etwa 590 Euro. Die übrigen 5.400 kWh bringen bei 7,70 Cent rund 415 Euro Einspeisevergütung. Abzüglich 200 Euro laufender Kosten bleiben gut 800 Euro im Jahr – die Anlage amortisiert sich nach knapp 12 Jahren.

Weiterführend: Was kostet eine 7 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

Beispiel B: Haushalt mit Wärmepumpe und E-Auto, 10 kWp mit Speicher

Ein Haushalt mit 9.000 kWh Verbrauch installiert eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher für rund 19.000 Euro. Die Anlage erzeugt etwa 10.000 kWh.

Durch Speicher, Wärmepumpe und Wallbox nutzt der Haushalt rund 5.000 kWh selbst. Weil ein Teil davon den günstigeren Wärmepumpentarif ersetzt, rechnen wir mit einem Mischpreis von 33 Cent: rund 1.650 Euro Ersparnis. Die eingespeisten 5.000 kWh bringen weitere 385 Euro. Abzüglich 300 Euro laufender Kosten sind das gut 1.700 Euro im Jahr – Amortisation nach rund 11 Jahren.

Weiterführend: Was kostet eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

Zur Einordnung: Beide Beispiele rechnen mit heutigen Strompreisen und ohne Zuschüsse, weil es für Dachanlagen in Leipzig keine gibt. Steigen die Strompreise, verkürzt sich die Amortisation. Die Wärmepumpe braucht ihren Strom überwiegend im Winter – ihr Bedarf wird auch mit Speicher nur zu rund 20 bis 35 Prozent aus Solarstrom gedeckt.

Mit unseren 3 Photovoltaik-Rechnern erfahren Sie:

Förderung in Leipzig und Sachsen

Förderung in Leipzig und Sachsen
Bild: Checkfox.de

Keine Zuschüsse für Dachanlagen

Für private Photovoltaik-Dachanlagen gibt es in Leipzig keine Zuschüsse – weder von der Stadt noch vom Freistaat Sachsen. Frühere sächsische Programme sind beendet: Das Speicherförderprogramm lief bereits 2022 aus, der Landeszuschuss für Balkonkraftwerke zum 30. Juni 2026. Wo Sie noch Hinweise auf diese Programme finden, handelt es sich um veraltete Informationen.

Weiterführend: Photovoltaik-Förderung in Sachsen 2026: Das müssen Sie wissen

Kredit der Sächsischen Aufbaubank – erst ab 30 kWp

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) bietet mit dem Programm „Energie und Speicher" ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss. Es richtet sich allerdings an größere Anlagen ab 30 kWp – etwa auf Mehrfamilienhäusern oder Gewerbegebäuden – und kommt für ein typisches Eigenheim nicht infrage.

Balkonkraftwerke für Leipzig-Pass-Inhaber

Die Stadt Leipzig bezuschusst Stecker-Solargeräte für Haushalte mit Leipzig-Pass, also für Menschen mit geringem Einkommen. Wichtig: Der Antrag muss vor dem Kauf gestellt werden, bei Mietwohnungen ist die Zustimmung des Vermieters beizufügen. Höhe und aktuelle Bedingungen finden Sie in der Förderrichtlinie der Stadt im Fördermittelfinder. Ohne Leipzig-Pass gibt es seit dem Auslaufen des Landesprogramms keinen Zuschuss mehr für Balkonkraftwerke.

Bundesweite Vorteile

Nullsteuersatz: Seit dem 1. Januar 2023 fällt auf Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden keine Mehrwertsteuer an – einschließlich Speicher, Wechselrichter und Montage.

Einkommensteuerbefreiung: Einnahmen aus Photovoltaikanlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit – insgesamt bis 100 kWp je Steuerpflichtigem – sind einkommensteuerfrei.

KfW-Kredit 270: Das Programm „Erneuerbare Energien – Standard" finanziert Photovoltaikanlagen und Speicher mit einem zinsgünstigen Darlehen, auch bis zur vollen Investitionssumme. Die Konditionen ändern sich laufend – den tagesaktuellen Zinssatz erfahren Sie bei Ihrer Hausbank. Es handelt sich um einen Kredit – Zuschüsse für Photovoltaik vergibt die KfW nicht.

Weiterführend: KfW-Förderung für Photovoltaik

Keine Solarpflicht in Sachsen

Keine Solarpflicht in Sachsen
Bild: Checkfox.de

Anders als etwa Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen oder Baden-Württemberg hat Sachsen keine Solarpflicht für private Wohngebäude. Dachanlagen sind nach der Sächsischen Bauordnung in der Regel verfahrensfrei, eine Installationspflicht bei Neubau oder Dachsanierung gibt es nicht.

Denkmalschutz: In Leipzig stehen viele Gründerzeitgebäude unter Denkmal- oder Ensembleschutz. Dort ist für eine Photovoltaikanlage eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich. Klären Sie das früh in der Planung.

Einspeisevergütung, Solarspitzengesetz und EEG 2027

Einspeisevergütung, Solarspitzengesetz und EEG 2027
Bild: Checkfox.de

Die aktuellen Vergütungssätze

Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen:

AnlagenteilTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
10–40 kWp6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
40–100 kWp5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Quelle: Bundesnetzagentur. Die Sätze werden anteilig nach Leistung berechnet.

Der Satz bei Inbetriebnahme gilt für das Inbetriebnahmejahr plus 20 volle Kalenderjahre. Für Eigenheime ist die Teileinspeisung fast immer die bessere Wahl.

Das Solarspitzengesetz

Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Bei negativen Börsenstrompreisen gibt es keine Vergütung, die ausgefallenen Zeiten werden aber anteilig an das Ende der 20 Jahre angehängt. Ohne intelligentes Messsystem dürfen höchstens 60 Prozent der Leistung eingespeist werden – das betrifft nur die Einspeisung, nicht den Eigenverbrauch. Über 7 kW ist ein Smart Meter Pflicht. Bestehende Anlagen sind nicht betroffen.

Was mit dem EEG 2027 geplant ist

Am 29. Juli 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Er sieht vor, die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen ab dem 1. Januar 2027 abzuschaffen. Stattdessen soll es für kleinere Anlagen eine auf 36 Monate befristete Übergangszahlung von rund 5 Cent je Kilowattstunde geben, danach die Vermarktung am Markt. Zusätzlich ist eine dauerhafte Begrenzung der Einspeiseleistung auf 50 Prozent vorgesehen.

Der Entwurf ist noch kein Gesetz – der Bundestag berät ihn seit September. Anlagen mit Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember 2026 sollen ihre 20-jährige Vergütung nach bisherigem Recht behalten.

Rechnen Sie vom ersten Angebot bis zur Inbetriebnahme mit sechs bis zehn Wochen. Wer die feste Vergütung sichern will, sollte jetzt Angebote einholen.

Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung: Höhe und Entwicklung

Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser und Mieter

Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser und Mieter
Bild: Checkfox.de

Für Vermieter und Eigentümergemeinschaften

Leipzig ist eine Stadt mit vielen Mehrfamilienhäusern. Beim Mieterstrom verkauft der Anlagenbetreiber den Solarstrom direkt an die Mieter und erhält dafür den Mieterstromzuschlag nach dem EEG, der nach dem aktuellen Gesetzentwurf auch ab 2027 erhalten bleiben soll. Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung aus dem Solarpaket I ist die einfachere Alternative ohne Zuschlag, aber mit deutlich weniger Aufwand.

Bei Anlagen ab 30 kWp kommt für die Finanzierung der SAB-Kredit „Energie und Speicher" infrage. In Wohnungseigentümergemeinschaften ist für eine gemeinsame Anlage ein Beschluss der Eigentümerversammlung erforderlich.

Für Mieter: das Balkonkraftwerk

Mieter ohne eigenes Dach können mit einem Balkonkraftwerk einsteigen. Erlaubt sind Wechselrichter bis 800 Watt und bis zu 2.000 Wp Modulleistung; bis 960 Wp genügt ein normaler Schuko-Stecker. Die Anmeldung erfolgt nur im Marktstammdatenregister. Mieter haben seit Oktober 2024 einen gesetzlichen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters.

Ein Set mit rund 800 Wp kostet 400 bis 600 Euro und spart in Leipzig je nach Ausrichtung und Verbrauch etwa 100 bis 200 Euro im Jahr. Haushalte mit Leipzig-Pass können einen städtischen Zuschuss beantragen – vor dem Kauf.

Weiterführend: Balkonkraftwerk: Förderung und Kosten

Ist mein Dach geeignet?

Ist mein Dach geeignet?
Bild: Checkfox.de

Ausrichtung: Süddächer liefern den höchsten Ertrag. Ost-West-Dächer liefern etwa 10 bis 15 Prozent weniger, verteilen die Erzeugung aber auf Vormittag und Nachmittag – das erhöht oft den Eigenverbrauch.

Neigung: Ideal sind 30 bis 35 Grad. Flachdächer werden aufgeständert oder in Ost-West-Ausrichtung belegt.

Verschattung: Bäume, Kamine oder Nachbargebäude mindern den Ertrag. Wechselrichter mit mehreren MPP-Trackern oder Moduloptimierer können Teilverschattung teilweise ausgleichen. Moderne Halbzellenmodule sind bei Teilverschattung etwas robuster, ihr Effizienzvorteil liegt aber im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Dachzustand: Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an, sollten Sie diese vorziehen und die Anlage gleich mitplanen. Ein Betrieb, der Dach und Photovoltaik aus einer Hand anbietet, kann hier Schnittstellen sparen.

Weiterführend: Photovoltaik-Dachflächenrechner

Anmeldung und Installation

Anmeldung und Installation
Bild: Checkfox.de

Eine Dachanlage muss beim Netzbetreiber – in Leipzig in der Regel die Netz Leipzig – angemeldet und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden. Beides übernimmt in der Regel der Installateur.

Die Modulmontage darf grundsätzlich auch von Laien übernommen werden. Elektrischen Anschluss und Inbetriebnahme muss ein Elektrofachbetrieb durchführen, der im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist.

Der typische Ablauf:

  • Eignungscheck im Solarkataster
  • Vor-Ort-Termin
  • Angebot mit Ertragsprognose und allen Nebenkosten
  • Netzanmeldung
  • Montage in ein bis drei Tagen
  • Inbetriebnahme mit Zählertausch und Registrierung
  • Übergabe mit Monitoring-App

Vom ersten Angebot bis zur Inbetriebnahme vergehen meist sechs bis zehn Wochen.

Photovoltaik-Anbieter in Leipzig

Photovoltaik-Anbieter in Leipzig
Bild: Checkfox.de

In Leipzig und Umgebung ist eine Reihe regionaler Fachbetriebe aktiv. Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar.

AnbieterStandortSchwerpunkt
SMP Solar GmbHLeipzigFamilienunternehmen, seit 2002: Planung, Installation und Wartung von PV-Anlagen für Privat und Gewerbe
SBT Energie GmbHLeipzigBeratung, Planung, Installation und Wartung von PV-Anlagen und Speichern
Schäffer GmbHLeipzigDachdecker-Meisterbetrieb seit 1988 mit Photovoltaik – Dach und Solar aus einer Hand
GovoltekLeipzigElektro-Meisterbetrieb für Photovoltaik und Wärmepumpen
enerix LeipzigLeipzigPV-Anlagen und Stromspeicher

Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Statt einzelne Betriebe anzufragen, können Sie über unseren kostenlosen Vergleich Angebote mehrerer geprüfter Fachbetriebe aus der Region erhalten und Preise und Leistungen direkt gegenüberstellen.

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Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

KriteriumWarum es wichtig ist
Eintrag im Installateurverzeichnis des NetzbetreibersVoraussetzung für Anschluss und Inbetriebnahme
Vollständiges AngebotZählerschrank, Gerüst, Netzanmeldung und Überspannungsschutz sollten ausgewiesen sein
Realistische ErtragsprognoseWerte deutlich über 1.050 kWh/kWp sind auch in Leipzig zu optimistisch
Realistische Autarkie-AngabenVersprechen von 90 % Selbstversorgung oder 20 % Mehrertrag durch Halbzellen sind Warnsignale
Transparenz beim SpeicherPreis je kWh nennen lassen; mehr als 600 €/kWh ist teuer
Schriftliche GarantienLeistungsgarantie der Module, Garantie auf Wechselrichter, Speicher und Montage

Wartung und Lebensdauer

Photovoltaikanlagen sind wartungsarm. Eine Kontrolle über die Monitoring-App und eine Sichtprüfung alle ein bis zwei Jahre reichen in der Regel aus. Module haben meist eine Leistungsgarantie von 25 bis 30 Jahren, Wechselrichter von 5 bis 10 Jahren, Speicher von 10 bis 15 Jahren.

Fazit

Fazit
Bild: Checkfox.de

Leipzig bietet mit rund 1.000 kWh je kWp überdurchschnittliche Bedingungen für Photovoltaik – auf dem Niveau des Saarlands und deutlich besser als der Norden. Eine Familie ohne Wärmepumpe kommt mit einer 7-kWp-Anlage auf gut 800 Euro Ertrag im Jahr, ein Haushalt mit Wärmepumpe, Speicher und E-Auto auf gut 1.700 Euro. Die Amortisation liegt bei rund 11 bis 12 Jahren, bei einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren.

Zuschüsse für Dachanlagen gibt es in Leipzig und Sachsen derzeit nicht, und eine Solarpflicht auch nicht. Die Entscheidung ist damit rein wirtschaftlich – und die Rechnung geht auf.

Der wichtigste Punkt ist in diesem Herbst der Zeitpunkt: Nach dem EEG-2027-Entwurf sichern sich nur Anlagen mit Inbetriebnahme bis Jahresende die feste Vergütung für 20 Jahre. Bei sechs bis zehn Wochen Vorlauf heißt das: Jetzt Angebote einholen.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Photovoltaikanlage in Leipzig?

Eine 10-kWp-Anlage kostet rund 10.000 bis 15.000 Euro schlüsselfertig, mit 10-kWh-Speicher 15.000 bis 23.000 Euro. Durch den Nullsteuersatz fällt keine Mehrwertsteuer an.

Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage in Leipzig?

Rund 950 bis 1.050 kWh je kWp im Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit etwa 9.500 bis 10.500 kWh. Ost-West-Dächer liefern rund 10 bis 15 Prozent weniger.

Gibt es in Leipzig Förderung für Photovoltaik?

Nicht für Dachanlagen. Weder die Stadt Leipzig noch der Freistaat Sachsen zahlen Zuschüsse für private PV-Dachanlagen. Die Stadt bezuschusst lediglich Balkonkraftwerke für Haushalte mit Leipzig-Pass. Bundesweit gelten Nullsteuersatz, Einkommensteuerbefreiung und KfW-Kredit 270.

Gibt es den sächsischen Zuschuss für Balkonkraftwerke noch?

Nein. Das Programm der Sächsischen Aufbaubank ist zum 30. Juni 2026 ausgelaufen. Nur Haushalte mit Leipzig-Pass können noch einen städtischen Zuschuss beantragen – vor dem Kauf.

Kann ich den SAB-Kredit für mein Eigenheim nutzen?

In der Regel nicht. Das SAB-Programm „Energie und Speicher" richtet sich an Anlagen ab 30 kWp. Für ein typisches Einfamilienhaus ist der KfW-Kredit 270 die passende Finanzierung.

Gibt es in Sachsen eine Solarpflicht?

Nein. Sachsen verpflichtet private Bauherren und Eigentümer nicht zur Installation einer Photovoltaikanlage – weder bei Neubau noch bei Dachsanierung.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?

Für Anlagen, die seit dem 1. August 2026 in Betrieb gehen: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung (bis 10 kWp), fest für 20 Jahre.

Fällt die Einspeisevergütung 2027 weg?

Nach dem Regierungsentwurf zum EEG 2027 soll die feste Vergütung für neue Anlagen ab dem 1. Januar 2027 durch eine befristete Übergangszahlung ersetzt werden. Der Entwurf ist noch kein Gesetz. Anlagen mit Inbetriebnahme bis Ende 2026 behalten nach dem Entwurf ihre 20-jährige Vergütung.

Wann amortisiert sich eine PV-Anlage in Leipzig?

Bei heutigen Strompreisen typischerweise nach rund 11 bis 12 Jahren, mit Wärmepumpe, E-Auto und hohem Eigenverbrauch etwas früher. Bei einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erwirtschaftet die Anlage danach noch viele Jahre Überschüsse.

Wie lange dauert die Installation?

Die Montage selbst dauert ein bis drei Tage. Vom ersten Angebot bis zur Inbetriebnahme sollten Sie sechs bis zehn Wochen einplanen.

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Quellenverweise