Photovoltaik-Förderung in Hessen 2026: Aktuelle Chancen für Eigenheimbesitzer

Photovoltaik-Förderung in Hessen 2026: Aktuelle Chancen für Eigenheimbesitzer

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Wussten Sie, dass Sie sich durch die richtige Kombination aus Fördermitteln und günstigen Krediten in Hessen bis zu 30 % der Investitionskosten für Ihre Photovoltaikanlage sparen können? Im Jahr 2026 bietet das Land Hessen gemeinsam mit Bund und Kommunen wieder zahlreiche Anreize für private Haushalte und Unternehmen, in Solarenergie zu investieren. Wer jetzt handelt, profitiert nicht nur von staatlicher Unterstützung, sondern reduziert auch dauerhaft seine Energiekosten und macht sich unabhängiger von Strompreisschwankungen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Programme es aktuell gibt, wie die Förderlandschaft in Hessen aufgebaut ist, und wie Sie sich Schritt für Schritt zur Förderung navigieren. Zudem zeigen wir auf, wie Sie mit unserem Photovoltaik-Vergleichsservice den passenden Anbieter finden und weitere Kosten sparen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Hessen gibt es 2026 keine direkten Landeszuschüsse, aber ein attraktives zinsvergünstigtes Darlehen der WI-Bank.
  • Bundesweite Programme wie EEG-Einspeisevergütung, KfW-Kredite und MwSt.-Befreiung gelten auch in Hessen.
  • Kommunale Förderprogramme in Städten wie Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt oder Bad Homburg bieten zusätzliche finanzielle Anreize.
  • Die EEG-Förderung liegt je nach Anlagegröße und Einspeiseart bei bis zu 12,35 ct/kWh.
  • Das WI-Bank-Darlehen unterstützt private Hausbesitzer mit bis zu 50.000 € Kreditvolumen.
  • Kombinationsmöglichkeiten mit mehreren Förderquellen sind möglich – bis zu 90 % der Gesamtkosten.
  • Wichtig: Antragstellung vor Baubeginn notwendig, oft über Online-Portale.

Bundesweite Förderprogramme in Hessen nutzen

Auch in Hessen stehen Eigentümerinnen und Eigentümern 2026 weiterhin bundesweite Förderinstrumente wie die KfW-Kredite und die Einspeisevergütung nach dem EEG zur Verfügung. Besonders beliebt sind:

  • KfW-Förderung (z. B. Programm 270): Günstige Kredite mit Tilgungszuschuss für die Errichtung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern.
  • Einspeisevergütung nach EEG: Betreiber erhalten für eingespeisten Solarstrom eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Die Höhe richtet sich nach Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum.
  • Steuerliche Vorteile: Seit 2023 ist die Einspeisevergütung bei kleineren Anlagen steuerfrei. Auch die Umsatzsteuer entfällt beim Kauf der Anlage.

Mehr zu den bundesweiten Möglichkeiten finden Sie auch in unserem großen Förderratgeber für Photovoltaik 2026.

Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik

Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung - Höhe & Entwicklung

Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer

Spezielle Förderprogramme des Landes Hessen

Spezielle Förderprogramme des Landes Hessen
Bild: Checkfox.de

Neben den bundesweiten Förderungen unterstützt Hessen den Ausbau der Photovoltaik auch mit eigenen Programmen. Besonders hervorzuheben ist das Darlehensprogramm für Photovoltaikanlagen der WI-Bank, das seit 2026 in neuer Form angeboten wird. Ziel ist es, sowohl privaten Hausbesitzern als auch Unternehmen den Zugang zu zinsgünstigen Krediten zu erleichtern.

Die Konditionen überzeugen:

  • Darlehen bis zu 50.000 Euro für Solaranlage und Speicher
  • Zinsvergünstigung in der Anfangszeit
  • Kombination mit KfW-Programmen möglich

Ein Antrag kann direkt über die WI-Bank Hessen gestellt werden. Das Programm ist technologieoffen und auch für Mieterstrommodelle oder PV-Anlagen auf Gewerbedächern geeignet.

Fördermöglichkeiten in anderen Bundesländern und Städten

Regionale Förderungen und kommunale Programme

Regionale Förderungen und kommunale Programme
Bild: Checkfox.de

Einige Städte und Gemeinden in Hessen bieten zusätzliche Anreize. Dazu gehören z. B.:

Weiterführend: Alles zu Wärmepumpen-Förderungen in Deutschland

Da kommunale Programme oft nur zeitlich begrenzt verfügbar sind, empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf das regionale Angebot oder eine persönliche Beratung bei Ihrer Stadtverwaltung.

Fördervoraussetzungen und Antragsstellung

Fördervoraussetzungen und Antragsstellung
Bild: Checkfox.de

Um Fördermittel in Hessen zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese unterscheiden sich je nach Programm leicht, grundsätzlich gelten jedoch folgende Kriterien:

  • Anlage auf Gebäuden mit dauerhaftem Wohn- oder Geschäftszweck
  • Inbetriebnahme frühestens 2026
  • Verwendung qualitätsgeprüfter Komponenten (z. B. Wechselrichter, Module)
  • Fachgerechte Installation durch zertifizierte Solarteure
  • Kombination mit Stromspeichern oder Wärmepumpen kann förderfähig sein
  • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme (z. B. Bestellung oder Montage)

Je nach Fördertopf erfolgt die Antragstellung entweder über die WI-Bank oder direkt bei Ihrer Kommune. Eine Kombination von Bundes- und Landesprogrammen ist vielfach möglich, sofern keine Doppelförderung entsteht.

Überblick: PV-Förderprogramme & Steuervorteile in Hessen

Überblick: Förderprogramme für Photovoltaik in Hessen
Bild: Checkfox.de

PV-Förderungen im Überblick

Förderprogramm Art der Förderung Zielgruppe Besonderheiten Weitere Infos
WI-Bank Hessen – Darlehensprogramm Zinsgünstiger Kredit bis 50.000 € Privatpersonen, KMU Kombinierbar mit KfW-Förderprogrammen Zum Programm
KfW-Programm 270 Bundesweiter Förderkredit Privatpersonen, Unternehmen Für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher, bundesweit nutzbar Zur KfW
KfW-Programme 261 / 262 (BEG) Kredit mit Tilgungszuschuss Private Eigentümer Für energetische Sanierungen; PV nur im Gesamtkonzept Zur KfW
Kommunale Förderungen (z. B. Frankfurt am Main) Zuschüsse Privatpersonen Freiwillige Leistungen, häufig budgetbegrenzt Webseiten der jeweiligen Stadt

Wichtiger Hinweis: Förderprogramme und -konditionen können sich kurzfristig ändern. Kommunale Zuschüsse sind freiwillige Leistungen und häufig von der verfügbaren Haushaltslage abhängig. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien; der Antrag ist in der Regel vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Steuervorteile für PV-Anlagen in Hessen

Neben den Zuschüssen und Krediten profitieren die Betreiber von PV-Anlagen in Hessen noch von attraktiven steuerlichen Vorteilen, die sowohl die Solar-Investitionskosten senken als auch die laufenden PV-Einnahmen optimieren.

Umsatzsteuerbefreiung (0 % seit 2023)

  • Seit dem 1. Januar 2023 gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 % auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp.
  • Gilt für: PV-Module, Wechselrichter, Batteriespeicher und Montageleistungen

Voraussetzung: Installation auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes oder eines öffentlichen Gebäudes, das für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten genutzt wird.

Einkommensteuerbefreiung bis 30 kWp

  • Die Einnahmen aus dem Betrieb von Solaranlagen bis 30 kWp pro Wohn- oder Gewerbeeinheit sind seit 2022 einkommensteuerfrei.
  • Ab 2023 erweitert: Gilt bis maximal 100 kWp pro Steuerpflichtigem, z. B. bei mehreren Gebäuden.
  • Es ist keine Abgabe der Anlage EÜR (Einnahmenüberschussrechnung) mehr notwendig.

Lohnt sich Photovoltaik trotz auslaufender Förderungen?

Lohnt sich Photovoltaik trotz auslaufender Förderungen?
Bild: Checkfox.de

Auch wenn sich die Förderlandschaft ab 2026 verändert und einzelne Programme reduziert oder eingestellt werden, bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich sinnvoll. Gründe dafür sind:

  • Stetig sinkende Anschaffungskosten für PV-Anlagen und Speicher
  • Hohe Strompreise, wodurch der Eigenverbrauch immer attraktiver wird
  • Wertsteigerung der Immobilie durch nachhaltige Energieversorgung
  • Unabhängigkeit von Energieversorgern und Absicherung gegen steigende Preise

Zudem bleibt die Möglichkeit bestehen, von der Einspeisevergütung nach dem EEG 2023 zu profitieren und durch gezielten Eigenverbrauch die Stromrechnung spürbar zu senken.

Förderungen wie zinsgünstige Kredite der WI-Bank oder Boni für Speicherlösungen wirken weiterhin als wichtige Anreize – insbesondere in Kombination mit Wärmepumpen oder E-Mobilität.

Beratungsangebote & Ansprechpartner

Bild: Checkfox.de

Eine qualifizierte und unabhängige Beratung ist der Schlüssel zu einer wirtschaftlich und technisch optimalen Lösung. In Hessen stehen Ihnen mehrere etablierte Anlaufstellen zur Verfügung.

KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die KfW unterstützt mit zinsgünstigen Krediten (z. B. KfW 270) die Finanzierung von Photovoltaikanlagen, Stromspeichern und weiteren Energieeffizienzmaßnahmen.

  • Antragstellung über Ihre Hausbank
  • Technische Beratung durch KfW-Partner auf Wunsch möglich

LEA Hessen – LandesEnergieAgentur

Die LEA Hessen informiert umfassend über:

  • Förderprogramme in Hessen
  • Kommunale Energieinitiativen
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Plattform bietet zudem Tools wie das Solar-Kataster Hessen, mit dem Sie das Potenzial Ihres Dachs online prüfen können.

Verbraucherzentrale Hessen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist besonders empfehlenswert für eine unabhängige Einschätzung Ihrer Investition. Das Angebot ist gefördert und oft kostenfrei.

  • Telefonische Beratung, Online-Check oder Vor-Ort-Termine
  • Unterstützung bei Förderanträgen und Anbieterbewertung

Kommunale Beratungsstellen

Viele Städte und Gemeinden in Hessen bieten eigene Energieberatungen oder kooperieren mit Klimaschutzagenturen. Diese helfen Ihnen dabei:

  • Regionale Förderungen zu identifizieren
  • Kontakte zu qualifizierten Installationsbetrieben herzustellen
  • Veranstaltungen und Infoabende zu besuchen

Beispiele:

Indem Sie auf fundierte Beratung zurückgreifen, vermeiden Sie typische Fehler, nutzen alle Potenziale Ihrer Investition und sichern sich langfristig wirtschaftliche und ökologische Vorteile.

Fazit: Förderung clever nutzen, langfristig profitieren

Fazit: Förderung clever nutzen, langfristig profitieren
Bild: Checkfox.de

Die Photovoltaik-Förderung in Hessen 2026 bietet sowohl überregionale als auch regionale Anreize, die den Umstieg auf Solarenergie wirtschaftlich attraktiv machen. Wer die Programme geschickt kombiniert und rechtzeitig beantragt, kann seine Investition optimal absichern.

Besonders lohnenswert ist es, PV-Anlagen mit Stromspeichern oder Wärmepumpen zu verknüpfen – das spart Energie, senkt laufende Kosten und macht unabhängiger.

Ihre nächsten Schritte:

  • Lassen Sie sich kostenlos beraten - zum Beispiel von der Verbraucherzentrale oder der LEA Hessen
  • Holen Sie sich Angebote von erfahrenen Fachbetrieben ein und vergleichen Sie in Ruhe – gute Qualität zahlt sich am Ende aus.
  • Nutzen Sie die Einspeisevergütung und steuerlichen Vorteile – so sparen Sie auf lange Sicht richtig Geld.
  • Prüfen Sie rechtzeitig, welche Förderungen für Sie infrage kommen – und stellen Sie den Antrag, bevor es losgeht.

Unser abschließender Tipp: Vergleichen Sie Anbieter, Kosten und Fördermöglichkeiten mit unserem Solar-Kosten-Vergleichsrechner und finden Sie das passende Angebot für Ihr Projekt.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Photovoltaik-Förderungen gibt es in Hessen 2026?

In Hessen können Sie PV-Förderungen auf mehreren Ebenen erhalten: Bundesweit über die KfW (z. B. Kredit 270), landesweit über die WI Bank Hessen (z. B. zinsgünstige PV-Darlehen) sowie in Einzelfällen auch kommunale Programme.

Was bietet das WI-Bank-Darlehensprogramm für PV-Anlagen?

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) hat 2026 ein neues zinsgünstiges Kreditprogramm für PV-Anlagen gestartet. Gefördert wird die Errichtung von PV-Anlagen und Stromspeichern auf privaten Wohngebäuden.

Wie hoch ist die Förderung in Hessen?

Die Höhe variiert je nach Förderprogramm. Bei der WI-Bank gibt es attraktive Konditionen bei Laufzeit und Zinssatz. Bundesprogramme (z. B. KfW 270) bieten zinsvergünstigte Kredite und Tilgungszuschüsse.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind in der Regel private Eigentümer von Wohngebäuden in Hessen, Wohnungsbaugesellschaften und in einigen Fällen auch Mieter oder WEGs.

Gibt es Förderungen für Batteriespeicher?

Ja. Batteriespeicher werden sowohl über das KfW-Programm als auch häufig im Zusammenhang mit dem hessischen PV-Darlehen mitfinanziert. Es kann sich lohnen, beides zu kombinieren.

Müssen Förderungen vor dem Kauf beantragt werden?

Unbedingt. Fast alle Programme – sowohl KfW als auch WI-Bank – verlangen eine Antragstellung vor dem Beginn der Maßnahme (also vor Bestellung oder Vertragsunterzeichnung).

Kann ich die hessische Förderung mit der KfW kombinieren?

In vielen Fällen ja. Eine Kombination ist möglich, solange die Programme sich nicht gegenseitig ausschließen. Die genaue Kombinierbarkeit sollte jedoch vorab geprüft oder professionell beraten werden.

Gibt es spezielle Förderungen für Balkonkraftwerke?

Einige hessische Kommunen fördern Balkonkraftwerke separat. Eine landesweite Förderung für Stecker-Solargeräte existiert bislang (Stand: Februar 2026) nicht.

Welche steuerlichen Vorteile gibt es für PV-Anlagen?

0 % Umsatzsteuer auf Anlagen bis 30 kWp, die Einnahmen aus dem Stromverkauf bis 30 kWp sind einkommensteuerfrei (pro Einheit) und es besteht keine Pflicht zur Abgabe einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).

Wo bekomme ich eine gute Beratung?

Bei der Verbraucherzentrale Hessen und der LEA Hessen, bei Ihrer Hausbank oder bei der KfW und bei kommunalen Energieberatungsstellen.

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Quellenverweise

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