Wärmepumpen-Förderung in Niedersachsen

Wärmepumpen-Förderung in Niedersachsen

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Wussten Sie, dass fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland fürs Heizen draufgeht? Und das Erstaunliche: Mit Wärmepumpen lassen sich dabei bis zu 65 % CO₂ einsparen!

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit staatlicher Förderung bis zu 70 % der Kosten sparen können. Sie erfahren, welche Programme 2025 in Niedersachsen gelten – und wie Sie Schritt für Schritt zur passenden Wärmepumpe und zur maximalen Förderung gelangen. Verständlich erklärt und mit praktischen Rechenbeispielen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Bis zu 70 % Förderung möglich: Wer Bundeszuschüsse (BEG 458), Förderprogramme des Landes wie von der NBank (Wärmepumpenquartiere) und Bonusregelungen geschickt kombiniert, kann sich bis zu 70 % der Gesamtkosten zurückholen.
  • Förderprogramme laufen bis Ende 2025: Viele Förderungen wurden verlängert oder überarbeitet – ein richtig guter Moment also, um einzusteigen.
  • Nur effiziente Wärmepumpen bekommen Förderung: Gefördert werden nur Systeme mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 2,7 und einem erneuerbaren Energieanteil von mindestens 65 %.
  • Mehr als nur die Wärmepumpe wird gefördert: Auch Dinge wie Planung, Einbau, Austausch alter Anlagen oder nötige Bauarbeiten gehören dazu.
  • Wichtig: Antrag unbedingt vor dem Start stellen: Damit die Förderung greift, muss der Antrag vor der Vertragsunterschrift oder dem Baubeginn eingereicht werden.
  • Einkommensbonus weiterhin drin: Wer mit dem Haushalt unter 40.000 € brutto im Jahr liegt, bekommt nochmal 30 % obendrauf – und das lässt sich jetzt einfacher digital nachweisen.
  • Beratung zahlt sich aus: Ob Energieberatung, Fördermittelrechner oder digitale Tools – sie sparen Zeit, sorgen für den Durchblick und helfen beim Antrag. Viele Angebote sind sogar kostenlos oder selbst förderfähig.

Warum Wärmepumpen für Niedersachsen so wichtig sind

Niedersachsen hat ein klares Ziel vor Augen: Bis 2040 will das Land klimaneutral sein. Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg ist die sogenannte Wärmewende – also der Umstieg auf Heizsysteme, die mit erneuerbaren Energien laufen. Und hier kommen Wärmepumpen ins Spiel.

Was macht Wärmepumpen so besonders?

Wärmepumpen zapfen die Energie aus der Umgebung an – aus Luft, Wasser oder dem Boden. Das sind alles erneuerbare Quellen, die direkt vor der Haustür liegen. Im Vergleich zu klassischen Heizungen mit Öl oder Gas stoßen sie deutlich weniger CO₂ aus und brauchen keine fossilen Brennstoffe. Sie sind effizient, brauchen wenig Wartung und passen sowohl in neue Häuser als auch in ältere Gebäude, die saniert werden sollen.

Vorteile im Überblick:

Vorteil Erklärung
Klimaschutz Bis zu 50 % CO₂-Einsparung gegenüber einer alten Gasheizung
Kostenreduktion Bis zu 70 % Förderung möglich, langfristig niedrigere Heizkosten
Wertsteigerung der Immobilie Förderfähige Maßnahmen steigern Energieeffizienz und Marktwert
Unabhängigkeit Weniger Abhängigkeit von Gasimporten und fossilen Preisschwankungen

Politischer und gesellschaftlicher Hintergrund

Mehr als die Hälfte des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland geht auf das Konto des Wärmesektors – da steckt also ein riesiges Einsparpotenzial drin. Besonders bei älteren Gebäuden gibt es ordentlich Nachholbedarf. Niedersachsen reagiert darauf mit gezielten Förderangeboten: vom Landesprogramm „Wärmepumpenquartiere“ über Eigentumsförderung durch die NBank bis hin zur BEG-Förderung des Bundes über die KfW.

Ein Beispiel: So viel CO₂ lässt sich mit einer Wärmepumpe einsparen

Ein Einfamilienhaus mit einer 20 Jahre alten Ölheizung pustet im Jahr rund 4,5 Tonnen CO₂ in die Luft. Wer auf eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Ökostrom umsteigt, kann diesen Wert auf unter 1,5 Tonnen drücken – das sind über 65 % weniger Emissionen.

Fazit: Wenn Sie sich für eine Wärmepumpe entscheiden, tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes – Sie verbessern auch dauerhaft die Energiebilanz Ihrer Immobilie. Und das Beste: Sie können dabei auf attraktive Fördermittel von Land und Bund zählen.

Förderüberblick: Was Bund und Niedersachsen anbieten

Bild: Checkfox.de

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist eine Investition – meist liegen die Kosten irgendwo zwischen 15.000 € und 30.000 €, je nachdem, was für ein Gebäude Sie haben und welches System Sie wählen. Die gute Nachricht: Es gibt jede Menge Förderprogramme, die Ihnen einen großen Teil dieser Summe abnehmen können.

Sowohl der Bund (über die KfW) als auch das Land Niedersachsen (z. B. über die NBank oder spezielle Landesinitiativen) unterstützen den Umstieg auf klimafreundliche Heizlösungen. Ziel ist ganz klar: umweltfreundliches Heizen fördern – und moderne Technik für Sie bezahlbar machen.

Vergleichstabelle: KfW vs. NBank Förderprogramme

Förderstelle Programmname Zielgruppe Förderung Besonderheiten
KfW (Bund) BEG EM 458 Private Hausbesitzer 30 % Basiszuschuss + Boni (bis 70 %) Förderantrag vor Projektbeginn notwendig
KfW Ergänzungskredit 358/359 Alle Antragsteller Bis 120.000 € Kredit, zinsgünstig Nur in Kombination mit BEG-Förderung
NBank (Land) Eigentumsförderung Selbstnutzer von Wohneigentum Zinsfreie Darlehen bis 50.000 € Einkommensgrenzen beachten
NBank Wärmepumpenquartiere Projekte in definierten Wohngebieten Zuschuss 500 – 7.250 € Regional beschränkt, ggf. kombinierbar
NBank Landesbürgschaft WEG Wohnungseigentümergemeinschaften Absicherung von Darlehen bis 25.000 €/WE Erleichtert Finanzierung bei Modernisierung

Was ist neu in 2025? – Das hat sich bei der Förderung geändert

Bild: Checkfox.de

Die Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen in Niedersachsen haben sich bis März 2025 weiterentwickelt. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Bundesweite Förderprogramme

KfW-Programm 458 – Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude

  • Förderhöhe: Es gibt jetzt Zuschüsse von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten – für Kauf und Einbau einer klimafreundlichen Heizung.
  • Förderfähige Kosten: Für die erste Wohneinheit sind bis zu 30.000 € drin, bei der zweiten bis sechsten Wohneinheit je 15.000 €, und ab der siebten Wohneinheit nochmal 8.000 € pro Stück.
  • Antragsverfahren: Seit dem 27. März 2025 können auch Vermieter oder Eigentümer von nicht selbstgenutzten Einfamilienhäusern sowie WEG-Mitglieder (für Maßnahmen am Sondereigentum) ihre Daten und Nachweise direkt im KfW-Kundenportal „Meine KfW“ hochladen.

Landesförderprogramme in Niedersachsen

Wärmepumpen-Förderung in bestimmten Wohnquartieren

  • Zielgruppe: Eigentümer, deren Immobilien in speziell ausgewählten Wohnquartieren in Niedersachsen liegen.
  • Förderinhalt: Bezuschusst werden der Kauf und Einbau elektrischer Wärmepumpen inklusive der nötigen Mess-, Steuer- und Regeltechnik.
  • Kombinierbar: Die Landesförderung lässt sich mit den Bundesprogrammen BEG EM und BEG WG verbinden – so holen Sie mehr raus.

Wichtige Hinweise

  • Antragstellung: Ganz wichtig – den Förderantrag bitte unbedingt stellen, bevor die Maßnahme startet und Verträge unterzeichnet sind.
  • Beratung nutzen: Eine Energieberatung ist echt hilfreich, um die besten Förderkombis zu finden und technisch alles sauber umzusetzen.
  • Bleiben Sie aktuell: Förderbedingungen ändern sich immer mal wieder – also regelmäßig nachsehen, was gerade gilt.

Weiterführend: Wie lange wird die Wärmepumpe noch gefördert?

Details zu den Hauptförderprogrammen

Bild: Checkfox.de

Die zwei zentralen Förderprogramme, die Ihnen in Niedersachsen zur Verfügung stehen, sind:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – Einzelmaßnahmen (KfW-Programm 458)

Die BEG EM richtet sich an private Eigentümer und unterstützt den Austausch alter Heizsysteme durch moderne, effiziente Wärmepumpen.

Fördersätze:

Komponente Förderung
Basisförderung 30 %
Einkommensbonus (bis 40.000 € Bruttojahreseinkommen) +30 %
Klimabonus (wenn fossile Heizung ersetzt wird) +20 %
Effizienzbonus (für natürliche Kältemittel) +5 %
Maximale Förderung 70 % der Investitionskosten, max. 21.000 €

Beispielrechnung: Bei einer Investition von 30.000 € können Sie – abhängig von Ihrer persönlichen Einkommenssituation und der Art der Wärmepumpe – bis zu 21.000 € an Förderung erhalten. Ihr Eigenanteil sinkt somit auf nur 9.000 €.

Wichtige Voraussetzungen:

  • Antragstellung vor Projektbeginn über das Kundenportal der KfW
  • Installation durch Fachbetrieb
  • Erfüllung technischer Mindestanforderungen (JAZ ≥ 2,7; mind. 65 % erneuerbare Energie)

Ergänzungskredite der KfW Nr. 358/359

Zusätzlich zu der Förderung kann ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 120.000 € beantragt werden. Dieser entlastet die Liquidität und ergänzt den Zuschuss sinnvoll – insbesondere bei umfangreicheren Sanierungen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die aktuellen (Stand: März 2025) Konditionen gemäß der KfW-Webseite.

Konditionen Ergänzungskredit Nr. 358:

Laufzeit Zinsbindung Tilgungsfreie Anlaufzeit Sollzins pro Jahr (effektiver Jahreszins)
4 bis 5 Jahre 5 Jahre 1 Jahr 0,01 % (0,01 %)
6 bis 10 Jahre 10 Jahre 1 bis 2 Jahre 0,64 % (0,64 %)
11 bis 25 Jahre 10 Jahre 1 bis 3 Jahre 1,77 % (1,78 %)
26 bis 35 Jahre 10 Jahre 1 bis 5 Jahre 1,95 % (1,97 %)

Konditionen Ergänzungskredit Nr. 359:

Laufzeit Zinsbindung Tilgungsfreie Anlaufzeit Sollzins pro Jahr (effektiver Jahreszins)
4 bis 5 Jahre 5 Jahre 1 Jahr 3,40 % (3,46 %)
6 bis 10 Jahre 10 Jahre 1 bis 2 Jahre 3,69 % (3,75 %)
11 bis 25 Jahre 10 Jahre 1 bis 3 Jahre 3,87 % (3,94 %)
26 bis 35 Jahre 10 Jahre 1 bis 5 Jahre 3,90 % (3,97 %)

Förderprogramme der NBank Niedersachsen

Eigentumsförderung für selbstgenutztes Wohneigentum

  • Wenn Sie Ihr Eigenheim modernisieren möchten, können Sie zinsfreie Darlehen von bis zu 85 % der Modernisierungskosten erhalten – maximal 50.000 Euro. Damit lässt sich die energetische Sanierung deutlich einfacher stemmen.
  • Wichtig zu wissen: Ihr Haus muss mindestens dem Effizienzhaus-70-Standard nach KfW entsprechen. Außerdem gelten bestimmte Einkommensgrenzen – je nach Haushaltsgröße.

Wärmepumpenquartiere: Zuschüsse für bestimmte Regionen

  • Falls Sie in einer ausgewiesenen Region wohnen, können Sie für den Einbau einer Wärmepumpe eine Förderung zwischen 500 und 7.250 Euro bekommen.
  • Gut zu wissen: Diese Förderung lässt sich mit Bundesmitteln kombinieren. Und das Beste daran – die Bearbeitung geht zügig und die Förderung ist gezielt auf Ihren Bedarf abgestimmt.

Landesbürgschaft für Wohnungseigentümergemeinschaften

Für energetische Sanierungen in größeren Wohnanlagen gibt es zusätzliche Unterstützung: Das Land sichert Darlehen mit einer Bürgschaft von bis zu 25.000 Euro pro Wohneinheit ab. Besonders sinnvoll, wenn mehrere Eigentümer gemeinsam modernisieren.

Welche Wärmepumpen sind förderfähig?

Nicht jede Wärmepumpe wird gefördert. Um staatliche Zuschüsse oder Kredite zu erhalten, müssen die Geräte bestimmte Effizienzstandards und technische Voraussetzungen erfüllen. Diese Anforderungen stellen sicher, dass ausschließlich Systeme mit einem echten Klimavorteil gefördert werden.

Förderfähige Wärmepumpenarten

Grundsätzlich werden folgende Systeme unterstützt:

Wärmepumpentyp Wärmequelle Typische Einsatzbereiche
Luft-Wasser-Wärmepumpe Außenluft Häufigste Lösung für Ein- und Zweifamilienhäuser
Sole-Wasser-Wärmepumpe Erdreich Hohe Effizienz, erfordert Erdarbeiten
Wasser-Wasser-Wärmepumpe Grundwasser Sehr effizient, genehmigungspflichtig
Luft-Luft-Wärmepumpe Raumluft (meist mit Lüftungsfunktion) Selten, oft nur in Kombination mit Lüftungssystemen sinnvoll

Technische Voraussetzungen für Förderung (gemäß BEG-Richtlinien)

Damit Ihre Wärmepumpe förderfähig ist, müssen die nachfolgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Jahresarbeitszahl (JAZ) ≥ 2,7 (zeigt das Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetzter Energie)
  • Mindestens 65 % der Heizenergie muss aus erneuerbaren Quellen stammen
  • Hydraulischer Abgleich ist verpflichtend
  • Einbau durch einen Fachbetrieb mit Nachweis über die Installation
  • Verwendung natürlicher Kältemittel (z. B. Propan R290) wird mit zusätzlichem Bonus gefördert

Hinweis: Eine Liste der förderfähigen Wärmepumpenmodelle wird in regelmäßigen Abständen durch das BAFA bzw. die KfW aktualisiert. Für die Antragstellung benötigen Sie meist noch die genaue Produktkennung des Geräts.

Förderkonditionen im Detail

Bild: Checkfox.de

Die Förderprogramme belohnen nicht nur den Kauf der Wärmepumpe an sich. Auch die Nebenkosten wie die Planung, Installation, Entsorgung der Altanlage oder notwendige bauliche Anpassungen sind förderfähig. Die genaue Höhe der Förderung hängt natürlich von Ihrer persönlichen Situation ab.

Maßnahme / Position Förderfähig?
Anschaffung der Wärmepumpe Ja
Installation und Inbetriebnahme Ja
Fachplanung und Baubegleitung Ja
Entsorgung der alten Heizanlage Ja
Erdbohrung (bei Sole-Wärmepumpen) Ja
Stromanschluss & Steuerungstechnik Ja
Zusatzheizungen (z. B. Pufferspeicher) Ja
Maler- oder Verputzarbeiten Nein

Berechnungsbeispiel

Maßnahme Kosten Fördersatz Förderbetrag
Luft-Wasser-Wärmepumpe 14.000 € 30 % Basis + 20 % Klimabonus + 5 % Effizienzbonus 7.700 €
Installation + Planung 8.000 € 30 % Basis + 20 % Klimabonus + 5 % Effizienzbonus 4.400 €
Gesamtkosten 22.000 € 12.100 € Förderung
Ihr Eigenanteil 9.900 €

Tipp: Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen bis maximal 40.000 € erhalten noch zusätzlich einen 30 % Einkommensbonus. Im obigen Beispiel würde die Förderung dann bei beachtlichen 18.700 € liegen – Ihr Eigenanteil läge nur noch bei 3.300 €.

Weiterführend: Förderung der Wärmepumpe

So sichern Sie sich Ihre Förderung – strukturiert und rechtzeitig

Die Beantragung von Fördermitteln ist definitiv kein Hexenwerk – sie erfordert jedoch Sorgfalt und gute Vorbereitung. Damit Sie keine Förderung bzw. kein Geld verschenken, sollten Sie einige wichtige Schritte unbedingt beachten. Eine strukturierte Vorgehensweise hilft Ihnen, viel Zeit zu sparen und Verzögerungen im Antragsprozess zu vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur BEG-Förderung (KfW 458)

Schritt Maßnahme Hinweise
1 Energieberatung (optional, aber empfohlen) Gefördert wird nur, was nachweislich effizient ist. Eine Beratung durch einen Energieeffizienz-Experten erhöht die Planungssicherheit.
2 Fachbetrieb finden Die Wärmepumpe muss durch einen qualifizierten Fachbetrieb installiert werden. Lassen Sie sich schriftliche Angebote und technische Datenblätter geben.
3 Förderfähigkeit prüfen Nutzen Sie z. B. die Liste förderfähiger Wärmepumpen des BAFA oder KfW.
4 Antrag online stellen (vor Umsetzung!) Beantragen Sie die Förderung über das KfW-Kundenportal oder mit Unterstützung eines Energieeffizienz-Experten.
5 Bestätigung abwarten Erst nach schriftlicher Zusage dürfen Aufträge vergeben und Maßnahmen begonnen werden.
6 Umsetzung des Projekts Innerhalb der Frist (in der Regel 12 Monate). Achten Sie auf ordnungsgemäße Dokumentation (Rechnungen, Abnahmeprotokolle).
7 Nachweis einreichen Nach Abschluss: Einreichen aller Unterlagen zur Auszahlung (z. B. Fachunternehmererklärung, Zahlungsnachweise).
8 Auszahlung der Förderung Nach Prüfung erfolgt die Überweisung der Zuschüsse auf Ihr Konto.

Checkliste: Diese Unterlagen sollten Sie bereithalten

  • einen Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug oder Kaufvertrag)
  • ein Angebot und technische Daten der Wärmepumpe
  • ggf. einen Energieberatungsbericht
  • Bestätigung über den hydraulischen Abgleich
  • die Kontaktdaten des Fachbetriebs
  • ggf. einen Nachweis des Haushaltseinkommens (für Einkommensbonus)

Tipp: Nutzen Sie digitale Planungstools wie den Sanierungsrechner der KfW, den Fördermittelcheck oder die Energieberatungsangebote Ihrer Kommune.

Zusätzliche Tipps & Tools

Die Komplexität eines Förderantrags sollte Sie auf keinen Fall abschrecken. Es stehen Ihnen nämlich zahlreiche digitale und auch persönliche Unterstützungsangebote zur Verfügung. Diese helfen Ihnen dabei, die Förderungen effizient zu beantragen und technisch fundierte Entscheidungen zu treffen.

Digitale Tools und Rechner

Tool Funktion Anbieter
KfW-Förderassistent Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Antragstellung www.kfw.de
FördermittelCheck Übersicht passender Förderprogramme für Ihre Immobilie www.foerderdata.de
Wärmepumpen-Vergleichsrechner Wirtschaftlichkeitsanalyse verschiedener Wärmepumpenmodelle Fachportale wie Heizungsfinder.de
Effizienzhaus-Online-Check Ersteinschätzung der Sanierungsmaßnahmen und Förderhöhe www.energie-effizienz-experten.de

Persönliche Beratung und Vor-Ort-Service

  • Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen: Hier bekommen Sie qualifizierte Unterstützung schon ab 30 Euro Eigenanteil. Für Haushalte mit geringem Einkommen ist die Beratung teilweise sogar kostenlos. Eine gute erste Anlaufstelle, wenn Sie noch ganz am Anfang stehen.
  • Regionale Klimaschutzagenturen: Diese Stellen kennen sich bestens mit den verschiedenen Förderprogrammen aus. Sie helfen Ihnen dabei, das passende Angebot zu finden – und unterstützen auch bei der Vorbereitung des Antrags. Praktisch und persönlich.
  • Handwerksbetriebe mit Fördermittelkompetenz: Viele zertifizierte Fachfirmen wissen genau, worauf es bei Förderanträgen ankommt. Sie helfen Ihnen nicht nur bei der Antragstellung, sondern liefern oft auch gleich die nötige Dokumentation mit. Ein echter Vorteil im gesamten Prozess.

Tipp: Sprechen Sie beim ersten Beratungsgespräch offen an, ob der Anbieter Erfahrung mit KfW- oder NBank-Förderungen hat. Das kann Ihnen später einiges an Zeit und Stress ersparen – und sorgt dafür, dass formale Fehler gar nicht erst passieren.

Fazit: Lohnt sich die Förderung?

Ganz klar: Ja – sowohl finanziell als auch fürs Klima
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist mehr als nur ein technisches Update fürs Haus. Es ist eine Investition in die Zukunft – mit richtig guter finanzieller Unterstützung. Mit Förderquoten von bis zu 70 % wird diese umweltfreundliche Lösung auch für viele Haushalte mit mittlerem Einkommen endlich machbar.

Was spricht für eine geförderte Wärmepumpe?

  • Attraktive Zuschüsse und zinsfreie Kredite senken Ihren Eigenanteil spürbar.
  • Die Heizkosten sinken langfristig – gerade wenn Öl und Gas wieder teurer werden.
  • Ihre Immobilie gewinnt an Wert, weil sich die Effizienzklasse verbessert.
  • Sie erfüllen ganz nebenbei die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
  • Und nicht zuletzt: Sie reduzieren Ihren CO₂-Ausstoß – ein echtes Plus für den Klimaschutz.

Beispielhafte Wirtschaftlichkeitsrechnung (Luft-Wasser-Wärmepumpe):

Position Wert
Investitionskosten 22.000 €
Förderung (70 %) 15.400 €
Eigenanteil 6.600 €
Jährliche Heizkosteneinsparung (gegenüber Gas) ca. 800 €
Amortisationszeit ca. 8–9 Jahre

Ihre nächsten Schritte:

Nehmen Sie sich die Zeit für eine gründliche Planung und Beratung. Je strukturierter Sie vorgehen, desto wahrscheinlicher ist eine maximale Förderung – und eine nachhaltige Heizlösung, die sich rechnet. In Niedersachsen ist jetzt der optimale Zeitpunkt, um von zukunftssicherer Technik und starker staatlicher Unterstützung zu profitieren.

Nutzen Sie jetzt die Fördermöglichkeiten – informieren Sie sich, stellen Sie den Antrag rechtzeitig und sichern Sie sich Ihren Zuschuss. Mit unserer unabhängigen Expertenberatung können Sie eine fundierte Entscheidung treffen und die optimale Wärmepumpen-Lösung für Ihre Bedürfnisse finden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Wärmewende in Niedersachsen?

Ziel der Wärmewende in Niedersachsen ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu senken. Dadurch sollen CO2-Emissionen reduziert werden. Die Förderung energiesparender Heiztechnologien, wie Wärmepumpen, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Warum ist die Förderung von Wärmepumpen wichtig?

Wärmepumpen zu fördern, verbessert den Einsatz umweltfreundlicher Heiztechnologien und steigert die Energieeffizienz. Dies hilft beim Klimaschutz. Außerdem verringert es Energiekosten in Haushalten und Betrieben, was die lokale Wirtschaft stärkt.

Welche staatlichen und regionalen Förderprogramme gibt es in Niedersachsen?

Es gibt viele Programme in Niedersachsen, darunter die KfW-Förderung für effiziente Gebäude und die Eigentumsförderung. Auch das Modernisierungsprogramm für Mietwohnungen der NBank ist relevant. Zudem bestehen spezialisierte Angebote wie Wärmepumpenquartiere.

Wer kann die Förderung für Wärmepumpen in Niedersachsen in Anspruch nehmen?

Eigentümer – egal ob Sie selbst im Haus wohnen oder vermieten. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs), Kommunen und Unternehmen können einen Antrag stellen.

Kann ich mehrere Förderprogramme kombinieren?

Ja, das geht. Häufig lassen sich Bundes- und Landesmittel kombinieren – zum Beispiel KfW und NBank. Einfach mal bei der Beratung nachfragen.

Wie hoch ist die maximale Förderung?

Bis zu 70 % der Investitionskosten – höchstens 21.000 Euro.

Gibt es eine Förderung für Mietshäuser?

Ja, auch für Vermieter gibt’s passende Programme – unter anderem von der NBank oder KfW. Ein Blick lohnt sich.

Welche Vorteile bringt die Wärmepumpen-Förderung?

Die Vorteile der Wärmepumpenförderung sind umfangreich: Sie umfassen Kosteneinsparungen bei der Heizung und fördern den Einsatz ökologischer Technologien. Zudem unterstützen sie den Klimaschutz und stärken die lokale Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Was sind die wichtigsten Förderprogramme der KfW?

Ein Schlüsselprogramm der KfW ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Es bietet Zuschüsse, die bis zu 70 % der Investitionskosten abdecken können.

Welche Fördermöglichkeiten bietet die NBank in Niedersachsen?

Die NBank offeriert Programme wie Eigentumsförderung und Modernisierung von Mietwohnraum. Diese stellen zinslose Darlehen und Fördermittel für effiziente Sanierungen bereit.

Welche Wärmepumpen sind förderfähig?

Nur Anlagen mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 2,7 – und sie müssen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Muss ich die Förderung vor dem Kauf beantragen?

Ja, unbedingt! Der Antrag muss gestellt werden, bevor irgendetwas beauftragt oder gekauft wird. Sonst gibt's keine Förderung.

Welche Unterlagen werden für die Antragstellung benötigt?

Für die Antragstellung sind Eigentumsnachweise, Kostenvoranschläge und Zertifikate zur Nachhaltigkeit notwendig. Es ist essentiell, sich über lokale Anforderungen zu erkundigen.

Kann ich die Förderung rückwirkend beantragen?

Leider nein. Nur Vorhaben, die nach der Förderzusage starten, sind förderfähig.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Das hängt von der Förderstelle ab, meist aber einige Wochen. Planen Sie also genug Vorlauf ein.

Welche Tipps gibt es für eine erfolgreiche Antragstellung?

Zu den Tipps gehören die frühzeitige Beantragung vor Beginn des Projekts und die Beachtung von Fristen. Außerdem sind Vor-Ort-Beratungen und die Nutzung von Online-Ressourcen zu empfehlen. Diese Maßnahmen erhöhen die Erfolgschancen.

Was passiert bei Ablehnung?

Sie bekommen eine Begründung. Oft lässt sich der Antrag überarbeiten und erneut einreichen – also nicht gleich aufgeben.

Wie oft kann ich die Förderung beantragen?

Pro Immobilie gibt es in der Regel nur einmal Förderung für eine Wärmepumpe. Andere Sanierungsmaßnahmen können separat gefördert werden.

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Quellenverweise

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