Wussten Sie, dass Bayern doch ein eigenes Landesprogramm hat – nur eben für Erdwärme? Das Bayerische Geothermie-Programm zahlt bis zu 4.500 Euro für erdgekoppelte Wärmepumpen im Bestand, plus 500 Euro je Kombination mit Solar, Biomasse oder Wärmenetz. Wer nur nach einer Wärmepumpenförderung sucht, findet es oft nicht.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, was in Bayern tatsächlich verfügbar ist: der Zuschuss vom Bund, das Geothermie-Programm des Landes, Darlehen der BayernLabo – und kommunale Programme, deren Bedingungen man genau kennen muss.
Das Wichtigste in Kürze
- Für Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es kein bayerisches Landesprogramm. Der Zuschuss kommt über KfW 458 vom Bund – bis zu 80 %, maximal 22.400 €.
- Für Erdwärme schon: Das Bayerische Geothermie-Programm zahlt bis zu 4.500 € im Bestandsgebäude, plus je 500 € bei Kombination mit Solarkollektor, Biomasse, PVT oder Wärmenetzanschluss.
- Wichtige Bedingung dort: Jahresarbeitszahl von 3,8 – deutlich über der Bundesanforderung von 3,0.
- Die BayernLabo vergibt zinsverbilligte Darlehen – Kredite, keine Zuschüsse.
- München fördert über das FKG seit dem 11.12.2025. Es ist an die Bundesförderung gekoppelt und auf 60 % Gesamtquote gedeckelt.
- Augsburgs Solarprogramm ist zum 15.12.2025 ausgelaufen; eine Fortsetzung ist nicht absehbar.
- Jahresarbeitszahl für die Bundesförderung: 3,0 – nicht SCOP 4,0.
Das übersehene Landesprogramm: Geothermie
Bayern hat kein Programm für den allgemeinen Heizungstausch – deshalb liest man häufig, der Freistaat fördere gar nicht. Das stimmt so nicht.
Über das Bayerische Geothermie-Programm, abgewickelt vom Landesamt für Umwelt (LfU), werden erdgekoppelte Wärmepumpen bezuschusst.
Die JAZ von 3,8 ist der entscheidende Punkt. Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen im Feld typischerweise 3,9 bis 4,3 – der Wert ist also erreichbar, aber er setzt eine saubere Auslegung voraus. Für Luft-Wasser-Anlagen mit Feldwerten von 3,1 bis 3,7 ist er dagegen praktisch außer Reichweite. Das erklärt, warum das Programm auf Erdwärme zugeschnitten ist.
Wer in Bayern ohnehin über eine Erdwärmeanlage nachdenkt, sollte dieses Programm mitrechnen: Zusammen mit einem Zusatzbonus kommen leicht 5.000 Euro zusammen – ein spürbarer Beitrag zu den Bohrkosten.
Ergänzend vergibt die BayernLabo zinsverbilligte Darlehen für energetische Sanierung. Das sind Kredite, keine Zuschüsse; der Vorteil liegt im Zinssatz.
Für alle anderen Wärmepumpentypen gilt: In Bayern kommt der Zuschuss vom Bund und gegebenenfalls von der Kommune.
Weiterführende Informationen:
Alles zu Wärmepumpen-Förderungen in Deutschland
Alles zur KfW-Förderung für Wärmepumpen
Wie lange wird die Wärmepumpe noch gefördert?
Die Bundesförderung

Das KfW Programm 458 ist die zentrale Quelle. Am 21. Juli 2026 wurde es grundlegend reformiert.
Für ein bayerisches Einfamilienhaus mit alter Ölheizung und einer Anlage für 28.000 Euro:
Bei Mehrfamilienhäusern staffeln sich die förderfähigen Kosten: 28.000 Euro für die erste Wohneinheit, je 15.000 Euro für die zweite bis sechste, je 8.000 Euro ab der siebten. Bei drei Wohneinheiten sind das 58.000 Euro und damit maximal 46.400 Euro Zuschuss.
Weiterführend: KfW-Förderung Wärmepumpe im Detail | Alle Förderprogramme im Überblick
Die kommunale Ebene: sehr ungleich verteilt

Bayern ist bei den kommunalen Programmen zweigeteilt. München fördert großzügig, außerhalb der Landeshauptstadt wird es schnell dünn – und einzelne Programme sind zwischenzeitlich ausgelaufen.
Was Sie bei München beachten müssen
Das FKG ist eines der großzügigsten kommunalen Programme in Deutschland – aber es hat drei Besonderheiten, die man vorher kennen muss.
- Erstens ist es an die Bundesförderung gekoppelt. Ohne eine bewilligte KfW-Förderung gibt es keinen FKG-Aufschlag. Sie müssen also zuerst den Bundesantrag durchbekommen.
- Zweitens ist die Gesamtquote auf 60 Prozent gedeckelt. Wer über den Bund bereits 46 Prozent erhält, kann kommunal nur noch bis zu dieser Grenze aufstocken – nicht darüber hinaus. Rechnungen, die Bundes- und Stadtzuschuss einfach addieren und auf 80 Prozent oder mehr kommen, gehen nicht auf.
- Drittens gilt das Windhundprinzip. Das Münchner Budget liegt im zweistelligen Millionenbereich, ist aber gedeckelt – ist es ausgeschöpft, gibt es keine Förderung mehr, unabhängig davon, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen.
Und beim Antrag ist München besonders streng: Sie dürfen erst beauftragen, wenn der Bewilligungsbescheid vorliegt – beim FKG sogar erst nach einer zweiten Mitteilung. Wer vorher startet, verliert den Anspruch vollständig.
Außerhalb der Großstädte
In vielen bayerischen Gemeinden gibt es gar keine kommunale Förderung. Das ist kein Grund zur Sorge – die Bundesförderung ist der weitaus größere Posten –, aber es sollte in der Kalkulation berücksichtigt werden.
Den besten Überblick über Programme an Ihrem Standort bietet der Energie-Atlas Bayern. Er wird laufend gepflegt und ist die richtige Anlaufstelle für die Suche nach lokalen Angeboten.
Wärmepumpen-Fördermöglichkeiten in weiteren Bundesländern
- Wärmepumpen-Förderung in Berlin
- Wärmepumpen-Förderung in Niedersachsen
- Wärmepumpen-Förderung in Nordrhein-Westfalen
- Wärmepumpen-Förderung in Hessen
Die technischen Voraussetzungen

Hier kursieren mehrere Angaben, die nicht zutreffen. Was tatsächlich gilt:
Die Jahresarbeitszahl muss für die Bundesförderung rechnerisch mindestens 3,0 betragen – einheitlich für alle Bauarten. Maßgeblich ist die JAZ, nicht der SCOP. Beide werden häufig verwechselt: Der SCOP ist ein normierter Prüfstandswert nach EU-Verordnung, die JAZ ein Rechenwert für Ihr konkretes Gebäude. Eine Anforderung von „SCOP ≥ 4,0" existiert nicht und würde viele förderfähige Geräte ausschließen.
Anders beim bayerischen Geothermie-Programm: Dort werden 3,8 verlangt – das ist die höhere Hürde und der Grund, warum sich das Programm faktisch an Erdwärmeanlagen richtet.
Beim Schallschutz gilt seit dem 1. Januar 2026: Der Schallleistungspegel muss mindestens 10 Dezibel unter dem Ökodesign-Grenzwert liegen. Das ist ein relativer Wert, der sich mit der Geräteleistung verschiebt – eine feste Schwelle wie „55 dB bei Geräten bis 6 kW" gibt es nicht. Davon unabhängig gilt die TA Lärm am Nachbargrundstück.
Hinzu kommen der hydraulische Abgleich nach Verfahren B und die Steuerbarkeit nach § 14a EnWG.

Was nicht gefordert wird: Eine Pflicht zu natürlichen Kältemitteln gibt es nicht – R32-Geräte sind förderfähig. R290 empfiehlt sich aus technischen Gründen, weil es 75 Grad Vorlauftemperatur erreicht.
Und zum Gebäude: Für die Bundesförderung muss der Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegen. Eine Grenze wie „ab Baujahr 2009" existiert nicht – ältere Gebäude sind erst recht förderfähig.
Der Antrag: Reihenfolge und Fristen

Der Antrag muss vor Vertragsabschluss gestellt werden – nicht erst vor Baubeginn. Wer zuerst beim Heizungsbauer unterschreibt, verliert den Anspruch vollständig.
Für Programm 458 genügt die Bestätigung zum Antrag (BzA) mit 15-stelliger Kennung, die der Fachbetrieb oder ein Energieeffizienz-Experte erstellt. Ein Energieeffizienz-Experte ist nicht zwingend erforderlich; die gelegentlich genannte Schwelle „außer bei Maßnahmen unter 10.000 €" existiert nicht.
Mit der BzA-Kennung stellen Sie den Antrag im Portal „Meine KfW". Erst nach der Zusage erteilen Sie den Auftrag. Wenn Sie einen Handwerkertermin sichern wollen, ist ein Vertrag mit aufschiebender Förderbedingung der zulässige Weg.
Nach der Zusage haben Sie 36 Monate Zeit. Die geförderte Anlage müssen Sie anschließend mindestens sieben Jahre zweckentsprechend betreiben.
Wer zusätzlich das Geothermie-Programm oder kommunale Mittel beantragt, muss die Reihenfolge abstimmen: Beim Münchner FKG setzt der Zuschuss eine bewilligte Bundesförderung voraus, das Landesprogramm läuft über das LfU.

Der Zeitdruck
Ab dem 1. Februar 2027 sinken die förderfähigen Kosten halbjährlich um 750 Euro und der Klimageschwindigkeits-Bonus um vier Prozentpunkte, bis er im August 2028 entfällt.
Maßgeblich ist das Antragsdatum, nicht der Einbautermin. Für einen Selbstnutzer mit alter Ölheizung macht das rund 5.400 Euro aus.
Die steuerliche Alternative nach § 35c EStG

Wer keine BEG-Förderung nutzt, kann die Investition steuerlich absetzen. Voraussetzung sind selbstgenutztes Wohneigentum, ein mindestens zehn Jahre altes Gebäude und die Ausführung durch einen Fachbetrieb mit Bescheinigung nach ESanMV.
Die Entlastung verteilt sich über drei Jahre:
- 7 Prozent im Jahr der Sanierung
- 7 Prozent im Folgejahr
- 6 Prozent im zweiten Folgejahr
- zusammen 20 Prozent, maximal 40.000 Euro je Objekt
Beispiel: Bei einer Wärmepumpe für 24.000 Euro ergeben sich 1.680 Euro im ersten Jahr, 1.680 Euro im zweiten und 1.440 Euro im dritten – zusammen 4.800 Euro Steuerentlastung.
Zwei Punkte sind wichtig: Die Förderung mindert die Steuerschuld, nicht das zu versteuernde Einkommen. Ist die Steuerschuld niedriger als der Anrechnungsbetrag, verfällt der Rest – einen Rückerstattungsanspruch gibt es nicht.
Und: § 35c und BEG-Förderung schließen sich aus. In den allermeisten Fällen ist der Zuschuss über KfW 458 deutlich günstiger – im Beispiel oben stünden 4.800 Euro Steuerentlastung gegen mindestens 12.880 Euro Zuschuss.
Förderung für Vermieter und Unternehmen

Vermieter erhalten nur die Grundförderung von 30 Prozent; Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus sind Selbstnutzern vorbehalten. Dafür lassen sich über die Modernisierungsumlage nach § 559 BGB 8 Prozent der Kosten jährlich auf die Miete umlegen – abzüglich der Förderung. Hinzu kommt der wegfallende CO₂-Preis, den Vermieter nach dem CO2KostAufG je nach Gebäudezustand bis zu 95 Prozent tragen.
Für Wohnungseigentümergemeinschaften gilt: Der Antrag läuft über eine bevollmächtigte Person; die Boni werden anteilig nach der Nutzungsstruktur der Miteigentümer berücksichtigt.
Unternehmen haben in Bayern eine zusätzliche Schiene: Die LfA Förderbank Bayern unterstützt Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien, unter anderem über den Energiekredit. Die Anforderungen sind allerdings höher – meist werden eine Wirtschaftlichkeitsanalyse und Nachweise zu Betriebsstunden und Anlageneffizienz verlangt.
Die Rechtslage

Das Gebäudemodernisierungsgesetz gilt seit dem 29. Juli 2026 und hat die 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht sowie die Austauschpflicht für über 30 Jahre alte Kessel ersatzlos gestrichen – für Bestand und Neubau gleichermaßen.
Sie müssen also nicht wechseln. Der Kostendruck verlagert sich auf den Betrieb: Die Bio-Treppe (§ 43 GModG) verpflichtet neue fossile Heizungen ab 2029 zu einem steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe, und ab 2027 löst der EU-ETS 2 das nationale CO₂-Preissystem ab.
Zur Wärmeplanung: Die acht bayerischen Großstädte mussten ihre kommunale Wärmeplanung bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, alle übrigen Kommunen haben bis zum 30. Juni 2028 Zeit. Seit dem GModG ist der Wärmeplan von der Heizungspflicht entkoppelt und begründet keinen Anschlusszwang – wo Fernwärme absehbar ist, lohnt trotzdem der Vergleich über 20 Jahre.
Weiterführend: Gasheizungsverbot gekippt: Was das GModG bedeutet
Fazit: Wärmepumpen-Förderung – Jetzt sinnvoll nutzen

Bayern hat kein Landesprogramm für den allgemeinen Heizungstausch – aber eines für Erdwärme. Das Bayerische Geothermie-Programm zahlt bis zu 4.500 Euro plus Kombinationsboni und wird von Eigentümern regelmäßig übersehen, weil es nicht unter „Wärmepumpenförderung" firmiert. Wer über eine Sole-Wasser-Anlage nachdenkt, sollte es einrechnen – die geforderte Jahresarbeitszahl von 3,8 ist mit Erdwärme erreichbar.
Für alle anderen Wärmepumpentypen kommt der Zuschuss vom Bund: bis zu 80 Prozent, maximal 22.400 Euro.
Kommunal ist Bayern zweigeteilt. München fördert großzügig über das FKG – gekoppelt an die Bundesförderung und gedeckelt bei 60 Prozent Gesamtquote. Regensburg hat ein Modulprogramm, in Nürnberg läuft die Förderung über den Energieversorger, und Augsburgs Programm ist ausgelaufen. Außerhalb der Großstädte gibt es vielerorts nichts.
Drei Dinge sollten Sie sich merken: Gefordert ist die JAZ von 3,0, nicht ein SCOP von 4,0. Es gibt keine feste Dezibelschwelle, sondern die Regel „10 dB unter Ökodesign". Und der Antrag kommt vor dem Vertrag – in München sogar vor der zweiten Mitteilung.
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Häufig gestellte Fragen
Hat Bayern eine eigene Wärmepumpenförderung?
Für Erdwärme ja. Das Bayerische Geothermie-Programm über das Landesamt für Umwelt zahlt bis zu 4.500 € für erdgekoppelte Wärmepumpen im Bestand, plus je 500 € bei Kombination mit Solarkollektor, Biomasse, PVT oder Wärmenetzanschluss. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es kein Landesprogramm.
Welche Bedingungen gelten beim Geothermie-Programm?
Das Gebäude muss ein Bestandsgebäude und älter als zwei Jahre sein, und die Anlage muss eine Jahresarbeitszahl von 3,8 erreichen. Das ist deutlich über der Bundesanforderung von 3,0 – mit Erdwärme (Feldwerte 3,9–4,3) aber erreichbar.
Wie hoch ist die Förderung in Bayern insgesamt?
Über KfW Programm 458 bis zu 80 %, maximal 22.400 €. Für Selbstnutzer mit alter Heizung sind 46 % realistisch. Bei Erdwärme kommen bis zu 4.500 € aus dem Landesprogramm hinzu, in München zusätzlich das FKG – dort allerdings gedeckelt.
Was muss ich beim Münchner FKG beachten?
Drei Dinge: Es ist an die Bundesförderung gekoppelt – ohne bewilligte KfW-Förderung gibt es keinen Aufschlag. Die Gesamtquote ist auf 60 % gedeckelt. Und es gilt das Windhundprinzip – ist das Budget ausgeschöpft, ist Schluss. Beauftragen dürfen Sie erst nach dem Bewilligungsbescheid, beim FKG sogar erst nach einer zweiten Mitteilung.
Fördert Nürnberg Wärmepumpen?
Das bekannte CO₂-Minderungsprogramm wird von der N-ERGIE getragen, dem örtlichen Energieversorger – nicht von der Stadt. Konditionen und Verfügbarkeit direkt bei der N-ERGIE erfragen.
Gibt es in Augsburg noch Förderung?
Das Augsburger Solarförderprogramm lief von 2023 bis 2025 und ist zum 15. Dezember 2025 planmäßig ausgelaufen. Eine Fortsetzung ist derzeit nicht absehbar.
Welche Jahresarbeitszahl fordert die Bundesförderung?
Mindestens 3,0 – einheitlich für alle Bauarten. Maßgeblich ist die JAZ, nicht der SCOP. Eine Anforderung von „SCOP ≥ 4,0" existiert nicht und würde viele förderfähige Geräte ausschließen.
Gibt es eine feste Dezibelgrenze?
Nein. Die Förderanforderung lautet: mindestens 10 dB unter dem Ökodesign-Grenzwert – ein relativer Wert, der von der Geräteleistung abhängt. Feste Schwellen wie „55 dB bei Geräten bis 6 kW" gibt es nicht. Davon unabhängig gilt die TA Lärm am Nachbargrundstück.
Sind Wärmepumpen mit R32 förderfähig?
Ja, uneingeschränkt. Eine Pflicht zu natürlichen Kältemitteln gibt es nicht. R290 empfiehlt sich technisch, weil es 75 °C Vorlauftemperatur erreicht.
Muss mein Haus ein bestimmtes Baujahr haben?
Für die Bundesförderung muss der Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegen. Eine Grenze wie „ab Baujahr 2009" existiert nicht – ältere Gebäude sind erst recht förderfähig. Beim Geothermie-Programm des Landes gilt: älter als zwei Jahre.
Brauche ich einen Energieeffizienz-Experten?
Für Programm 458 nicht zwingend – die Bestätigung zum Antrag (BzA) vom Fachunternehmen genügt. Eine Schwelle „außer bei Maßnahmen unter 10.000 €" existiert nicht.
Kann ich Förderung und Steuerbonus kombinieren?
Nein. § 35c EStG und die BEG-Förderung schließen sich aus. Bei einer Anlage für 24.000 € stünden 4.800 € Steuerentlastung gegen mindestens 12.880 € Zuschuss – die Förderung ist fast immer günstiger.
Wann muss ich den Antrag stellen?
Vor Vertragsabschluss mit dem Heizungsbauer. Rückwirkende Anträge sind ausgeschlossen. Nach der Zusage haben Sie 36 Monate Zeit; die Anlage müssen Sie mindestens sieben Jahre betreiben.





















