Wussten Sie, dass München trotz fehlender Landeszuschüsse eine der aktivsten Kommunen bei der Förderung von Photovoltaik ist? Während viele Bundesländer ihre Solarförderprogramme reduziert haben, geht München mit gezielten Maßnahmen neue Wege. Das städtische Förderprogramm „Klimaneutrale Gebäude (FKG)“ unterstützt gezielt Maßnahmen zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes – darunter auch Solarstromlösungen. In Kombination mit bundesweiten Förderprogrammen bleibt der PV-Ausbau in der Landeshauptstadt attraktiv – sowohl für Privatpersonen als auch für Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Förderungen 2026 in München und darüber hinaus für Ihre Photovoltaikanlage zur Verfügung stehen, wie Sie verschiedene Programme sinnvoll kombinieren und warum ein Vergleich der PV-Anbieter und Kosten heute wichtiger ist denn je.
Das Wichtigste in Kürze
- Keine bayerischen Landeszuschüsse mehr – München setzt auf kommunale Programme.
- Zentrale Förderung: Programm „Klimaneutrale Gebäude (FKG)“ der Stadt München.
- FKG bezuschusst Beratung, Planung, Mieterstrom und Balkonkraftwerke – keine direkten Zuschüsse für PV-Anlagen.
- Bis zu 60 % Förderung, max. 15.000 € für größere Gebäude.
- EEG-Einspeisevergütung ist weiterhin verfügbar – halbjährlich sinkend.
- KfW- und BEG-Programme ergänzen die Förderung auf Bundesebene.
- Steuerliche Vorteile: 0 % Mehrwertsteuer und Einkommensteuerfreiheit bis 30 kWp.
Bundesweite Förderungen für PV-Anlagen 2026
Auch im Jahr 2026 bleiben die bundesweiten Förderungen für Photovoltaik ein zentrales Element der Energiewende:
- EEG-Einspeisevergütung: Anlagenbetreiber erhalten für überschüssigen Strom, der ins Netz eingespeist wird, eine gesetzlich garantierte Vergütung. Die Vergütungssätze werden alle sechs Monate angepasst und sinken tendenziell – ein früher Einstieg kann sich daher lohnen. Für Anlagen bis 10 kWp lag der Satz Anfang 2026 bei rund 7,23 Cent/kWh, für größere Anlagen (bis 40 kWp) bei 7,03 Cent/kWh.
- KfW-Kredit 270: Mit diesem Förderkredit können Solaranlagen inkl. Stromspeicher zu attraktiven Konditionen finanziert werden. Der effektive Jahreszins liegt meist deutlich unter Marktniveau.
- Steuererleichterungen: Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp (auf Einfamilienhäusern) ein Nullsteuersatz bei der Umsatzsteuer. Zusätzlich entfällt die Einkommensbesteuerung auf die Einspeisevergütung.
Weiterführend: Förderung für Photovoltaik: Aktuelle Infos & Tipps
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Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer

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Regionale Förderung in München: Das FKG-Programm 2026

In München ersetzt das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) seit 2023 das frühere „Förderprogramm Energieeinsparung (FES)“. Es richtet sich an Eigentümer, Vermieter und Unternehmen, die in emissionsmindernde Maßnahmen investieren – darunter auch Photovoltaikanlagen und Speicherlösungen.
Die Förderhöhe richtet sich nach dem Gebäudetyp und dem gewählten Fördermodul. Besonders attraktiv ist die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Sanierung auf KfW-Effizienzhausniveau.
- Kommunale Zuschüsse für PV: z. B. 100–250 €/kWp (je nach Stadt) oder pauschale Beträge.
- Kommunale Speicherzuschüsse: z. B. 100–300 € pro kWh (oft gedeckelt).
Voraussetzungen und Kombination mit Bundesförderung
Um eine Förderung aus dem FKG zu erhalten, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu zählt unter anderem:
- Die Immobilie muss im Stadtgebiet München liegen.
- Die Maßnahme darf nicht vor Antragstellung begonnen werden.
- Es muss ein Fachunternehmen beauftragt werden.
- Eine Kombination mit Bundesförderungen wie dem KfW-Kredit oder der Einspeisevergütung ist möglich und empfohlen.
Gerade durch die Kombination lokaler und bundesweiter Programme lassen sich hohe Zuschüsse erzielen – oft bis zu 40 % der Gesamtinvestition. Wichtig ist die frühzeitige Antragstellung über das städtische Förderportal München.
Bundesförderung für PV in München ergänzen
Neben den regionalen Mitteln des FKG stehen Münchnern auch die bekannten bundesweiten Förderprogramme offen. Dazu zählen:
- KfW-Förderung (Kredit 270): Zinsgünstige Darlehen für Photovoltaikanlagen mit bis zu 100 % Finanzierung.
- EEG-Einspeisevergütung: Für die Einspeisung überschüssigen Solarstroms ins öffentliche Netz, gesetzlich garantiert.
- BEG-Förderung: Für energetische Sanierungen und Effizienzmaßnahmen (indirekt bei PV-Kombinationen relevant).
Weiterführend: Photovoltaik-Einspeisevergütung - Höhe & Entwicklung
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Diese Förderungen lassen sich mit der Münchner Förderung kombinieren – was besonders bei Komplettmodernisierungen oder größeren Sanierungsvorhaben zu erheblichen Kostensenkungen führt.

Tabelle: Übersicht der PV-Förderungen in München 2026
Wichtiger Hinweis: Die Landeshauptstadt München fördert Photovoltaik- und Speichermaßnahmen ausschließlich im Rahmen des Programms „Klimaneutrale Gebäude (FKG)“. Förderhöhen sind nicht pauschal festgelegt, sondern projektabhängig. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien; der Antrag ist in der Regel vor Beginn der Maßnahme zu stellen.
Fördermöglichkeiten in anderen Bundesländern und Städten
- Photovoltaik-Förderung in Baden-Württemberg
- Photovoltaik-Förderung in Bayern
- Photovoltaik-Förderung in Brandenburg
- Photovoltaik-Förderung in Hamburg
- Photovoltaik-Förderung in Hessen
- Photovoltaik-Förderung in Niedersachsen
- Photovoltaik-Förderung in Rheinland-Pfalz
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen
- Photovoltaik-Förderung in Saarland
- Photovoltaik-Förderung in Stuttgart
- Photovoltaik-Förderung in Thüringen
- Photovoltaik-Förderung in NRW
- Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein
- Photovoltaik-Förderung im Bremen
- Photovoltaik-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen-Anhalt
Förderbeispiel & Tipps

Beispiel (realistisch, Stand Anfang 2026):
Eine vierköpfige Familie in einem Münchner Bestandsgebäude installiert eine 10 kWp-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und saniert das Gebäude energetisch.
Weiterführend: Was kostet eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?
Mögliche Förderbestandteile:
- Projektabhängige Zuschüsse der Landeshauptstadt München im Rahmen des Programms „Klimaneutrale Gebäude (FKG)“ für PV- und Speichermaßnahmen.
- Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die KfW bei Sanierung auf einen Effizienzhausstandard.
- Zinsgünstige KfW-Kredite sowie EEG-Einspeisevergütung für den eingespeisten Solarstrom.
Einordnung:
In der Kombination aus kommunalen Zuschüssen, Bundesförderung und günstiger Finanzierung können – abhängig vom Sanierungsumfang – erhebliche Förder- und Finanzierungsvorteile im fünfstelligen Bereich entstehen, zusätzlich zu den laufenden Stromkosteneinsparungen durch Eigenverbrauch.
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Tipps zur Informationsbeschaffung
- Nutzen Sie die Websites der jeweiligen Städte – viele bieten leicht verständliche Förderrechner.
- Prüfen Sie auch lokale Energieagenturen oder Verbraucherzentrale Bayern, die oft unabhängige Beratung anbieten.
- Beachten Sie Fristen: Viele Förderungen sind kontingentiert oder zeitlich begrenzt.
Auch wenn München aktuell (Stand: Februar 2026) keine Zuschüsse mehr für PV-Anlagen gewährt, stehen Ihnen auch weiterhin wertvolle Beratungsförderungen und viele interessante regionale Alternativen offen. Wer die Förderlandschaft kennt, kann so nicht nur ökologisch, sondern auch noch ökonomisch nachhaltig handeln.
Weiterführend: Photovoltaik-Förderung in Bayern
Fazit: Fördermöglichkeiten clever kombinieren

Die Photovoltaik-Förderung in München 2026 bietet besonders attraktive Zuschüsse für private Hausbesitzer, die nachhaltige Energie nutzen möchten. Wer zusätzlich von bundesweiten Förderprogrammen profitiert und eine umfassende Sanierung plant, kann die eigene Energiewende kosteneffizient umsetzen.
Wichtig: Die Fördermittel sind begrenzt – schnelles Handeln lohnt sich!
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Häufig gestellte Fragen
Welche PV-Förderprogramme gibt es in München 2026?
In München existiert weiterhin das kommunale Förderprogramm „Klimaneutrale Gebäude“, auch bekannt als Solaroffensive. Es unterstützt u. a. Photovoltaikanlagen, Speicher und Mieterstrommodelle. Ergänzend können Förderungen der KfW genutzt werden.
Wie hoch ist die Förderung der Stadt München?
Die Stadt München gewährt Zuschüsse von mehreren Hundert bis mehreren Tausend Euro – abhängig von Systemgröße, Speicher und Zusatzmaßnahmen (z. B. Gründach + PV). Für Mieterstrom sind spezielle Boni vorgesehen.
Wer ist antragsberechtigt für die städtische Förderung?
Private Hausbesitzer:innen, WEGs, Mieter:innen (bei Mieterstrom), Vereine und Unternehmen mit Sitz in München können eine Förderung beantragen.
Welche Bedingungen gelten für die Förderung?
Die PV-Anlage muss auf einem Gebäude im Münchner Stadtgebiet installiert werden. Die Antragstellung muss vor Umsetzung erfolgen. Außerdem gelten technische Anforderungen (z. B. Wechselrichter, Anlagenmonitoring, Speichergröße).
Gibt es auch Förderungen für Batteriespeicher?
Ja. Die Stadt München fördert Stromspeicher zusätzlich zur PV-Anlage. Auch die KfW bietet zinsgünstige Kredite zur Finanzierung von Speicherlösungen.
Wie kann ich die Förderung in München beantragen?
Die städtische Förderung beantragen Sie online über das Serviceportal der Stadt München. Für KfW-Förderungen erfolgt die Antragstellung über Ihre Hausbank.
Können KfW- und München-Förderungen kombiniert werden?
In der Regel ja – solange keine Doppelförderung für dieselbe Maßnahme besteht. Es empfiehlt sich, die genauen Förderbedingungen im Vorfeld zu prüfen oder sich beraten zu lassen.
Wird auch Mieterstrom gefördert?
Ja. München legt besonderen Fokus auf Mieterstromlösungen und bietet dafür einen zusätzlichen Bonus im Rahmen der Solaroffensive.
Gibt es noch eine Einspeisevergütung?
Ja, die EEG-Einspeisevergütung gilt bundesweit und somit natürlich auch in München.
Ist die Umsatzsteuerbefreiung 2025 noch aktuell?
Ja. Für PV-Anlagen bis 30 kWp fällt weiterhin keine Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation an – das gilt auch für Speicher, wenn sie gleich mitgekauft werden.
Kann ich meine PV-Anlage mit einer Wallbox fürs E-Auto kombinieren?
Auf jeden Fall – technisch ist das super sinnvoll. In München gibt’s dafür zwar keine eigenen Zuschüsse mehr, aber über Bundesprogramme sind förderfähige Wallboxen zum Teil noch drin.
Wo finde ich verlässliche Infos zu Förderungen?
Am besten direkt bei diesen Quellen nachschauen: Förderportal der Stadt München, KfW-Übersicht zu Förderprogrammen, Marktstammdatenregister und Verbraucherzentrale Bayern.
Welche technischen Anforderungen müssen Photovoltaikanlagen für die Förderfähigkeit erfüllen?
Anlagen müssen sowohl nationale als auch internationale Normen erfüllen. Die fachgerechte Installation und das Einhalten aller technischen Anschlussbedingungen sind Pflicht. Zu beachten sind außerdem Qualitätsstandards wie das RAL-Gütezeichen.



















