Wussten Sie schon, dass viele Hauseigentümer 2026 leer ausgehen, weil sie sich zu spät mit den neuen Förderbedingungen für Photovoltaik vertraut machen? Dabei können bis zu 20 % Zuschuss auf bis zu 60.000 Euro realisiert werden – ganz ohne eine direkte PV-Förderung! Entscheidend ist, wie Sie Ihre Solaranlage in ein förderfähiges Gesamtkonzept einbetten.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie sich mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), Energieberatung und cleverer Kombination von Förderprogrammen trotzdem maximale Vorteile sichern. Außerdem erklären wir Ihnen, warum das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zwar keine Solarmodule bezuschusst – aber dennoch zentral für Ihre PV-Strategie ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Keine direkte BAFA-Förderung mehr für Solaranlagen ab 2026 – aber indirekte Zuschüsse sind möglich.
- Photovoltaik wird über Umfeld-Maßnahmen gefördert, z. B. Dachsanierung, Elektroinstallation oder Smart-Meter-Aufrüstung.
- Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich der Fördersatz auf bis zu 20 %.
- Förderfähige Investitionssumme verdoppelt sich bei iSFP von 30.000 € auf 60.000 € pro Jahr.
- Zentrale Voraussetzung ist eine Energieberatung, gefördert mit bis zu 850 €.
- Kombination mit KfW-Krediten und Steuerprivilegien (0 % USt, keine Einkommensteuer) bringt zusätzlichen Vorteil.
- Am besten jetzt direkt Anbieter vergleichen und Ihre individuelle Förderstrategie entwickeln
So funktioniert die BAFA-Förderung 2026
Warum Photovoltaik nicht direkt gefördert wird – und trotzdem relevant ist
Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) hat die direkte Zuschussförderung für PV-Anlagen bereits vor einigen Jahren eingestellt.
Der Grund: Photovoltaik gilt inzwischen als wirtschaftlich und wird über andere Mechanismen (EEG, Steuer) unterstützt. Trotzdem bleibt das Thema im Kontext der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hochrelevant – allerdings als „Umfeldmaßnahme“.
Das bedeutet: Wenn Sie etwa Ihre Heizung modernisieren, das Dach sanieren oder eine Wärmepumpe installieren und dabei gleichzeitig eine Photovoltaikanlage einbinden, sind Teile der PV-Installation förderfähig. Voraussetzung ist stets eine förderfähige Hauptmaßnahme im Bereich Energieeffizienz oder erneuerbare Wärme – und eine BAFA-Energieberatung.
Umfeldmaßnahmen mit PV-Bezug im Überblick
Förderfähig sind beispielsweise folgende Maßnahmen im Zusammenhang mit Ihrer Solaranlage:
- Dachsanierung inkl. PV-Aufbau (z. B. Verstärkung der Traglast, Abdichtung)
- Elektroinfrastruktur (z. B. Zählerkasten, Steuerbox, Smart Meter)
- Integration in Heizsysteme (z. B. Wärmepumpe + PV)
- Planungskosten durch Energieberater
- Anschluss an bestehende Speicher- oder Netztechnik
- Gebäudetechnische Vorbereitung für PV-Nutzung
Ob eine Maßnahme als förderfähige Umgebung zählt, entscheidet letztlich das Beratungskonzept – etwa im Rahmen eines iSFP.
Glossar wichtiger Begriffe zur PV-Förderung
Ein fundiertes Verständnis dieser Begriffe hilft Ihnen, die richtigen Förderprogramme auszuwählen, realistische Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Ihre Solaranlage anzustellen und informierte Entscheidungen zur Nutzung Ihres Solarstroms zu treffen.
Sanierungsfahrplan & Energieberatung: Der Schlüssel zur Förderung

Was ist ein iSFP – und wie bekomme ich ihn?
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein professionelles Gutachten, das den energetischen Zustand Ihres Gebäudes analysiert und konkrete Maßnahmen empfiehlt – inklusive möglicher Förderpfade.
Er wird durch die BAFA-Energieberatung für Wohngebäude (EBW) gefördert. Die Kosten liegen meist zwischen 1.000–1.500 €, wovon bis zu 80 % bezuschusst werden (max. 850 € bei Einfamilienhäusern).
Der iSFP ist keine Pflicht – doch wer ihn vorlegt, profitiert doppelt:
- 5 %-Förderbonus auf alle BEG-Maßnahmen
- Verdopplung der förderfähigen Kosten von 30.000 auf 60.000 € jährlich
Die Erstellung erfolgt über zertifizierte Energieeffizienz-Expert:innen – eine Liste finden Sie auf www.energie-effizienz-experten.de.
iSFP-Bonus & Förderbeispiele
Je nach Maßnahme kann die Kombination von PV-Anlage + Umfeldmaßnahme + iSFP erhebliche Fördersummen freischalten:
Ohne einen iSFP wären nur 30.000 € ansetzbar – und der Fördersatz läge bei 15 %. Der Bonus macht sich also doppelt bezahlt.
Kombinationsmöglichkeiten mit KfW, Steuer & EEG

KfW-Kredit Nr. 270: Ergänzung zur BAFA-Förderung
Zwar vergibt das BAFA selbst keine Kredite, doch über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) steht Ihnen 2026 der Kredit Nr. 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ zur Verfügung. Dieser ist speziell auf Photovoltaik, Speicher und Stromnutzung ausgerichtet – auch in Kombination mit Umfeld-Maßnahmen wie Dach- oder Elektroarbeiten.
Die wichtigsten Vorteile:
- 100 % der Investitionskosten können finanziert werden (PV + Speicher + Umfeld)
- Bis zu 20 Jahre Laufzeit, davon 3 Jahre tilgungsfrei
- Kombination mit Steuerfreiheit & iSFP-Bonus möglich
- Günstigerer Zinssatz als bei Hausbankfinanzierungen
Unser Tipp: Der Antrag für KfW-Förderung muss vor Projektbeginn über Ihre Bank gestellt werden – sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Finanzierungspartner.
Weiterführend: KFW-Förderung für Photovoltaik

Steuerliche Vorteile weiterhin nutzbar
Zusätzlich zur BAFA- und KfW-Förderung profitieren Betreiber auch 2026 weiterhin von steuerlichen Erleichterungen:
- 0 % Umsatzsteuer auf Lieferung & Installation von PV-Anlagen (nach § 12 Abs. 3 UStG)
- Einkommensteuerbefreiung für PV-Erträge bis 30 kWp auf Wohngebäuden (nach § 3 Nr. 72 EStG)
Weiterführend: Photovoltaik und die Mehrwertsteuer

Diese Vorteile greifen unabhängig von BAFA- oder KfW-Förderung – und machen selbst Anlagen ohne direkte Zuschüsse wirtschaftlich attraktiv. Auch Rücklagen für spätere Reparaturen oder Erweiterungen bleiben steuerfrei nutzbar.
EEG-Einspeisevergütung
Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine zentrale staatliche Unterstützung für Photovoltaikanlagen. Sie sichert feste Preise für den Solarstrom, der ins Netz eingespeist wird. Dies gilt über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Aktuelle Vergütungssätze:
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Regionale und kommunale Förderprogramme als Ergänzung

Zusätzlich zur Bundesförderung für effiziente Gebäude bieten lokale Behörden in Deutschland weitere Mittel an. Diese sind für Solaranlagen und nachhaltige Energieprojekte gedacht. Solche regionalen Programme stellen eine wichtige Ergänzung zur Photovoltaik Förderung des Bundes dar. Sie können die finanzielle Belastung für Bauherren und Hausbesitzer deutlich mindern.
Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland
- Photovoltaik-Förderung in Baden-Württemberg
- Photovoltaik-Förderung in Bayern
- Photovoltaik-Förderung in Berlin
- Photovoltaik-Förderung in Brandenburg
- Photovoltaik-Förderung in Hamburg
- Photovoltaik-Förderung in Hessen
- Photovoltaik-Förderung in München
- Photovoltaik-Förderung in Niedersachsen
- Photovoltaik-Förderung in Rheinland-Pfalz
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen
- Photovoltaik-Förderung in Stuttgart
- Photovoltaik-Förderung in Thüringen
- Photovoltaik-Förderung in NRW
- Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein
- Photovoltaik-Förderung im Saarland
- Photovoltaik-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
- Photovoltaik-Förderung in Sachsen-Anhalt
- Photovoltaik-Förderung in Bremen
Kombinationsmöglichkeiten von Bundes- und Landesförderungen
Die Kombination unterschiedlicher Förderprogramme maximiert die Unterstützung. Kommunale Förderprogramme sind oft so gestaltet, dass sie neben der Bundesförderung wirken. Sie verstoßen dabei nicht gegen das Verbot der Doppelförderung.
Interessenten sollten sich bei regionalen und nationalen Stellen beraten lassen. Dies ermöglicht es, eine vollständige Palette von Fördermöglichkeiten zu erforschen. So können die besten und vorteilhaftesten Lösungen gefunden werden.
Praxisbeispiel & Förderwirkung 2026

Wie stark wirkt sich die BAFA-Förderung in Kombination mit iSFP, Steuervergünstigungen und KfW-Finanzierung aus? Das nachfolgende Beispiel zeigt ein realistisches Szenario für Eigentümer, die ihre Photovoltaik-Anlage strategisch als Umfeld-Maßnahme einbinden:
Beispiel: PV-Anlage mit Dachsanierung und iSFP
Wichtig: Dank iSFP verdoppelt sich die förderfähige Summe (60.000 € statt 30.000 €) – der Fördersatz steigt auf 20 %. Zusätzlich profitieren Betreiber von 0 % Umsatzsteuer und steuerfreien Erträgen.
Unser Fazit:
Wer die BAFA-Förderung im Jahr 2026 clever kombiniert, kann mehrere Tausend Euro sparen, ohne dass dabei die Photovoltaik-Anlage selbst direkt bezuschusst wird.
Beratung & Antrag: So gehen Sie vor

Der Weg zur optimalen BAFA-Förderung beginnt nicht mit dem Kauf der PV-Anlage – sondern bereits mit der Beratung und Planung. Denn nur wer die richtige Reihenfolge einhält, erhält auch den vollen Förderbetrag.
Schritt-für-Schritt-Checkliste
- Energieberater finden: Suchen Sie einen zertifizierten Experten auf www.energie-effizienz-experten.de
und vereinbaren Sie eine EBW (Energieberatung Wohngebäude) - Sanierungsfahrplan erstellen lassen (iSFP): Förderfähig bis 850 €, Voraussetzung für Bonus + höhere Fördergrenzen
- Förderfähige Maßnahmen planen (PV + Umfeld): In Absprache mit dem/der Berater:in Maßnahmenpaket abstimmen
- BAFA-Förderantrag online stellen: Über das BAFA-Förderportal – vor Beginn der Umsetzung!
- KfW-Kredit ggf. ergänzen: Bei größerem Investitionsvolumen empfiehlt sich der KfW-Kredit Nr. 270
- Anbieter & Handwerker vergleichen: Jetzt Solar-Angebote vergleichen – kostenfrei & unverbindlich
Wichtiger Hinweis: Nach der Antragstellung haben Sie bis zu 24 Monate Zeit, um das Vorhaben umzusetzen.
Fazit: Förderung clever kombinieren & sparen

Auch ohne eine direkte PV-Förderung bleibt das BAFA auch im Jahr 2026 ein starker Partner für Hausbesitzer. Wer seine Photovoltaik als Umfeld-Maßnahme klug integriert, kann über iSFP, Beratung und BEG-Zuschüsse mehrere Tausend Euro sparen – steuerfrei und zukunftssicher.
Sollten Sie jetzt eine PV-Anlage installieren?
Ja! Die aktuellen Rahmenbedingungen bieten immer noch ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage.
- Steuerliche Vorteile machen die Investition günstiger
- Strompreise steigen, wodurch sich Eigenverbrauch mehr lohnt
- Fördermittel sind begrenzt, daher lohnt sich eine frühzeitige Antragstellung
Was nun?
Nutzen Sie jetzt den Solar-Vergleichsrechner von Checkfox.de – und lassen Sie sich passende Anbieter und Sparpotenziale anzeigen.
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Häufig gestellte Fragen
Wird die Photovoltaik 2026 direkt vom BAFA gefördert?
Nein, PV-Anlagen selbst sind nicht förderfähig. Allerdings können Umfeld-Maßnahmen im Rahmen eines BEG-Vorhabens bezuschusst werden.
Was ist ein iSFP und warum lohnt er sich?
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht den Fördersatz um 5 % und die maximal förderfähige Investitionssumme von 30.000 € auf 60.000 € pro Jahr.
Wie viel Förderung ist realistisch?
Je nach Maßnahmenpaket sind Zuschüsse von 5.000–10.000 € realistisch – bei cleverer Kombination auch mehr.
Ist eine BAFA-Energieberatung Pflicht?
Nicht für alle Maßnahmen – aber Voraussetzung für den iSFP-Bonus und viele Umfeldförderungen.
Kann ich die BAFA-Förderung mit dem KfW-Kredit 270 kombinieren?
Ja, das ist ausdrücklich möglich und in vielen Fällen auch sinnvoll.
Unter welchen Voraussetzungen erhält man Photovoltaik-Förderung in Deutschland?
Förderungen hängen von Faktoren wie Anlagengröße und der erzeugten Strommenge ab. Wichtig ist ebenfalls, dass die Dachfläche für eine Installation passend ist.
Wie finde ich Informationen zu lokalen Förderprogrammen für Photovoltaikanlagen?
Informationen findet man meist bei der lokalen Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Auch auf deren Webseiten kann man fündig werden. Diese lokalen Programme ergänzen die bundesweiten Förderungen.
Welche besonderen Kriterien gibt es für die Förderung von Photovoltaikanlagen bei Eigenheimbesitzern?
Eigenheimbesitzer müssen eine geeignete Dachfläche und gegebenenfalls bestimmte baurechtliche Bedingungen beachten. Jedes Förderprogramm setzt eigene Kriterien voraus.
Was hat sich 2024 bei der Solarförderung geändert?
2024 gab es bedeutende Änderungen bei der Förderung. Dazu gehörten eine höhere Einspeisevergütung und die Abschaffung der Einkommenssteuer auf Vergütungen für Anlagen bis 30 kWp. Zudem wurde der Antragsprozess vereinfacht.
Wie könnte sich die PV-Förderung in der Zukunft weiterentwickeln?
Mit fortschreitender Technologie und Marktveränderungen könnte sich die Förderung weiter anpassen. Langfristige Strategien werden fortgeführt, um die Vorteile von Photovoltaik zu erhalten und auszubauen.



















